Die Kaunertaler Gletscherstraße gilt als die "Schönste Sackgasse der Tiroler Alpen"
Als
ich den Gefährten die Tour zur “Schönsten Sackgasse der Tiroler Alpen“
vorstellte war Thomas Kommentar „Hoffentlich kommen wir da auch wieder raus“
;-)
Und
ja – zum Glück führt, auf der anderen Seite des Gepatschspeichers, der Weg
wieder hinaus aus diesem schönen Tal, einem Highligh unserer Touren durch die
Tiroler Alpen :-)
Um 10 Uhr, eine Stunde später als sonst, holen wir die „Kühe aus dem Stall“, denn heute ist unsere Strecke nicht ganz so lang, aber sehr schön und interessant.
ThomasK KTM bleibt aber angebunden, er möchte wenigstens einmal das Wellness-Programm des Tiroler Hof genießen.
Gestern
kamen wir nicht mehr an der Tankstelle in Nauders vorbei, deshalb füllen wir unsere
Tanks heute Morgen in Pfunds wieder mit preiswertem Sprit auf. Da es hier nur
ein paar Zapfsäulen gibt, fahren ThomasB und Birgit bis zur nächsten Tankstelle
in Prutz und von dort aus direkt zum Kaunertal.
Wir fahren noch weiter bis Fließ und nehmen die schöne Strecke über die „Pillerhöhe“ *** und
den Kaunerberg
Wandergruppe
A-Österreich – NL-Kennzeichen – D-Flagge
Naturparkhaus Kaunergrat
Kaunerberg
Das Ziel vor Augen
Dort geht es über tolle Strecken auch zum „Naturparkhaus
Kaunergrat“. Dort kann man auch gut einmal eine schöne Pause einlegen.
Hinter
Feichten erreichen wir die „Mautstelle“
zur “Kaunertaler
Gletscherstraße“ **** / SG2, die zu den schönsten Hochgebirgsstraßen der
Alpen zählt.
Während ich wieder die Maut – 13€ – bei den Gefährten einsammle und schon mal an der Kasse bezahle, nutzen wir auch gleich die Gelegenheit für eine kurze Pause.
In der Ferne leuchtet unser Ziel schon am Horizont
Ein
wunderschöner Tag ist das heute und alle sind bester Stimmung
Alle
Achtung, eine große Leistung!
Versteinerter
Steinbock
Steinbruch
Naturpark Kaunertal
Das gesamte Tal, mit seiner einzigartigen Flora und Fauna, steht als Naturpark unter ganz besonderem Schutz.
Zunächst
geht es gerade ins Tal hinein, aber schon bald schrauben wir uns die ersten der
insgesamt 29 Kehren, zunächst bis zur Staumauer des „Gepatschspeicher“,
hinauf.
Hier treffen wir auch wieder mit Brigitte und Sam –
Hier treffen wir auch wieder mit Brigitte und Sam –
und ThomasB zusammen
An
der Staumauer bleiben wir links und halten an, um das gewaltige Panorama auf
uns wirken zu lassen
Der Blick auf den Weißseeferner und den Speichersee ist einfach großartig
Drei Mädels und SAM
Auch die "X" ist begeistert
Das
Highlight ist dann die „Gletschersraße“,
die uns an der östlichen Seite des Stausees vorbei durch hochalpines Gelände
bis an den Rand des Weißseeferners auf 2750m Höhe bringt.
Zunächst
ist es noch angenehm warm und sonnig, mit weiten, beeindruckenden Aussichten auf
die umliegenden Berge.
Je höher wir kommen, umso kälter wird es
Meterhohe Schneewände
Zum Glück schon geräumt ;-)
Es geht zwischen meterhohen Schneewänden hindurch und hinter jeder Kehre erwartet uns ein neues beeindruckendes Panorama
Gut gemacht! – Unsere mechanischen Rösser haben uns mühelos und zuverlässig bis zum Gletscher getragen
Ganz schön windig hier Oben :-)
Am Gletscher-Restaurant und der Lift-Station angekommen parken wir unsere Bikes und genießen den Ausblick auf die um uns aufgereihte Bergwelt.
Danach
sind ein heißer Kaffee und eine kleine Stärkung im Gletscher-Restaurant genau
das Richtige für uns. Wir alle sind begeistert und tauschen eifrig unsere
Eindrücke miteinander aus.
Natürlich
darf hier Oben auch nicht das obligatorische Gruppenfoto fehlen – wir waren
hier am Gletscher des Weißseeferners – und es hat sich wirklich gelohnt :-)
Bei
der Abfahrt haben wir etwas mehr Muße, die Landschaft auf uns wirken zu lassen
Zusammen mit dem Schmelzwasser geht's ins Tal
Man muss sich schon regelrecht von diesen Ausblicken losreißen und auch mal auf die Straße schauen ;-)
Und
wieder „lauert“ uns ThomasB mit seiner Kamera auf ;-)
Hier
ist der Blick, über den Gepatschspeicher hinüber bis zur Staumauer, hinter
jeder Kehre wieder ein anderer – immer wieder faszinierend.
