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Freitag, 5. Juli 2024

Ein Tag voller Kurven und schönen Ausblicken in der Eifel

2024.07.05 - Mit Rainer durch die Eifel

Bäckerei Moss in Kalterherberg,  Foto einer anderen Tour 

Rainer hatte es angekündigt: Der Freitag sollte passables Wetter bieten, und das konnten wir uns nicht entgehen lassen. Eine kleine Eifelrunde stand auf dem Plan, und natürlich war ich dabei.

Treffpunkt und Start
Pünktlich um 10 Uhr trafen wir uns in Lövenich auf dem Parkplatz hinter der Bank. Rainer übernahm die Führung, und ich konnte entspannt hinterherfahren. Unsere Route führte uns zunächst über Koslar, Aldenhoven, Heistern und Schevenhütte.

Von Schevenhütte nach Gürzenich

Durch den Wald: Schevenhütte nach Vicht
Die Strecke von Schevenhütte nach Vicht ist ein Highlight: Eine schmale Straße, die wie eine Single Track Road durch den dichten Wald führt. Hier zeigte sich der wahre Fahrspaß, auch wenn die Ruhe der Umgebung uns daran erinnerte, das Tempo anzupassen.
In Vicht bogen wir auf die L238, die uns durch schöne Täler und über sanfte Hügel nach Mularshütte führte. Von dort ging es über die L12, eine herrliche Strecke, die stetig bergauf durch den Wald nach Waldsiedlung und Lammersdorf führt. Die kurvige Straße lädt zum zügigen Fahren ein, da ist die permanente Begrenzung der Geschwindigkeit auf 70 km/h nicht immer leicht einzuhalten.

Bikerpause, Foto einer anderen Tour 

Pause in Kalterherberg
Über Imgenbroich, Widdau, Rohren, Höven und schließlich Kalterherberg erreichten wir die Moss-Bäckerei, wo wir unsere erste Pause einlegten. Bei einem Cappuccino und einem Streuselbrötchen tauschten wir Erlebnisse der letzten Monate aus. Besonders Rainers Geschichten von seinen Motorradreisen waren wieder einmal spannend.
Ein kurzer Blick auf den imposanten Eifeldom von Kalterherberg durfte natürlich nicht fehlen, bevor wir unsere Tour fortsetzten. Leider war die Strecke nach Alzen wegen Straßenbauarbeiten gesperrt – ein häufiges Problem in der Eifel. Also mussten wir ein Stück zurückfahren.

Stausee Obermaubach

Durch Schleiden, Kall und Gemünd
Unsere Fahrt führte uns durch Schleiden, Kall und Gemünd – Orte, die immer noch sichtbare Spuren der verheerenden Flutkatastrophe von 2021 tragen. Dennoch ist beeindruckend, wie viel seitdem wiederaufgebaut wurde.

Kurvenspaß in der Eifel

Kurvenspaß am Rursee
Über die Rurtalsperre Schwammenauel ging es am Rursee entlang und die herrlichen Kurven hinauf nach Schmidt. Die Aussicht auf die Burg Nideggen von Brück aus ist spektakulär – ein Foto lohnt sich hier immer.
Da auch die Strecke über Brandenberg derzeit erneuert wird, führte uns unser Weg über Nideggen und weiter nach Rath und Leversbach.

Café Flink 

Kaffee und Kuchen in Obermaubach
Im Café Flink in Obermaubach gönnten wir uns noch einmal eine Pause mit Kaffee und Kuchen. Dieses kleine Café ist immer einen Besuch wert – die entspannte Atmosphäre und die hausgemachten Kuchen sind einfach unschlagbar.

Abschluss und Heimfahrt
Langsam wurde es Zeit, den Heimweg anzutreten, denn das Spiel Spanien gegen Deutschland bei der Fußball-EM rückte näher. Über Untermaubach ging es noch einmal hinauf, bevor wir endgültig aus der Eifel hinausfuhren.

Fazit: Ein Tag voller Highlights
Die Eifel bietet immer wieder wunderschöne Strecken, sei es durch dichte Wälder, vorbei an idyllischen Seen oder über kurvenreiche Straßen mit beeindruckenden Ausblicken. Ein besonderer Dank geht an Rainer für die tolle Planung und Führung.

Insider-Tipps für die Strecke:
Schevenhütte nach Vicht: Eine ruhige und landschaftlich reizvolle Strecke, perfekt für Naturfreunde.
Moss-Bäckerei in Kalterherberg: Ein idealer Ort für eine genussvolle Pause.
Café Flink in Obermaubach: Perfekt für einen entspannten Abschluss der Tour.

