Samstag, 14. September 2019

Die Ehrenburg - Zwischen Rhein und Mosel

Samstag 14. September 2019

Die Ehrenburg

Von Remagen aus geht es heute ins mineralwasserreiche Brohltal, zur Ehrenburg zwischen Rhein und Mosel und durch das mühlenreiche Schrumpftal. Ein Reisebericht des Eifel-Motorrad-Blog liefert die Idee - Ute, ThomasK, Albert und ich wollen die Tour heute nachfahren.
Mit ThomasK treffe ich mich am Kreisverkehr bei Erkelenz - die Hand zum Gruß - und weiter geht's zu zweit.
Über die A61 erreichen wir den Rastplatz Bedbuger Land West, wo Ute und Albert bereits eingetroffen sind. Da wir heute mit  kleiner Besetzung unterwegs sind, freue ich mich umso mehr, dass Albert unsere Gruppe wieder einmal verstärkt.
Am Dreieck Bad Neuenahr-Ahrweiler verlassen wir die A61. Über Oeverich, Niederich, Meinersdorf, Nierendorf, und Kirchdaun geht es nach Remagen, wo uns als erstes die interessante Wallfahrtskirche St. Apollinaris ins Auge fällt.

St. Apollinaris in Remagen

Nach einer knappen Stunde sitzen wir bereits an der Rheinpromenade von Remagen und trinken einen ersten Kaffee beim Eiscafé Friuli - so schnell kann man am Rhein sein.

Entspannt


Rhein abwärts


Rhein aufwärts


Eiscafé Friuli


Sogar Motorradparkplätze gibt es hier!

Apollinaris, Sinziger, Tönissteiner, Brohler - im Rheintal zwischen Remagen und Bad Breisig reiht sich ein Mineralwasserbrunnen an den nächsten.
Durch Bad Breisig quälen wir uns ein wenig durch den Samstag-Einkaufsverkehr, bis es endlich auf die Brohltalstraße hinauf ins Brohltal geht. Es folgten schöne Strecken mit tollen Kurven hinauf nach Kruft, weiter nach Ochtendung und dann hinunter nach Kobern-Gondorf an der Mosel. Dort folgen wir dem Moselbogen bei Dieblich und fahren über Waldesch zum Rhein bei Rhens. Wir folgen zwei schönen Rheinschleifen bis Boppard und drehen dann wieder ab nach Westen in Richtung Mosel.

Zwei schöne Rheinschleifen

Das Hinweisschild am Straßenrand zeigt an, dass es links zur Ehrenburg geht und gleich darauf sind wir auch schon am Parkplatz.

< Ehrenburg

Parkplatz No.1

Wer jetzt einen ca. 500 m langen Fußweg mit teilweise starkem Gefälle nicht scheut, kann ja hier oben sein Bike abstellen. Der dementsprechend steile Rückweg, in voller Montur, erscheint einem dann später leicht doppelt so lang wie der Hinweg.
Also, unten, kurz vor der Burg, gibt es noch einen kleinen Parkplatz, der auf Google sogar als "Parkplatz Gäste" bezeichnet wird. An normalen Tagen, ohne Programm auf der Burg, sollte dort wohl immer ein Platz für ein paar Bikes zu bekommen sein.
Die "Ehrenburg" ist toll. Schon der Weg durchs Tor und der Blick auf die Landschaft haben etwas besonderes. Im Burghof zahlt man einen kleinen Obolus zum Erhalt der Anlage und kann sich danach frei auf dem gesamten Gelände bewegen.
Da wir von der "Wanderung" hungrig geworden sind, suchen wir uns zunächst einen Platz bei der Hofschänke und bestellen etwas zu essen und zu trinken.

Zugang zur Burg

Feldlager

Torbogen

Hofschänke

Tolle Portionen...

... für hungrige Motorradwanderer

Nachdem wir uns gestärkt haben klettern wir ausgiebig auf der Burg herum, was uns tatsächlich einen rechten Spaß macht. Zudem haben wir bei dem tollen Wetter eine hervorragende Fernsicht auf die Felsen und Wälder der Umgebung.







Burgfräulein Ute


Turmwächter






Albert der Schmied

Burgschmiede

Selten haben wir uns mehr über das Wiedersehen mit unseren Bikes gefreut, als wir endlich wieder den oberen Parkplatz erreicht haben. Unsere gute Laune ist aber nach wie vor ungebremst und nachdem wir unseren Flüssigkeitsverlust wieder ausgeglichen haben besteigen wir unsere Bikes und fühlen uns gleich wieder jeder Steigung und jedem Berg gewachsen.
Schöne Kurven führen uns hinunter nach Brodenbach. Und schon sind wir wieder an der Mosel.

Wieder an der Mosel

Ortsende Brodenbach

Über die Moselbrücke Löf-Alken wechseln wir auf die andere Flussseite und fahren bei Hatzenport in's "Schrumpftal" hinein. Das Tal, mit seinen vielen Wassermühlen und schönen Kurven, ist immer wieder ein erfreuliches Erlebnis. Ute fährt heute ihre erste Schrumpftal - Tour - ich hoffe, deine Erwartungen wurden erfüllt.

Hatzenport an der Mosel

Ins Schrumpftal

Mühle

Schrumpftal

Mühle

Münstermaifeld

In Mendig halten wir eine Rast und tanken unsere Maschinen auf. Albert plädiert für eine Heimfahrt über Landstraßen - so geht es über Bad Neuenahr-Ahrweiler, Euskirchen und Merzenich in heimische Gefilde.

Die Tour zur Ehrenburg war eine tolle Reise an Rhein und Mosel.

