Thunderbike ist ein deutscher Motorradhersteller und Vertragshändler der Motorradmarke Harley-Davidson, der sich zudem auf
Chopper-Sonderanfertigungen (Custombikes) und Zubehörherstellung spezialisier hat.
Und gleich nebenan, im Amarican
Roadhouse, gibt es dann Food & Drinks im American Style.
Ob Burger oder Wrap, tolle Sachen sind auf der interessanten
Speisekarte zu finden. Und so gut wie alles aussieht, so gut schmeckt es auch.
Natürlich kommt dann noch der Rundgang über den Hof.
Kaum kann man den Blick von den tollen Bikes und ihren stolzen Besitzern losreißen.
So manch einer fährt hier ein kleines Vermögen spazieren. Maschinen werden
staunend begutachtet, Erfahrungen ausgetauscht und Motoren zur Demo gestartet –
Bewunderung, Anerkennung und gute Laune überall.
Noch
ein Blick zurück auf die tollen Maschinen und weiter geht’s mit unserer Tour
zum Auesee bei Wesel und dann, auf der Bislicher Straße, Richtung Rees.
Toll
ist es hier, durch die weite Landschaft zu biken die uns an etlichen Seen
vorbeiführt, die durch den Kiesabbau entstanden sind.
Nach
einiger Zeit nähern wir uns einer Gruppe von Bikern – es sind doch tatsächlich
wieder die gleichen Bikes, die schon vor gut einer Stunde vor uns hergefahren
sind. Einige Zeit fahren wir wieder als 14er Gruppe hintereinander, bis sich bei
Rees unsere Wege trennten.
Hinter
Haffen geht es dann auf den Deich. Schon oft bin ich hier entlang gefahren,
aber Heute zum ersten Mal mit dem Bike – das hatte ich mir schon lange mal gewünscht.
Nach
dieser tollen Strecke geht’s nach Rees hinein, zu einer Schritttempo-Runde
durch den Ort.
In
Rees wird Historie groß geschrieben. Cafés gibt’s zur Genüge und ein Bummel auf
der Strandpromenade wird durch die historischen Bronze-Plastiken und deren
Geschichte bereichert und spannend gestaltet.
Unter
der Rees‘er Brücke hindurch, direkt am Rhein entlang, ist Emmerich unser
nächste Ziel.
Für
ein kurzes Stück müssen wir auf die B8, aber schon bei Dornick geht‘s wieder
auf den Deich. Dieses Mal auf einer kleinen Fahrbahn, die man nur Wochentags
benutzen sollte. So zumindest die Empfehlung.
Der
Spaß geht, immer hoch oben auf dem Deich, bis kurz vor Emmerich. Dabei hat man
einen tollen Blick auf die mit 803 Metern längste Hängebrücke Deutschlands. Ein
bisschen sieht sie schon wie die kleine Schwester der „Golden Gate Bridge“ aus
;-)
Emmerich
macht auf mich immer einen eher nüchternen Eindruck, besonders der Blick zurück
auf die Skyline mit der großen Raffinerie. Wenn du aber ein wenig Zeit
mitbringst, lohnt sich auf jeden Fall ein Bummel über die Strandpromenade. Hier
gibt’s Cafés und Strandkörbe, einen schönen Blick auf die tolle Hängebrücke und
auf den regen Schiffsverkehr.
Rauf
geht’s auf die Brücke - Toll einmal mit dem Bike hier zu sein und durch das
„Goldene Tor“ zu fahren ;-) Und super, dass Birgit diese tollen Momente wieder
mit ihrer neuen Kamera einfangen kann. Der vorigen Cam wurde doch tatsächlich „Das
Salz der Opalküste“ zum Verhängnis.
Wir
sind wieder „Linksrheinisch“ und wie immer am linken Niederrhein geht die
Fahrt, wie selbstverständlich, durch Kalkar. Schauen, was der „Schnelle Brüter“
so ausgebrütet hat.
„Wunderland“
heißt der Familien- Freizeitpark, der auf dem Gelände des nie ans Netz gegangenen
Atommeilers entstanden ist.