Erstellt mit Kurviger 

Ich freue mich schon auf die nächste Runde – denn die Eifel hat immer wieder neue Überraschungen zu bieten!
Gruß HerBert

Dienstag, 25. Juni 2024

MotoQuest "The Dark Side of Eifel"

25.06.2024 - Tolle Eifelstrecken mit MotoQuest und Passknacker

Parkplatz Eifelblick

Start und Ziel: McDonald’s Aldenhoven
Gesamtstrecke: ca. 160 km
Highlights: MotoQuest-Rätsel "The Dark Side of Eifel", Passknackerpunkte, abwechslungsreiche Eifel-Landschaften, Biker-Ranch Strauch, Café am Pegel Rurtalsperre Schwammenauel, Café Flink  Obermaubach.

Heute steht eine besondere Herausforderung an: zwei MotoQuest-Rätsel lösen und gleichzeitig vier Passknackerpunkte sammeln.
MotoQuest ist eine spannende Mischung aus Geocaching und Motorradfahren, bei der man Aufgaben löst und Orte entdeckt.
Passknacker ist ein Spiel für Motorradfahrer mit dem Ziel viele Abenteuer auf Europas schönsten Strecken zu erleben. 

1. Abschnitt: Aldenhoven – Todtenbruch (ca. 40 km)
Nach dem Start in Aldenhoven geht es über Heistern, Gressenich und Breinig Richtung Eifel. Der erste Stopp ist der Passknackerpunkt Frackersberg / Roggenläger, zwischen Breinig und Zweifall. Für den Fotonachweis wird das Motorrad samt Nummernschild und aktuellem Passknackerposter abgelichtet – ein Muss für die Punktewertung.

 Pk Frackersberg / Roggenläger 

Weiter geht es durch Zweifall bis zum Todtenbruch bei Raffelsbrand. Hier, links am Waldrand, liegt der Einstieg zur MotoQuest-Aufgabe. Leider hat sich einiges verändert: Die alten Stege wurden entfernt und sollen bald erneuert werden, wodurch die Aufgabe nicht mehr lösbar ist. Trotzdem ein spannender Stopp, und ich kann zumindest die Infos für den nächsten Questpunkt aufs Handy laden.

Todtenbruch Raffelsbrand 

Aushang 

Die maroden Stege wurden entfernt

2. Abschnitt: Todtenbruch – Langschoss – Strauch (ca. 10 km)
Auf der B399 führt mich die Strecke zum Passknackerpunkt Langschoss, einer Anhöhe zwischen Raffelsbrand und Lammersdorf. Schnell ein Nachweisfoto gemacht, bevor es weitergeht Richtung Rollesbroich und Strauch.

Pk Langschoss 

Der nächste Stopp ist die Biker-Ranch in Strauch, ein beliebter Treffpunkt mit der obligatorischen Currywurst-Pommes-Pause. Ein idealer Ort, um kurz zu verschnaufen und die nächsten Kilometer zu planen.


Biker-Ranch in Strauch 

3. Abschnitt: Strauch – Wolfgarten – Schwammenauel (ca. 40 km)
Die Route führt zum Parkplatz Eifelblick, durch Woffelsbach und Einruhr, entlang des malerischen Rursees bis nach Gemünd und Wolfgarten. Der Passknackerpunkt Haus Kermeter, an der L75 zwischen Wolfgarten und der Rurtalsperre Schwammenauel, bietet einen weiteren Fotostopp.

Woffelsbach 

Pk Haus Kermeter 

An der Schwammenauel ist das Café Am Pegel die perfekte Gelegenheit für eine Pause mit herrlichem Blick über den See. Tipp: Der Kuchen hier ist fantastisch, besonders der Käsekuchen mit Mandarinen.

An der Rurtalsperre Schwammenauel 

4. Abschnitt: Schwammenauel – Schmidt – Obermaubach (ca. 30 km)
Von Hasenfeld aus führt die Route zum Parkplatz des sehenswerten Jugendstil-Kraftwerk Heimbach. Hier sollte ein weiterer MotoQuest-Holzklotz versteckt sein – leider blieb die Suche erfolglos. Vielleicht ist der Punkt bereits archiviert?

Parkplatz am Jugendstil-Kraftwerk Heimbach 

Die kurvenreiche Strecke von Heimbach nach Schmidt ist eines der Highlights der Tour. In Schmidt, am Passknackerpunkt an der Pfarrkirche Sankt Hubertus, gibt es wieder einen Fotostopp.

Pk Schmidt - Die Kapelle gilt auch als Nachweis

Anschließend führt die Strecke durch Brück und Brandenberg nach Obermaubach. Im Café Flink gönne ich mir eine letzte Pause mit einem leckeren Cappuccino und hausgemachtem Apfelkuchen.