Ute, ThomasK und Albert - vielen Dank für eure Begleitung auf dieser tollen Reise.

Nach 377 Kilometern steht die "X" wieder in der Garage und auf mich wartet ein kühles Weizenbier - zum Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes.

Nach 377 Kilometern

Erstellt mit MyRouteApp und Google Maps

Viel Spaß & tolle Touren
wünscht HerBert


Der Download kann abweichend sein

QR- Code zur Tour

Freitag, 30. August 2019

Saint Hubert - Jetzt ist Belgien komplett

Freitag 30. August 2019

Chapelle St. Roch

Noch diese eine Tour, dann bin ich "Einheimischer" von Belgien. Also, im Sinne der Passknacker-Regeln. Noch einmal in dieser Saison in den Sattel steigen und ein letztes Mal in die Ardennen fahren um die letzten 12 Punkte einzusammeln, dann habe ich alle 75 PK-Punkte Belgiens geknackt. Über La Roche-en-Ardenne führt die Runde nach Saint Hubert und in Houffalize wartet dann das letzte Fotomotive auf meine "X" mit dem Passknacker-Poster der Saison 2019.
Ein Streuselbrötchen in Kalterherberg, eine Pommes an der Baraque de Fraiture und eine kleine Pause in La Roche-en-Ardenne - da kenne ich mich ja schon bestens aus - und dann bin ich auch schon fast im Zielgebiet.

Bäckerei Moss in Kalterherberg


Panzer im Kreisverkehr nach Lager Elsenborn


"Bougnez 44 Historical Center" - Ardennenoffensive 1944

Panzer im Vorgarten in Vielsalm

Straßenzug in Vielsalm

Die nächste Pause in Sicht


Baraque de Fraiture

Pause an der Baraque de Fraiture


Im Kurvenrausch hinunter nach...

...La Roche-en-Ardenne

Rechts geht's zur Brücke über die Ourthe

Der Place du Bronce ist immer für eine Pause gut

Am Col de la Croix de St. Thibaut liegt der erste Nachweispunk und am Col des Haies d'Ortho folgt kurz darauf der nächste.

Auf der Betonpiste hinaus aus La Roche


Bei Hives




Col de la Croix de St. Thibaut (das Kreuz ist nicht mehr da)

Col des Haies d'Ortho

Nördlich von Saint Hubert erstrecken sich große, dünn besiedelte Waldgebiete. Kaum ein Mensch begegnet mir, auf der Suche nach den nächsten Passknackerpunkten.
Es geht zum Col de la Gueule du Sanglier, Pass von L'Etuile, Col de la Blanche Virée, Col du Bois du Ri Bellerose, Col de Forêt Roi Albert und Pass von Sapin Fi.

Col de la Gueule du Sanglier

Auf dem Weg zu...

...L'Etuile

Gesperrt während der Wildschweinjagd


Auf dem Weg zum...




...Col de la Blanche Virée

Unterwegs zum...

...Col du Bois du Ri Bellerose

Foret du Roi Albert

Sapin Fi

Am "Monument du Roi Albert" halte ich an und lese die Inschrift der Tafel, die ich aber hier noch nicht verstehe. Sinngemäß könnte man den französischen Text wohl wie folgt übersetzen:
Diese Stelle ist König Albert gewidmet. Auf dem Gipfel, auf dem er oft verweilte, blieb König Albert I. im Herbst 1933 lange stehen. Auf seiner letzten einsamen Reise ins Herz unserer Wälder.

Monument...

...du Roi Albert

Dort vorne liegt die Basilika von Saint Hubert - immer wieder ein beeindruckender Anblick. Die Basilika sollte ich mir beim nächsten Mal unbedingt einmal ansehen.

Die Basilika von Saint Hubert


Kreisverkehr mit Hirsch, dem Wappentier von Saint Hubert

Rue de la Fontaine


Place de l'Abbaye

Ein Stück weiter hinter Saint Hubert halte ich am Col d'Hurtebise, kurz darauf am Col de Plastrai und am Tier de la Mâle Racine.

Col d'Hurtebise


Col de Plastrai


Auf dem Weg zum...


...Tier de la Mâle Racine

Jetzt fehlt noch der letzte von 75 Pässen, auf meiner Passknacker-Reise durch Belgien. Dieser liegt an der Chapelle St. Roch oberhalb von Houffalize.

Finale in Houffalize - Chapelle St. Roch

Ein Nachweisfoto und schnell noch eines zur Sicherheit - jetzt soll nur nichts mehr schiefgehen.

Auf sieben Tourtage verteilt habe ich mit meiner "X" alle 75 Passknacker-Pässe Belgiens "bezwungen" und somit den "Länderpreis Belgien" errungen. Auf rund 2500 erlebnisreichen Kilometern ging es durch schöne Ardennenlandschaften mit beeindruckenden architektonischen Hinterlassenschaften der Vergangenheit, über Höhen und durch Täler und tolle Kurven.
Beim"Passknacker-Team" möchte ich mich herzlich für diese tolle Reise über Belgiens Pässe bedanken.
Da man den Titel "Einheimischer" für jedes Land nur einmal bekommen kann, stehe ich für die nächste Saison vor der Frage, welches Länderziel ich mir aussuchen möchte. Luxemburg wäre naheliegend. Dort könnte ich, schon nach zwei schönen Tagestouren, zum "Einheimischen" werden. Das wäre doch eine Reise wert!

Blumenschmuck in Houffalize


Langholz aus den Ardennen


Fritten mit Aussicht in Trois-Ponts

Der Weg nach Malmedy

Hückelhoven und zurück 399km 6:34h reine Fahrzeit

Viel Spaß & tolle Touren
wünscht HerBert



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