So 07. Juni 2020 - Tag 4 - Rückfahrt - Zum Engländer, Eltville, Boppard am Rhein
So schnell vergeht die Zeit - einfach alles ist nur für ein Mal. Nach dem letzten reichhaltigen Frühstücksbuffet rollen wir im Hof des Landhotel Imhof auf unsere Position in der Gruppe. Wir verabschieden uns von Gunther, der auch gleich mit seinem Auto losfahren wird und starten unsere Rückreise von der Rhön, bei zuversichtlichen Wetteraussichten.
Da wir, bei der Streckenlänge von unter 400 Kilometern, keinen Zeitdruck haben, fahren wir heute nicht wie bei der Hinfahrt nördlich um Frankfurt herum, sondern südlich.
Über Steinau an der Straße, Kernes und Jossgrund kommen wir nach Wiesen. Von dort aus führt uns die wald- und kurvenreiche AB2 zum Biker-Treff "Zum Engländer". Das waren jetzt ca. 50 km tollste Waldstrecke durch den Spessart!!!
Am frühen Sonntagmorgen ist am Engländer schon recht was los. Endlich wieder, sagt uns der Wirt und ruft seine Tochter und ihren Mann an, um den Ansturm zu meistern. Er bittet uns um etwas Geduld, die beiden wohnen ja gleich um die Ecke.
Alles kein Problem. Wir füllen schon mal die Anmeldung aus und ehe wir's uns versehen, sind sie auch schon da und legen sich voll ins Zeug.
Für's Passknackerfoto hab ich die "X" ziemlich doof abgestellt - gut für die Weiterfahrt, nicht so toll für die PK-Dokumentation. Das Nachweisfoto wird später vom PK-Administrator anerkannt werden, aber ein schönes Foto vom "Engländer" habe ich leider nicht.
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| PK-Foto Zum Engländer |
Auch hinterm Engländer geht es weiter kurvenreich durch den Spessart. Schon einige Kilometer vor Hörstein zeigt der Rider 500 wieder seine Stärke bei Straßensperrungen mit weiträumiger Umleitung. Wieder führt er uns, wie ein Insider, eng um die Baustelle herum - perfekt.
Bei Karlstein geht die Fahrt, auf der A45 und später auf der A3, zügig um Frankfurt herum.
Nach Eltville wollte ich schon immer einmal. Warum weiß ich nicht so genau, vielleicht ja wegen des schönen Namens. Der Ort liegt taktisch gut für unsere nächste Pause. Bei der Tourplanung kann man sich solche Wünsche ja mal erfüllen.
So fand sich auch, auf Google Maps, das Eiscafé Venezia in der Fußgängerzone von Eltville - recht gut zu Fuß von der Rheingauer Straße aus zu erreichen. Unsere Bikes lassen wir dort zurück, schön dekoriert zwischen den bunt bepflanzten Blumenkübeln. Einmal um die Ecke und schon sitzen wir vor dem Venezia und genießen Italienisches Eis und Cappuccino - Dolce Vita in Eltville.
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| Eiscafé Venezia |
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| Coronaregeln |
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| Eis & Heiß |
Die L3035 ist eine wundervolle Strecke nach Laukenmühle, an deren Ende man vor der Wahl steht, ob man weiter dem Wispertal hinunter nach Lorch folgt, oder hinauf nach Sankt Goar fährt. Da Sankt Goar uns deutlich näher an unser Ziel bringt, muss das weitere Wispertal noch etwas warten - aber, wir waren ja schon mal dort.
Also treffen wir in Sankt Goar auf den Rhein und eine Tankstelle, an der wir die Tanks unserer Bikes wieder auffüllen.
Anschließend genießen wir die Fahrt am Rhein entlang bis wir an der Fähre, gegenüber von Boppard, ankommen.
Am Ufer zu stehen und auf die Fähre zu warten ist immer ein besonderes Erlebnis. Der Blick über den Rhein und die Überfahrt nach Boppard sind wieder einmal viel zu schnell vorbei. Wir scherzen und lachen - und schon starten wir wieder die Motoren.
An der Uferpromenade finden wir eine kleine Stelle, auf der wir unsere acht Bikes, eng an eng, abstellen können. Gleich müssen wir sie zwar rückwärts wieder rausziehen, aber das klappt schon.
Im Außenbereich des Ristorante Pizzeria des Hotels Krone werden wir sehr freundlich bedient und wir genießen die lockere Atmosphäre am Rhein.
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| Warten auf die Fähre |
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| Blick auf Boppard |
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| Mit der Fähre ... |
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| ... über den Rhein |
Aus Boppard hinaus nehmen wir das sehr schöne Mühltal, L207, nach Pfaffenheck und von dort aus fahren wir auf der A61 zügig und sicher nach Hause.
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| wieder zu Hause |
Und was bleibt?
2020 war bisher nichts so, wie es sonst so war. Lange haben wir überlegt und abgewägt, ob unsere jährliche Mehrtagestour stattfinden kann, oder überhaupt sollte. Letztendlich haben die Landesregierungen die Reisebedingungen soweit gelockert, dass eine"gefahrlose" Reise möglich schien. So konnte letztlich jeder für sich selbst entscheiden, was geht oder nicht.
Dass wir von dieser besonderen Reise, in das Land der weiten Aussichten, wieder heil und in dieser Krise auch gesund wieder zurückgekommen sind, hat sicherlich einen ganz besonderen Erinnerungswert.
Das Wetter war zwar nicht immer das beste Wetter, aber wir haben mal wieder das Beste draus gemacht.
Unsere Bikes haben sich, auf ca. 1.300 km Tourlänge, wieder als absolut zuverlässig erwiesen.
Meine gesamten Tourkosten, auf einen Tag runtergerechnet, ergeben einen Satz von ca. 72 €/Tag.
Meinen, immer noch neuen, TomTom Rider500 konnte ich auf dieser Reise endlich ausgiebiger kennenlernen.
Ein schönes Teil, das während der Tour so navigiert, wie ich es von einem Motorrad-Navi erwarte.
Bei Sonnenschein, sowie während der Regenfahrten war das Display immer gut ablesbar und die Navigationsansagen immer verständlich.
Als besonders positiv empfinde ich die Umleitung um Straßensperrungen.
Gut ist auch die Anzeige, mit wie viel mehr Zeit Ich rechnen muss, wenn ich auf einen Stau zufahre.
Schlecht für meine Art der Tourenführung ist, dass nun nicht mehr zu erkennen ist, wie lange es noch bis zur nächsten Pause oder Sehenswürdigkeit ist, wenn dazwischen noch ein paar Rutenpunkte eingetragen sind. Da wird mir wohl nur übrigbleiben, die Route in mehrere Dateien zu splitten - jeweils von Zwischenstopp zu Zwischenstopp. Werde ich bei der nächsten Tour so machen.
Zur Rhön hatte ich, bevor die Planungen losgingen, keinerlei Bezugspunkte. Unsere Tagestouren haben mir dann einen Überblick über eine tolle Landschaft mit weiten Ausblicken, tiefen Spessart-Wäldern und interessanten Tourzielen gegeben - eine Reise, die sich jederzeit wieder lohnen würde.
Dann auch gerne wieder im:
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| "Landgasthof Imhof" |
Download kann abweichen
QR-CODE zur Tour
Viel Spaß & tolle Touren
wünscht HerBert



















