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Freitag, 19. April 2024

GIVI Tourenscheibe für die "X"

18.04.2024 - Weniger Winddruck auf Helm und Oberkörper

Die große Tourenscheibe...

...von GIVI

Kurviger Navigation waagerecht...

...oder senkrecht

Nach einem ersten Versuch mit der Tourenscheibe von Honda, die zwar optisch ansprechend war, jedoch unangenehme Windgeräusche verursachte, entschied ich mich für einen weiteren Versuch mit der Tourenscheibe von GIVI.

Der Austausch der Scheibe verlief problemlos und die neue Tourenscheibe hinterließ einen hochwertigen Eindruck. Bei einem ersten Test konnte ich feststellen, dass der Winddruck auf Helm und Oberkörper deutlich reduziert und kaum noch spürbar ist. Auch die Windgeräusche am Helm sind nun akzeptabel.

Für Tagestouren abseits der Autobahn bleibt zweifellos das Erlebnis, mit der kleinen Scheibe im Wind zu fahren, unübertroffen. Zudem ermöglicht die einfache und schnelle Montage der Scheiben einen flexiblen Wechsel je nach Bedarf.

Zusätzlich zu der neuen Tourenscheibe habe ich kürzlich GIVI Sturzbügel montiert, wodurch die Honda NC X nun größer und wuchtiger erscheint – ein Look, der mir persönlich gut gefällt.

Des Weiteren habe ich die Möglichkeit des Einsatzes meines Handys als Navigationsgerät mit der Kurviger App getestet. Sowohl die Planung als auch die Optik und die Navigation mit Kurviger haben mich überzeugt. Ob ich die Navigation im Quer- oder Senkrechtformat bevorzuge, wird die Zeit zeigen.

Die Entscheidung darüber, ob ich mein TomTom Rider 500 oder mein Handy für die Navigation nutzen werde, hängt von den jeweiligen Vor- und Nachteilen der Systeme ab und wird von Fall zu Fall getroffen werden.

Ich wünsche allen Motorradfahrerinnen und -fahrern spannende und sichere Touren.

Mit freundlichen Grüßen,

HerBert

Samstag, 13. April 2024

GIVI Sturzbügel für die "X"

12.04.2024 - Mehr Sicherheit - mehr Optik





Ich habe kürzlich Sturzbügel der Marke Givi TN 1111 an meiner Honda NC700 X montiert, um die Sicherheit zu erhöhen. Die Installation verlief relativ reibungslos, obwohl die beiliegende Montageanleitung etwas knapp ausfiel. Glücklicherweise waren jedoch hilfreiche Anleitungen auf Plattformen wie YouTube verfügbar.

Nach der Installation habe ich eine erste Probefahrt unternommen und festgestellt, dass sich der Schwerpunkt des Motorrads leicht nach oben verschoben hat, wobei die NC700 X von Natur aus einen tiefen Schwerpunkt aufweist. Dies erforderte eine kurze Anpassungsphase, war jedoch kein größeres Problem.

Insgesamt bieten die Givi TN 1111 Sturzbügel nicht nur eine erhöhte Sicherheit, sondern verleihen der NC700 X auch eine ästhetisch ansprechende Optik.

Ich wünsche allen Bikerinnen und Bikern spannende und sichere Touren.
Mit freundlichen Grüßen,
HerBert

Donnerstag, 14. September 2023

Ohne Beanstandung

14.09.2023 - Wieder zwei Jahre bis zum nächsten TÜV

Dann bis in 2 Jahren

Meine liebe "X",

im September 2023 war es mal wieder soweit – deine jährliche Hauptuntersuchung stand an. Die Spannung lag in der Luft, als du in die Werkstatt rolltest – immerhin das motorisierte Äquivalent zu einem Arztbesuch, nur ohne Wartezimmermusik.

Und was soll ich sagen? Du hast die Prüfung gerockt, als wärst du auf einem Catwalk für Motorräder! Keine Beanstandungen, kein Tadel – du bist quasi der Einser-Schüler der Zweiradwelt. Deine Bremsen sind so scharf, dass sie glatt als Superhelden durchgehen könnten, und deine Beleuchtung ist heller als die Zukunft eines Glühwürmchens in einer Glühbirne.

Der Prüfer war beeindruckt von deiner strahlenden Persönlichkeit und deinem makellosen Äußeren. Du hast bewiesen, dass du nicht nur ein Motorrad bist, sondern eine rollende Legende der Zuverlässigkeit.