Ein Traktor fährt vor uns her, als wir am großen Gebäudekomplex mit Mauern
und Wassergräben vorbeirollen. Alles ist friedlich hier – war auch mal ganz
anders hier.
Unser
nächstes Ziel ist die alte Römersiedlung „Xanten“. Wieder ist der Blick zur
Stadt ein anderer, wenn du mit dem Bike unterwegs bist. Auch Xanten ist
unbedingt eine Reise wert. Die Innenstadt und der Dom sind absolut sehenswert.
Dazu kommt natürlich noch der Archäologische Park vor der Stadt, der alleine
schon einen Besuch wert ist.
Wer
mit dem Zweirad, ob motorisiert oder nicht, nach Xanten kommt, will natürlich
auch einen Stopp am „Zum Fährhaus“ machen. Alle. Dementsprechend voll ist‘s
dort an schönen Wochenenden. Sofort sehen wir, dass für unsere Gruppe hier kein
Platz zu finden ist. Zum Glück haben wir ja unseren Plan „B“, das „Auen-Café“
nur 2 Kilometer weiter, das Ute schon vor ein paar Tagen vorgeschlagen hat.
Über
ein kleines Brückchen geht’s rauf auf die Bislicher Insel. Obwohl „Insel“? Muss
wohl mit dem Verlauf des „Alten Rhein“ zusammenhängen.
Das
da hinten muss wohl das „Auen-Café sein. Super, rechts und links der Zufahrt gibt’s
noch freie Parkplätze. Also biegen 10 Bikes hinter mir in die Zufahrt ein, nur
um dann festzustellen, dass die „Freien Parkplätze“ mit winzigen Schildchen „Nur
für Bedienpersonal“ verziert sind. Böse Falle.
Die
Radler neben uns und an den Tischen des Cafés werden nun langsam auf uns
aufmerksam. Erste ungehaltene Zurufe und Armbewegungen deuten an, dass wir
unsere Bikes hier nicht abstellen können.
Zum
Wenden ist es hier zu eng und vor uns liegt nur noch der Hofplatz mit den
Gästen bei Kaffee und Kuchen.
Am
Ende des Hofplatzes entdecke ich ein Rondell. Das ist die Rettung, um
einigermaßen elegant mit 11 Bikes den Rückzug anzutreten. Unter dem mürrischen
und gestenreichen Protest der Gäste, die sich in ihrer beschaulichen
Kaffeepause gestörten fühlen, treten wir die Flucht nach vorne an. Wir fahren
einmal über den Hof, umrunden elegant das Rondell und fahren einen geordneten Rückzug. Zum Glück hatte ich noch mitbekommen, dass der eigentliche
Parkplatz etwa 100 Meter zurück zu finden ist.
Nachdem
wir unsere Maschinen gut abgestellt haben geht’s zu Fuß zurück zum Café,
denn geschlagen geben wir uns ja nicht so leicht.
Ohne Helm durch den Eingang kommend höre ich noch so im Vorbeigehen
„Von wegen „Junge Burschen mit ihren Motorrädern“. Aber Carsten ist schon noch
ein „Junger Bursche“ ;-)
Bei
Kaffee und Kuchen vergeht die Zeit wieder wie im Flug – es hat wieder so
richtig Freude gemacht, den Niederrhein gemeinsam zu erleben.
Die
Maschinen werden zur letzten Etappe gestartet, es gilt noch ein paar Kurven einzufangen bevor sich unsere Gruppe so nach und nach wieder fliegend
auflöst.
Zuerst
verlassen uns Ute und Carsten, die die Bahn in Richtung Neuss nehmen wollen,
kurz darauf verlassen uns dann hupend Heike und Helmut in Richtung
Mönchengladbach. Der Nächste ist Rainer, der Erkelenz schneller über die
Autobahn erreichen möchte und in Tüschenbroich biegen Birgit & Thomas und
ThomasK über Land nach Erkelenz ab. Kurz darauf ist in Gerderhahn auch für
Luise und Frank der gemeinsame Weg zu Ende - nur Rolf begleitet mich noch bis
Hückelhoven, denn er hat die Aufgabe noch Schrauben vom OBI mitzubringen.
Danke euch Allen für den schönen Tag :-)