Café Flink Obermaubach 

5. Abschnitt: Obermaubach – Aldenhoven (ca. 40 km)
Die Heimfahrt führt über Untermaubach, Gürzenich und Langerwehe, bevor ich Weisweiler passiere und wieder in Aldenhoven ankomme.

Erstellt mit Kurviger

Fazit:

Auch wenn ich die beiden MotoQuest Secrets nicht lösen konnte bot diese Tour eine perfekte Kombination aus Abenteuer, Herausforderung und Genuss. Die MotoQuest-Rätsel und Passknackerpunkte gaben der Fahrt eine zusätzliche Dimension, und die abwechslungsreiche Landschaft der Eifel machte jede Kurve zu einem Erlebnis.

Tipp:

Wer die Passknackerpunkte ansteuert, sollte die Fotobedingungen genau beachten.

Für die MotoQuest-Aufgaben lohnt es sich, vorab auf der Plattform zu prüfen, ob die Rätsel aktuell lösbar sind. Aber auch "ohne des Rätsels Lösung " war es eine tolle Tour.

Ein Besuch im Café "Am Pegel" an der Rurtalsperre Schwammenauel ist ein Muss – nicht nur für Biker!

Ich freue mich schon auf die nächste Tour in die Eifel und den Besuch des noch fehlenden 3. Quest.

Bis dahin: Gute Fahrt und immer genug Grip!
HerBert


Samstag, 6. April 2024

Nach Luxemburg und durch das Tal der Our

Sa 06.04.2024 - D-B-L-B-D ohne Grenzen

Durch die Eifel

Der Eifeldom in Kalterherberg

Café Heinen in Büttgenbach - Foto HeikeK

Typisch Belgische Ardennen

Gesamt ca. 320km


Am vergangenen Samstag hatte ich das Vergnügen, an einer beeindruckenden Tour mit Helmut's Gruppe von Aldenhoven über Belgien nach Luxemburg teilzunehmen. Die Route führte uns zunächst über malerische Strecken durch Monschau nach Büttgenbach in Ostbelgien. Dort machten wir Halt an der Bäckerei Heinen, die für ihren hervorragenden Kaffee und köstlichen Kuchen bekannt ist.

Unsere Reise setzte sich fort über Amel, Sankt Vith und Grüfflingen, wo sich die Frage stellte, ob der Grüffelo hier seinen Ursprung hat ;), bis wir schließlich Weiswampach in Luxemburg erreichten. Dort nutzten wir die Gelegenheit, günstig zu tanken und uns gegen den kleinen oder auch großen Hunger zu stärken.

Für die Rückfahrt wählten wir die malerische Route durch das Tal der Our, die uns mit vielen Kurven und herrlichen Höhenunterschieden durch Belgien führte, bevor wir wieder deutschen Boden am Losheimergraben befuhren. Auf dem Weg hinunter zum Rursee begegneten uns, bei diesem herrlichen Wetter, unzählige andere Bikes, was die Fahrt zu einem beeindruckenden Erlebnis machte.

Nach einem letzten gemeinsamen Stopp in Eienruhr machte ich mich auf den direkten Heimweg. Die Tour zeichnete sich durch eine ausgezeichnete Planung, souveräne Führung und jede Menge Spaß in der Gruppe aus.

Nun freue mich schon darauf, demnächst wieder einmal an einer solchen Tour teilzunehmen.

Ich wünsche allen Bikerinnen und Bikern spannende und sichere Touren.
Mit freundlichen Grüßen,

HerBert

Dienstag, 13. Juni 2023

Römische Aquäduktbrücke Mechernich-Vussem

 13. Juni 2023 - Römische Wasserleitung von der Eifel bis nach Köln

Zu den herausragenden Leistungen...

...aus der Römerzeit gehört auch die Versorgung der Stadt Köln mit hochwertigem Wasser aus der Eifel bei Mechernich. Bei Vussem überspannte damals eine 70 Meter lange Aquäduktbrücke das Veytal. Mit drei Pfeilern wurde von 1958 - 1959, auf den alten Fundamenten, die Wasserleitung wieder teilweise rekonstruiert. Insgesamt standen hier ehemals zehn bis zwölf freitragende Pfeiler.

Tolles Wetter und somit eine gute Gelegenheit, endlich die schon lange geplante Tour in die "Römerzeit" zu fahren und gleich noch einen Abstecher in die Steinzeit dran zu hängen.
Tatsächlich ist es heute erst meine dritte Ausfahrt der Saison - endlich passt es mal in allen Richtungen.
Meinen ersten Stopp mache ich nach gut einer Stunde in Schmidt, mit dem ersten  Passknackerfoto der Saison 2023. Dann geht's die tollen Kurven hinunter zur Rurtalsperre Schwammenauel. Hier bin ich immer wieder gerne.
Die Kurven am See hinauf zum wilden Kermeter und noch ein Passknackerfoto, weil Haus Kermeter ja direkt auf der Strecke liegt.