Daumen hoch für dich, Honda NC700 X! Mach weiter so, und vielleicht bekommen wir beim nächsten Mal sogar Konfetti und einen roten Teppich für deine triumphale Rückkehr von der Hauptuntersuchung 😀

Viel Spaß & tolle Touren
HerBert

Mittwoch, 6. Mai 2020

Mit meinem neuen TomTom Rider500 an die Ahr

 Mittwoch 06. Mai 2020 - Mal schaun, was mein neuer TomTom Rider 500 so drauf hat

TomTom 500er Serie

Seit dem 23. März gilt in der NRW-Öffentlichkeit ein Kontaktverbot für mehr als zwei Personen. Ich vermisse die Gruppentouren mit den Gefährten und die Fahrten in die Ardennen - beides ist im Moment nicht machbar.
Dazu lief es zum Ende der letzten Saison wettermäßig auch schon nicht so gut - unsere Oktober-Tour fiel buchstäblich ins Wasser. Somit dauert unsere "Winterpause" bereits sieben ganze Monate.
Im Moment gehen also, bis auf weiteres, nur noch Touren zu zweit.
Am 22. April lud Rainer mich zu einer schönen Tour durch die Eifel ein und heute folgt ThomasK meiner Einladung zu einer Ahr-Tour unter der Streckenführung meines neuen TomTom Rider der 500er Serie.
Eigentlich entspricht mein Rider13 ja noch den Anforderungen meiner Tourplanungen, aber etwas zeitgemäßes wäre schon schön. Nicht dieses kleine, schwarze Brikett mit der minimalistischen Bildschirmgrafik, sondern ein formschönes Gehäuse mit einer ansprechenden Grafik und Zugriff aufs Internet.
Da kommt das Angebot von Polo, zu einem TomTom Rider 500 mit Schutztasche, gerade recht.
Die Bewertungen in den entsprechenden Foren zeigen Lob, decken aber auch Schwächen auf.
Jetzt "verschärft" TomTom noch die Situation und stellt das "Lebenslange Update" für den Rider13 ein. Sieben Jahre scheinen für ein Navigationsgerät das Lebende zu bedeuten.
Dann soll es wohl so sein und kurze Zeit später beschäftige ich mich mit den Funktionen des neuen Rider.
Hat man Erfahrung in der Bedienung von TomTom-Navigationsgeräten, ist der Umstieg auf die Serie 500/550 kein großes Problem und schnell sind die ersten Tourdateien im Speicher.
Was mir beim neuen Gerät sofort fehlt, sind die festen Zwischenziele in meiner Tourplanung. Dort konnte ich bisher einen vorgeplanten Stopp einlegen und die Tour später, mit der Funktion "Tour fortsetzen", weiterfahren.
Auch meine Gefährten, die nach der gleichen Tourdatei fahren, können nun nicht mehr durch einen Blick auf ihr Navi erkennen wie weit und wie lange es bis zum nächsten Zwischenziel / Stopp noch ist.
Auch bei Touren mit Passknackerpunkten erkenne ich nun nicht mehr auf dem Bildschirm, ob ich gerade an einem Kontrollpunkt mit Fotostopp angelangt bin, oder ob es sich "nur" um einen Routenpunkt zur Streckenführung handelt. Jedes Zwischenziel wird nur im Vorbeifahren "eingesammelt".
Ein zusätzlicher Nachteil: Die Zwischenziele werden nicht mehr so benannt, wie in der Tourplanung festgelegt. Wo sonst zum Beispiel: "Westlichster Punkt Deutschlands" stand, steht dann ein Straßennamen, oder, auch nicht selten, "Straße unbenannt".
Inzwischen behelfe ich mich damit, die Tourdatei in mehrere kleine Dateien zu splitten - sozusagen von Pause zu Pause. Notizen für mich und detaillierte Absprachen mit den Gefährten werden jetzt notwendig, wo es vorher eindeutig komfortabler ging.
Was auch nicht geht, ist eine Dateiübertragung zwischen den Geräten der 500/550er Serie mittels Bluetooth. Also stelle ich den Gefährten nach, wie vor,  die Touren in der Dropbox zum Download bereit.
Die einzig praktikable Methode, die ITN- oder GPX-Datei aufs Navi zu bekommen, ist der Transfer mit einer Micro SD Speicherkarte. GPX-Dateien können auch über das TomTomeigene MyDrive-Programm übertragen werden - ITN-Dateien aber nicht. Das verstehe wer will.
Trotz dieser "Unzulänglichkeiten" - die eigentlich zum Heulen sind - habe ich mich mit dem vorhandenen Mangel arrangiert und fahre - "mit dem Rest" - ganz gerne.

Jetzt aber genug genörgelt und endlich zum Thema: Heute fahren ThomasK und ich, mit dem TomTom Rider500 eine Tour an die Ahr.
Nicht zu früh und nicht zu spät treffen wir uns in Erkelenz-Lövenich zur TT-Testtour. Gegen das Virus sind wir beide gut vermummt und auf den 1,5m Mindestabstand achten wir auch.

Erkelenz-Lövenich Alter Schulhof

Die heutige Tour habe ich wieder mit der MyRouteApp auf dem Tablet geplant und mit der Micro SD Karte, als ITN-Datei, in den Rider500 gespeichert. Für ThomasK habe ich die gleiche ITN-Datei und zusätzlich eine GPX-Datei in die Dropbox gestellt. Beide Dateien beinhalten die gleichen Routenpunkte, wobei die ITN-Datei noch weitere Informationen für den Rider beinhaltet.
Über die schnelle L264 geht es über Merzenich nach Euskirchen und von dort nach Billig. Jetzt ist es nur noch ein kurzes Stück bis Bad Münstereifel. Hier biegen wir von der B51 auf die Schleidstraße ab. Am Schleidbach entlang geht es durch schöne Waldgebiete und an der Waldkapelle Decke Tönnes vorbei. Über Berg und Kalenborn kommen wir zum Aussichtspunkt Dernau.