Auch einige interessante Skulpturen sind am Wegrand zu bewundern – toll, wer die wohl geschaffen hat?
Am
Anfang des Stausees kann man sich noch für einen Abstecher zum „Gepatschhaus“
entscheiden, uns zieht es aber weiter hinunter ins Tal.
An
der Nordseite des Stausees entlang erreichen wir die Staumauer, die wir in
Richtung „Seepanorama – Café &
Infopoint“ überqueren. ThomasB und Brigitte wollen jetzt noch schnell den besten Apfelstrudel Tirols vernaschen – Wir sehen uns dann später im Hotel ;-)
Gipfelstürmerinnen :-)
Zum letzten Mal der Speichersee. Hier muss man einfach noch einmal anhalten um den tollen Blick auf den Weißseeferner und zur Weißseespitze noch einmal zu genießen.
Danke dem freundlichen Fotografen
Auf Wiedersehen
im Kaunertal
Hinter Prutz bietet sich noch ein kleiner Abstecher nach Serfaus an
Etwa 500m über dem Inn gelegen geht es in schönen Kurven hinauf auf ein sonniges Hochplateau
„Liebliche“ Ausblicken auf die Tiroler Bergwelt
Am Ende von Serfaus verhindert eine bewachte Schranke die Weiterfahrt für „Normalsterbliche“
Für uns kein Problem – wir drehen um
und in schönen weiten Kurven geht es zurück zum Inn
Bevor
es die Schnellstraße in Richtung Nauders gab, ging es über Tschuppach,
Schönegg, Lafairs und Birkach – eine Strecke durch kleine romantische Dörfer, eine
schöne Alternative zur schnellen 180.
Drohend
ziehen schwarze Wolken über dem Inntal auf und wir beratschlagen, ob wir
unseren Schlenker über Samnaun noch machen, oder Nauders direkt ansteuern
sollen. Glücklicherweise
lässt sich mein Flügelmann Thomas nicht von unserem ursprünglichen Tourplan abbringen :-) und
so erleben wir das überraschendste und beeindruckendste Teilstück unserer
heutigen Tour.
Bei
Kajetansbrück biegen wir rechts ab in Richtung Samnaun und befinden uns am Ende
der Straße in der Schweiz.
Die
dann folgende Straße von Samnaun nach Vinadi ist regelrecht aus dem Fels
geschlagen, mit dunklen Tunneln, die nur ein wenig Licht über grobe „Fensterdurchbrüche“
erhalten. Enge Kurven, steile Abgründe – eine atemberaubende Abfahrt hinunter
bis zum Inn.
Die
berauschende Fahrt zwischen den steil emporstrebenden Felsen, die hier den wild
schäumenden Inn einzwängen, bringt uns bei Martina wieder auf die Österreichische
Seite des Flusses. Fliegend geht es die tollen Kurven der Norbertshöhe hinauf und
oben liegt dann Nauders vor uns.
Schon
einige Zeit, bevor wir Nauders erreichen fahre ich die Geschwindigkeit auf Schritttempo herunter, um
dem Adrenalin Gelegenheit zu geben aus unseren Haarspitzen zurückzufließen. Beim
Absatteln unserer mechanischen Gefährten strahlen unsere Gesichter und mit begeisterten
Ausrufen „verarbeiten“ wir die rauschende Fahrt hinunter von Samnaun - so aufgedreht habe ich uns selten erlebt :-)
Gefahren: 200 km von 10:00 bis 16:30 Uhr
Maut: Kaunertaler Gletscherstraße 13€
Aussicht: **** ein Highlight
Fahrtrichtung der Tour: Die Erweiterung über die Bieler Höhe, Serfaus und
Samnaun haben die Tour zum Kaunertal perfekt abgerundet.
Schwierigkeit: SG2 - nicht so schwierig, sein Motorrad muss man aber
wie immer beherrschen
Glossar
Spaßfaktor nach „Alpenrouten“
*Naja
**Ganz nett ***Hinfahren lohnt sich ****Ein Highlight
*****Absolut grandios
Schwierigkeit nach „Denzel“
SG1
Strecke sehr leicht, SG2 Strecke ohne nennenswerte Anforderung SG3, Strecke
erfordert Erfahrung im Gebirge
Online-Tourenplaner, wie z.B. Google
Mapps, MotoPlaner, in den Wintermonaten
Bei
Verwendung von Online-Tourenplanern werden die Rundtouren bei gesperrten Pässen
und Strecken, wie z.B. in den Wintermonaten, nicht wie geplant dargestellt.
Navis im Offline-Modus stellen die geplante Route dagegen richtig dar.
Die TourDatei gibt’s – "HIER"
Viel Spaß & tolle Touren wünscht HerBert ;-)






























