PK in Schmidt 

PK Kermeter

An der Rurtalsperre Schwammenauel

Nun geht's die tollen Serpentinen hinunter nach Gemünd und weiter nach Kall. Dort halte ich mich in Richtung Scheven, Kallmunth, Lorbach und Bergheim. In diese Richtung bin ich, von Kall aus, noch nicht gefahren.  Zu Unrecht, wie ich sehe. Denn die Landschaft gefällt mir sehr gut. In Vussem angekommen geht's, auf der Trierer Straße, an der Feuerwache vorbei und dann rechts auf den Holzheimer Weg. Nach 250 m wieder rechts auf die Titusstraße bis zum Fuß der Aquäduktbrücke.
Die von hohen Laubbäumen umgebene Lichtung im Veytal ist heute von hellem Sonnenlicht durchflutet. Rechts plätschert ein kleiner Bach und links ist ein Bogen der Aquäduktbrücke zu sehen. Auch wenn es sich hier "nur" um eine Nachbildung des Originals aus dem 1. Jh. unserer Zeitrechnung handelt, bin ich wieder einmal von solch einem baulichen Erbstück unserer Geschichte beeindruckt.

Aus der Römerzeit 

In Köln kommt jetzt kein hochwertiges Eifelwasser aus Mechernich mehr an :)

Die "X" an der römischen Aquäduktbrücke 

Von der Römerzeit bis zur Zeit der Neandertaler und eiszeitlichen Jetztzeitmenschen sind es jetzt nur noch ein paar Kilometer.
Im Umfeld der Kakushöhle fanden sich Spuren von Mammut, Wollnashorn, Höhlenbären und Höhlenlöwen. Bis 80.000 vor Christus reichen die Siedlungsspuren an der prähistorischen Kakushöhle zwischen Eiserfey und Weyer. Jäger- und Sammlergruppen der Neandertaler hinterließen zahlreiche Steingeräte der mittelpaläolithischen Epochen und Tierknochen.
Das Naturschutzgebiet des Kartsteins mit der Kakushöhle in der Stadt Mechernich zählt zu den bedeutenden prähistorischen Fundstätten in Europa.
Oberhalb des landschaftlich reizvollen Feytals im Ortsteil Dreimühlen gelegen, bietet der Kartstein mit der Kakushöhle zahlreiche Möglichkeiten für Wanderer, Natur- und Kulturinteressierte und kleine Abenteurer. Lassen Sie sich einfangen von weitgehend unberührter Natur, Sagen und Geschichten und einem einzigartigen Höhlenareal! Info Eifel
Parken kann man am Café zur Kakushöhle oder auf dem Seitenstreifen der L115. Die Höhle ist rund um die Uhr zu besichtigen und der Zutritt ist kostenlos.
Bei meinem zweiten Besuch hier konnte ich mir etwas mehr Zeit nehmen alles auf mich wirken zu lassen und einige interessante Eindrücke mitzunehmen.

Zur Kakushöhle

Parkplatz am Café

Die "X" auf dem Seitenstreifen

Café zur Kakushöhle

Picknick

Ein kurzer Weg zur Höhle

Gedenkschrift

Vor langer Zeit 

Am Eingang


Im Inneren



Über Nettersheim und Marmagen geht es nach Schleiden zum Tempelchen. Schon des öfteren vorbeigefahren halte ich heute an und steige den Turm hinauf.
Von der Empore aus hat man einen sehr schönen Blick auf die Eifel und die im Tal der Olef liegende Stadt Schleiden.
Zur gleichen Zeit mit mir ist auch ein anderer "Opa" mit seinem Enkel auf dem Tempelchen. Von ihm erfahre ich, wie sehr die Stadt unter dem Jahrhundert Hochwasser 2021 gelitten hat. Von hier oben war das ganze Ausmaß der Katastrophe ersichtlich.

Eifelblick Tempelchen

Blick über Schleiden

An der Ordensburg Vogelsang vorbei fahre ich die Serpentinen hinunter nach Einruhr zur Biker-Ranch bei Strauch. Nach einer kurzen Pause geht's auf den Heimweg und nach gut 230 km bin ich wieder zurück von einer Tour mit tollen Eindrücken und schönen Landschaften.

Gut 330 km

Erstellt mit MyRouteApp

Viel Spaß & tolle Touren
HerBert