Berg

Kalenborn

Bis hierhin hat die Routenführung bestens funktioniert. Alle Ansagen sind präzise und zeitnah, die Anzeige zoomt immer zeitig auf die aktuelle Situation.
Bei der Tourplanung hätte ich am Aussichtspunkt gerne einen Stopp eingeplant, das Navi kann mir aber nur einen einfachen, unbenannten Routenpunkt angezeigt und mich nicht zu einem Stopp auffordert wie beim Rider13. Da muss ich mich halt selber auffordern, hier einen Stopp einzulegen.
Der Ausblick über die Weinberge bei Dernau ist beeindruckend. Unendliche Rebstöcke unter blauem Himmel und im Tal liegen die Schiefergedeckten Häuser von Dernau.
Was ein wenig stört, ist der hohe Maschenzaun, der den Hang des Weinbergs vom Parkplatz trennt. Verständlich und sicherlich notwendig, um die Rebstöcke und deren Weintrauben vor zu engem Kontakt mit den Parkplatzbesuchern zu schützen.

Parkplatz mit...

...Ausblick durch den Zaun

Hinunter nach Dernau biegen wir auf die B267 in Richtung Mayschoß ab und stehen vor der Baustellenampel einer einspurigen Straßenbaustelle.
Hier zeigt sich ein Vorteil meines neuen TomTom. Schon seit Beginn der Tour werde ich auf diese Baustelle hingewiesen. Schon gestern konnte ich auf dem Tablet, bei der MyDrive-App, die Verkehrsbehinderungen entlang meiner Tour erkennen.
Jetzt wird mir sogar angezeigt, mit wievielen Minuten Verzögerung ich durch die Baustelle rechnen muss.
Über Rech geht es nach Mayschoß und dort nach links, über die Brücke der Ahr, zum Parkplatz am Bahnhof. Hier wählen wir die obere "Etage" mit tollem Blick auf die Weinberge.
Wir vertreten uns etwas die Beine, essen mitgebrachte Plätzchen und trinken Coffee to Go aus dem Thermos-Becher und Wasser aus dem Sixpack.
Ansonsten reden wir über alles, was sich so ereignet hat und ob wir, wegen der Coronabeschränkungen, unser Biker-Wochenende an die Rhön, fahren können.

Rech

Mayschoß

Parkplatz am Bahnhof...

... mit tollem Blick auf die Weinberge

Wir essen, trinken und reden - die "X" döst derweil ein wenig vor sich hin

Weiter geht's durch das schöne Ahrtal, an Schieferwänden vorbei, den Blick hinauf zu Burg Are.

Schieferwände

Burg Are

In Altenahr leitet TomTom uns um die Vollsperrung bei Ahrbrück herum - man muss sich nur drauf einlassen.
Bei Insul geht's hoch nach Harscheid und hinter Schuld kommen wir wieder hinunter auf die L75.

Schuld

Kurz darauf wechseln wir von Rheinland-Pfalz zurück nach Nordrhein-Westfalen. Über Schönau und Nettersheim fahren wir in Marmagen an der ehemaligen Eifel-Höhenklinik vorbei nach Kall und Heimbach. Dort sitzen wir dann auf der gleichen Bank am Minigolf-Platz wie letztens noch mit Rainer.
Wenig später starten wir zur letzten Etappe, auf der uns TomTom sicher nach Hause führt.

126km/h🤔

Erstellt mit MyRouteApp und Google Maps

Fazit meiner ersten Reise mit dem TomTom Rider500.

Es hat Spaß gemacht, mit meinem neuen Navi unterwegs zu sein.
Mir gefallen die Optik, die Ansagen und die Routenführung.
Das Display ist bei sonnigem Wetter sehr gut ablesbar, Regenwetter war ja noch nicht.
Ganz besonderes gefällt mir, dass ich über gesperrte Strecken informiert und umgeleitet werde.
Um diesen Service zu nutzen, muss die Tour mit einer ITN-Datei gefahren werden und das Handy, mit der MyDrive-App, muss eingeschaltet sein. Da die App einiges an Strom aus dem Handy zieht, sollte zur Sicherheit eine Power-Bank mit an Bord sein. Heute hatte es aber gut gereicht.

Was mir überhaupt nicht gefällt ist, dass ich nun keine "harten" Zwischenziele mehr vorplanen kann. Da muss ich mir noch was einfallen lassen - die Datei z.B. splitten.
Es ist natürlich auch nicht zeitgemäß, dass man keine Tourdateien via Bluetooth zwischen den Geräten austauschen kann. Das macht man dann per Mail, Dropbox und Micro SD-Karte. Mit der MyDrive-App geht's auch - dann aber nur mit GPX- und nicht mit ITN-Dateien, die weitere Informationen für den Rider beinhalten.

Viel Spaß & tolle Touren
wünscht HerBert


Download kann abweichen

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Sonntag, 31. März 2019

Powerbank - Tragbare Starthilfe

Powerbank - mit Anschluss-Set - in der Box
Manchmal ist ein "Blitzangebot" dann doch nicht so schlecht. Eine tragbare Starthilfe für meine "X", so wie ich sie schon länger haben wollte, zum deutlich reduzieren Preis.
Nur mal kurz überlegt, ob ich eine Powerbank auch wirklich für meine "X" brauche??? Ok, wäre doch recht nützlich - und schon ist sie bestellt.
Natürlich benötigt man eine mobile Starthilfe nur in Notfällen, wenn die Bordbatterie keinen Strom mehr zum Starten der Maschine liefert.

Unwahrscheinlich?

Kann beim Motorrad noch eher benötigt werden als bei einem Auto.


Powerbox
Zwei mal ist mir, in relativ kurzer Zeit, solch eine Panne passiert. Immer aus Versehen - aber so passiert das nun mal.
Beim ersten Mal stehen die Gefährten vor der Türe und wollen mich zur "Indian Summer-Tour" abholen - nur die "X" springt nicht an. Da rate ich den Gefährten, am Tag vor der Tour mal auf der Starter zu drücken - und ich denke nicht daran.
Der "X" kann natürlich geholfen werden. Thomas verbindet seinen Cross-Tourer über ein Starthilfekabel  mit der "X" und schon ist der Tourstart gerettet.


Ladedisplay, Schalter und Stecker
Beim zweiten Mal ist die Situation schon kniffliger. Da bin ich in den abgelegensten Ardennen unterwegs und nach einer Pause springt die "X" nicht mehr an.
Oh!Wie das?
Die Erklärung ist schnell gefunden. Ich hatte mir über längere Zeit angewöhnt, beim Stopp den Seitenständer auszuklappen, bevor ich die Zündung ausschalte. Dann geht der Motor ja automatisch aus - nur das Licht bleibt an. Hab ich nicht bemerkt und wenn nicht ThomasK zusammen mit mir auf "Pässefeeling in den Lütticher Ardennen" unterwegs gewesen wäre, hätte ich ganz schön dumm in der Einsamkeit rumgestanden.


LED-Leuchte
Was ist jetzt zu beachten?
Zu jedem Quartalsanfang das Gerät mal an den Ladestecker anschließen, sicherlich reicht auch jedes halbe Jahr.
Wenn ich die Starthilfe mitnehme, dann nur das Gerät selbst und die Anschlussklemmen. Der Platzbedarf hält sich in Grenzen - die Box mit dem kompletten Zubehör ist mir zum Mitnehmen mit 24x13x10cm schon ziemlich groß.
Erster Einsatzfall: Das Auto meiner Frau sprang nicht an, nachdem ich beim Saubermachen aus Versehen die Innenbeleuchtung eingeschaltet hatte. Nach zwei Tagen gab der Anlasser nur noch ein müdes "Klacken" von sich. Da ist solch eine Starthilfe einfach "Gold wert".


Kompass und rotes Blinklicht
Hier noch ein paar Merkmale:
Größe: 18,4 x 8,8 x 3,7 cm
Gewicht: 610 g
Batteriekapazität: 18.000 mAh
Spitzenstrom: 600 A
Das Gerät eignet sich zum Starten von Benzinmotoren bis 6,6 L und Dieselmotoren bis 5,3 L Hubraum.
Anschlusskabel für Batteriepole, Laptops, Smartphones, Tablets, Kindles und weiteres liegen bei.
Das Gerät verfügt über ein Display zur Ladezustands-Anzeige, ein LED-Licht, ein rotes Blinklicht und einen Kompass.
Ob man eine Powerbank fürs Bike braucht weiß man natürlich immer erst hinterher - aber ein ruhigeres Gefühl ist ja auch schon was.

Viel Spaß & tolle Touren
wünscht HerBert


Sonntag, 24. März 2019

Grenzenloses Europa


Am Sonntag den 26.Mai 2019 finden die Wahlen zum Europäischen Parlament statt.
Ich kenne sie noch gut, die Zeit, in der wir, hier im Dreiländereck Deutschland-Niederlande-Belgien, immer genügend Fremdwährung dabei haben mussten, wenn es mal eben über die Grenze zu unseren Nachbarn ging. Zum Einkaufen, für ein paar Tage zum Centerparc, zum Vergnügungspark De Efteling - den Spruch: "Papier hier"  werde ich wohl nie vergessen - oder nach Renesse zum Sonntagsausflug an die Nordsee.
An der Grenze die Kontrolle der Papiere und die allgegenwärtige Frage: "Haben sie etwas zu verzollen?"
Einmal hat man uns nicht in Holland hineingelassen - mein Vater hatte noch nicht mitbekommen, dass jedes Auto bei der Einreise einen handflächengroßen Nationalitäten-Aufkleber zu haben hatte.
Da es wohl so etwas wie eine "Nacht & Nebel Aktion" war, gab es einen beachtlichen Stau am Grenzübergang.
Clevere Händler konnten aber vor Ort für Abhilfe sorgen - für einen satten Preisaufschlag bekamen wir einen "D"-Aufkleber und der Sonntagsausflug zum Keukenhof war gerettet.
Als Kind im Wagen meiner Eltern - da wurde es auf der Urlaubs-Rückreise an der österreichischen Grenze immer merkwürdig ruhig in unserem VW-Käfer. Da wurde das Radio ausgeschaltet und aufgehört zu singen. Am Ende war man sowas von erleichtert, dass die zusätzliche Flasche Stroh Rum nicht entdeckt wurde. Die gewohnte Fröhlichkeit kam dann erst so nach und nach wieder zurück zu uns.
Auf meinen Motorradtouren wusste ich es von Anfang an zu schätzen, mich grenzenlos in Europa bewegen zu können und - fast - überall mit dem gleichen Geld bezahlen zu können.
Da ich noch einige grenz- und zollfreie Reisen in Europa fahren möchte, mag ich es grenzenlos - auch ein guter Grund, am 26.05.2019 zur Europawahl zu gehen.

Viel Spaß & tolle Touren
wünscht HerBert


Sonntag, 3. März 2019

Vom Shoppen, Kaffee trinken und Eis essen

Treckingrolle von Moto-Detail
Heute war dann mal die Gelegenheit, das Geschenk zur neuen Treckingrolle einzulösen. Am Nachmittag soll zwar ein Regengebiet durchziehen, aber für eine kleine Runde wird es schon passen.
In den vergangenen Tagen hatten wir ja schon deutlich besseres Wetter, aber irgendwie konnte ich mich nicht so recht zur zweiten Ausfahrt 2019 motivieren.
Ende Januar war ich schon mal kurz zu Polo, da ging es um ein neues Paar Sommerhandschuhe. Auf deren Einsatz, bei den ersten warmen Temperaturen, freue ich mich jetzt schon - sehr angenehm zu tragen und farblich wie für die "X" gemacht.


Sommerhandschuh Held Travel 5
Da sich Rainer gestern, beim live Reisebericht bei "Cuontrack", spontan angeboten hat mich auf meiner Shoppingtour zu begleiten - und auch gleich noch eine sinnvolle Erweiterung zum Kaffee bei Polo in Jüchen und zum Eis bei Kohlen in Wassenberg parat hatte - gibt es jetzt kein Zurück mehr.
Also mache ich mich mal so langsam fertig und rufe bei Rainer an, dass ich gleich losfahre. Und brauche - wie immer - eine kleine Ewigkeit bis ich fertig bin.
Natürlich nehme ich auch noch den zeitlich längsten Weg, stehe ewig an einer Baustellenampel, so dass Rainer mal kurz bei mir anruft, weil er sich so langsam schon Sorgen macht.
In Erkelenz warten dann schon beide auf mich - Rainer und seine Neue - eine nagelneue "Suzuki SV650" in blau / weiß / schwarz.


Suzuki SV650, abweichende Farbgebung  Bildrechte bei "Suzuki"
Das ist V2-Spaß mit den aktuellen Technologien von Suzuki. Ein schönes, sportlich wirkendes Bike, das bei Rainer auf die MT07 von Yamaha folgt.
Los geht's auf "kurviger Strecke" von Erkelenz nach Mönchengladbach-Rheydt zu Louis - die SV650 schlank und schmal in meinem Rückspiegel.
Kurvig ist natürlich maßlos übertrieben. Wo keine Kurven sind, da kann man auch keine finden und fahren. Bis auf die "Eine" vor Keyenberg. Die nimmt uns der Braunkohle-Tagebau demnächst auch noch weg. Das muss man sich mal vorstellen - 30% des Erkelenzer Landes verschwindet in einem großen Loch.
Für Louis habe ich einen klaren Auftrag, bleibe aber erst einmal bei den Helmen hängen. Durch die guten Erfahrungen mit meinem C2 bin ich ganz klar auf der Schuberth - Linie. C3 und C4 - beide sind tolle Helme - sitzen mir sehr gut und überzeugen mich mit ihrer tollen Ausstattung. Den C3 gibt es - relativ - günstig im Abverkauf. Und den C4 gibt's - ich glaub's ja nicht - nochmals günstiger. Da könnte man schon schwach werden und "einfach" mal einen mitnehmen.
Mach ich aber nicht - jetzt habe ich meinen guten "alten" C2 mit "Pinlock" aufgerüstet und bin heute auf der ersten Probefahrt. Erst mal sehen, wie er sich gleich im angesagten Regen schlagen wird.
Aber da war doch noch die Moto-Detail Trekkingrolle in der 30 Liter Ausführung. Die wollte ich schon länger in meiner Tourausrüstung begrüßen. Demnächst kann sie mal zeigen, was sie so kann - ich freue mich drauf.
Jetzt geht's zu Polo nach Jüchen. Rainer fährt vor - das muss ich ja auch mal lernen, in der zweiten Reihe zu fahren. Auch die Streckenwahl ist für mich, in Teilen, mal anders als gewohnt - gut soweit. Und wenn man dem Guide in genügend großem Abstand folgt, dann hat man ausreichend Muße, ohne nach dem rechten Weg zu suchen, die Landschaft zu erleben und zu genießen.
Bei Polo in Jüchen angekommen bietet Rainer mir eine Proberunde mit seiner SV650 an. Das mache ich doch gerne.
Beim Aufsitzen merke ich sofort, dass die Sitzhöhe niedriger ist als bei meiner "X" - knapp 5 cm. Das gibt mir einen etwas besseren Stand. Dafür ist die Sitzbank breiter - das "spreizt" ein wenig.
Der Motor läuft etwas rauer und zieht ähnlich an wie meine NC. Ähnlicher Hubraum, mehr PS, fast gleiches Drehmoment. Auf dem Naked Bike sitze ich irgendwie oben drauf, das Handling ist auffallend leicht - Rangieren ist ein Kinderspiel.
Nach der Runde ist für mich klar - ein schönes handliches Bike mit guten Fahreigenschaften zu einem attraktiven Preis. Aber ich habe ja meine "X".
Den Kaffee trinken wir auf der Außenterrasse im Sonnenschein. Als der Becher schließlich leer ist, ist auch die Sonne alle und wird von einen leichten Landregen abgelöst. Kommt wie gerufen, das neue Visier mit der Pinlockscheibe muss ja auch noch getestet werden.
So richtig heftig wird der Regen jetzt  nicht, aber nirgendwo ist Wasser reingelaufen und nichts ist beschlagen. Also erst einmal volle Zufriedenheit.


Test bestanden - Erster Regeneinsatz mit Pinlockscheibe
Rainer steuert uns zunächst noch zum kleinen SB-Hofladen der Familie Kamp in Erkelenz-Hoven, bevor wir - nun wieder ohne Regen - beim Eiscafe Kohlen in Wassenberg ankommen. Das "Bällchen" Eis ist jetzt erwachsen und bei einem Euro angekommen, das Hörnchen ist wie gehabt gut gefüllt und es schmeck, wie immer, super.
Rainer zur Begrüßung: Das wurde aber auch Zeit!
Chef des Eiscafés: Dass es wieder Eis gibt, oder dass die Motorradsaison  angefangen hat?
Rainer seufzend: Beides, beides!

Tageskilometerzähler: 78 Kilometer

Viel Spaß & tolle Touren
wünscht HerBert




Sonntag, 17. Februar 2019

Pinlock selber bohren


Mein guter alter Schuberth C2 - jetzt auch mit Pinlockscheibe

Letztes gab es wieder eine Rabattaktionen bei einem der großen Biker-Ausrüster - und fast hätte ich mir da - wieder einmal - einen neuen Helm gekauft.
Dazu sind diese Aktionen natürlich auch da - Wünsche wecken durch Geld "sparen".
In meinem Fall hätte der neue Helm dann nicht 450€ gekostet, sondern 400€.
50 Euro gespart ... sagt die Werbung.
Nüchtern betrachtet trifft das aber nur zu, wenn mein Helm kaputt wäre, beschädigt, ein akutes Verfallsdatum überschritten oder abhanden gekommen wäre. Das ist aber nicht der Fall. Der Helm ist top und die glasfaserverstärkte Außenschale ist, gegenüber Thermoplasten, und bei meiner Nutzung, praktisch unkaputtbar.
Also spare ich nur, wenn ich jetzt keinen Helm kaufe. Immerhin 400 €.
Nur "haben" möchte man schon gerne etwas neues. Und da setzt die Werbung an.
"NEU" - als wenn dieser Ausdruck alleine schon die Garantie für ein besseres Produkt wäre. Das "kann" es natürlich auch sein, "muss" es aber nicht. Aus meinem Berufsleben und meiner Erfahrung weiß ich, dass der Druck auf die Konstrukteure und Produzenten, ein immer preiswerteres Produkt auf den Markt zu bringen, so groß ist, dass die Qualität zwangsläufig darunter leidet.
Dass "Neu" nicht unbedingt besser sein muss, habe ich vor einiger Zeit schon einmal mit einem neuen Helm erlebt.
Beim Einsetzen der Pinlockscheibe schaffte ich es - so ganz nebenbei und unbeabsichtigt - die Gelenkmechanik des Klapphelms zu beschädigen. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie sich solch ein "Spielkram" im Falle eines Crash verhalten hätte.
Der Helm ging zurück und ich war wieder bei meinem C2, den ich dann wieder so richtig zu schätzen wusste.
Bis ... ja bis mich letztesl der Wunsch nach was neuem wieder packte. Und vor allem - dank Pinlock - endlich kein Beschlagen des Visiers mehr.
Pinlock ... könnte ich das vielleicht auch in meinen "betagten" C2 einbauen?
Ein unbenutztes Visier - aus einer zeitlich unbegrenzten Leihgabe :) - habe ich ja noch . Ewig verwahrt und immer nur mit dem alten Visier gefahren um die Reservescheibe zu schonen. Die könnte doch auch mal genutzt werden.
Drei Tage später sind eine Pinlockscheibe und die beiden Pins in der Post und es kann losgehen.
Für die Pins müssen jetzt zwei Löcher  ins Visier gebohrt werden.
Zuerst lege ich die Pinlockscheibe auf den leichten Karton der Verpackung und zeichne deren Umrisse nach. Dann wird die ausgeschnittene Schablone von innen auf der ausgebauten Scheibe ausgerichtet und mit leichtem Krepp fixiert.

Die Kontur der Scheibe als Schablone zur Ausrichtung der Bohrungen

Mit einem 5mm Bohrer mit Nadelspitze - Holzbohrer - werden die beiden Löcher - zuerst zaghaft, dann aber entschlossen - gebohrt. Die Schablone gibt hier exakt die Lage und das Stichmaß der Bohrungen an. Als Unterlage dient ein Holzbrettchen, als Schutz ein bis zwei Blatt Zeitungspapier.

5mm Bohrung für die Pins

Nun noch die Lochkanten vorsichtig entgratet, die Pins eingesetzt und die Pinlockscheibe montiert.
Wie das geht steht in der Montageanleitung der Scheibe und wird auch ausgiebig auf YouTube dokumentiert.

Bohrkanten entgraten

Pinlock für meinen C2

Und die Kosten?

450,00€ hätte der neue Helm gekostet
50,00€ wäre an Rabatt abgezogen worden
0€ für das vorhandene Visier
5,80€ für die Pins
32,00€ für die Pinlockscheibe
37,80€ ausgegeben
oder
362,20€ gespart :)


Jetzt bin ich - erst einmal - wieder zufrieden.

Viel Spaß und tolle Touren
wünscht HerBert


Sonntag, 21. Oktober 2018

Blogparade - Tagestour-Gepäck

Das GefrierbeutelStaufachRegister :)

Beiträge von X_FISH - in seinem Blog www.600ccm.info - gehören zu meiner regelmäßigen Bike-Lektüre. Immer interessant, immer informativ.

Letztens ging es bei seiner "Blogparade" um die Frage: Was habt ihr im Tagestour-Gepäck?

Zu diesem Thema kann ich natürlich auch etwas beitragen - hat meine "X" doch dieses tolle Staufach. Da sich der Tank unter dem Sitz befindet bleibt da, wo er sich sonst befindet, genügend Platz um den Helm, oder, wie bei meiner "X", das komplette Tagestour-Gepäck unterzubringen. Außer, wenn Regen im Tourgebiet angedroht ist - dann kommt auch das Topcase mit der Regenkombi und einem zweiten Paar Handschuhen mit.

Für die "Schottlandreise" gab's auch noch eine praktische Hecktasche und einen "Tankrucksack" - mehr oder weniger als Handgepäck für die Fähre.

Das, was ich nun nach einigen Jahren Tagestouren immer dabei habe, hat mittlerweile auch in der "X" seinen festen Platz gefunden.

Ziemlich bald stand ich vor der Frage: Wie organisiere ich denn nun mein Tagestour-Equipment in diesem praktischen Staufach? Einfach Klappe auf, Sachen rein und Klappe wieder zu - das funktioniert nicht - da finde ich nach einiger Zeit, ohne großes Raumgesuche, niemals das, was ich gerade brauche.
Als Techniker kam ich da schnell auf eine Lösung, die zwar nicht unbedingt zu den schönsten gehört, sich aber im Gebrauch als unschlagbar praktisch erwiesen hat. Praktische Lösungen sind zu Hause ja mein Beitrag, für die schönen Dinge ist sowieso meine Frau zuständig.

Das GefrierbeutelStaufachRegister :) - für die normale Tagestour.
Ganz unten im Fach liegt ein Reifenpannen-Set, ein Multitool-Werkzeug und ein Bremsscheibenschloss mit Alarmfunktion. Alles in kleine Beutel gesteckt -so kann man die Teile leicht herausziehen.
Darüber kommen dann sechs Gefrierbeutel, wie im Eingangsbild zu sehen. Mittlerweile hat sich aber die Anordnung in Fahrtrichtung, gegenüber der quer dazu, durchgesetzt.

Nr. 1 - Im ersten Beutel, vor mir, befindet sich eine kleine Flasche Wasser zum Trinken oder zum Reinigen des Visiers und mein Thermos-Becher mit Milchkaffee.
Nr. 2 - Beinhaltet 2-3 Müsliriegel, Lese- und Sonnenbrille, Baseball-Cap, Unterziehhandschuhe, Schlauchschal und eine dünne Sturmhaube. Alles, wie fast alle Teile, nochmals einzeln in einer Tüte.
Nr. 3 - Die in Frage kommenden USB-Kabel für die Technik, Schnur, Bindedraht, Isolierband, Einmalhandschuhe, kleine Dose Handwaschpaste.
Nr. 4 - Erste Hilfe-Tasche, Pannen-Warnweste, Landkarten, Passknacker-Poster mit Mini-Klemmen.
Nr. 5 - Papiertücher, Taschentücher, Erfrischungstücher.
Nr. 6 - Helm-Kabelschloss, Seitenständer-Unterlage mit Schnur zum punktgenauen herunterlassen bei unsicherem Untergrund, Powerbank, Parkscheibe, Notizblock, Schweizer Messer, Selfie-Stick mit Stativ, Beutel mit Hartgeld, Beutel für Abfall.

Obendrauf liegen die Warnweste, eine Fleece-Jacke für kühle Tage, die Butterbrotdose und meine Handschuhe.

Außerdem sind noch an günstigen Stellen untergebracht: Eine Hülse mit Ohrstöpseln, ein Stift mit Kugelschreiber und LED-Licht, ein Bleistift an einer kurzen Schnur (schnell mal den Kilometerstand auf dem Tankzettel notieren), und ein kleines Kunst-Fensterleder an einer längeren Schnur (um mal schnell das Visier zu reinigen).

Das Navi wird über einen Winkelstecker mit der Bordsteckdose im Staufach verbunden.

Die Action Cam und die Fernauslösung werden aufgeladen und an ihren Halterungen befestigt.

Ersatzbirnen befinden sich im Heckbereich, zugänglich, wie beim Tanken, über den geöffneten Soziussitz.

Bleibt noch das, was ich bei mir trage: Geldbörse mit Papieren, Hartgeld im Beutel, Handy, Lesebrille, Unterlagen zur Tour, Reserveschlüssel in der Hosentasche.

Jetzt bin ich schon ein bisschen überrascht, was ich da so alles zusammengetragen habe - aber nichts davon ist unnötig - alles habe ich auf meinen Touren auch schon mal gebraucht - bis auf die Ohrstöpsel, die ich bei bei meinem C2-Helm bisher noch nicht gebraucht habe.

Auf einer unserer Touren kommt Günter während eines Stopps zu mir, schaut in das geöffnete Staufach, aus dem ich mir gerade „Registergesteuert“ und somit zielsicher ein Käsebrötchen nehme, und fragt mich:
“Ist das Fach nicht wasserdicht?“
„Doch, wieso?“ frage ich zurück.
„Na weil du alles in Plastiktüten verpackt hast“ :-))

Viel Spaß & tolle Touren
wünscht HerBert


Sonntag, 15. Juli 2018

Neue Bremsbeläge hinten für die "X"

Beim Reifenwechsel war auch das nicht mehr zu übersehen - die hinteren Bremsbeläge sollten demnächst mal erneuert werden. Für die Seealpen-Tour reicht es noch - danach wird es jetzt aber langsam Zeit.
Die Bremsbeläge wechsle ich am Bike und am Auto selber. Aber immer mit der nötigen Sorgfalt - sind ja sicherheitsrelevante Bauteile.
Nachdem ich mir die Beläge besorgt habe wird die "X" hinten aufgebockt und das Werkzeug zurechtgelegt.


Wie der Wechsel gemacht wird, dazu findet man haufenweise Anleitungen im Netz. Ist keine große Sache und dauert auch nicht lange - aber immer daran denken - sicherheitsrelevante Wartungsarbeiten muss man sich schon zutrauen können - oder man geht doch besser zum Fachmann.
Die Beläge sind jetzt - nach 30.000km - erneuert. Die alten haben noch 1,5mm und die neuen liegen bei 6mm.


Jetzt noch die Beläge ein wenig einbremsen - dann kann es wieder losgehen.

Viel Spaß & tolle Touren
wünscht HerBert

Sonntag, 17. Juni 2018

Weiter geht's mit dem Michelin Road 5

Drei Jahre und 15.000 Kilometer später ist es wieder soweit - die "X" braucht neue Reifen. Hinten sind es zwar noch 3mm, aber vorne ist mit knapp 1,5mm nun Ende Gelände. Da der Pilot Road 3, von Anfang bis Ende, der beste Reifen meiner bisherigen Bike-Kilometer war, hätte ich ihn auch gerne nocheinmal genommen.
Mein Reifenhändler wollte mir aber unbedingt den topaktuellen Nachfolger, den Road 5, aufziehen.

Profiltiefe: Vorne 4,0mm, hinten 7,0mm

Da der Preis stimmte und auch noch ein Michelin-Schlauchschal als Zugabe über den Ladentisch wechselte, fährt die "X" nun den "Road 5". Die Testberichte stimmen mich sehr zuversichtlich - mal sehen, welche Erfahrungen ich so mit ihm machen werde.


Eine nicht so ganz tolle Erfahrung hatte ich mit dem Pilot Road 3 machen müssen - gegen Spax-Schrauben ist natürlich kein Reifen gefeit. Dann muss jeder selbst überlegen, ob man den Reifen entsorgt oder ihn repariert und für eine Weile "mit einem geflickten Reifen weiterfährt".


Reparatursets bekommt man für verhältnismäßig kleines Geld im Handel und Anleitungen, wie die von "Valle on Tour", zeigen wie es gemacht wird.


Beim demontierten Reifen dann der Blick auf die Innenseite. Immerhin hat die Reparatur gut gehalten und es ist während dieser Zeit keine Luft entwichen.



Viel Spaß & tolle Touren
wünscht HerBert


Nachtrag 29.06.2018
Profiltiefe am Road 5 nach 1.755 km in den Seealpen: Vorne 3,8mm, Hinten 6mm

Der "Angststreifen" ist gut Fingerbreit - da wird sich auch nicht mehr viel verändern.
Die Kette sieht nach 7.341 km noch fast wie neu aus - dank Kettenöler "Cobra Nemo2"