Mai 2018
Neues Land aus der Zuitersee
Unsere Mai-Tour führt uns nach Norden, bis hin zum "IJsselmeer". Dort wurde dem Meer neues Land abgerungen - "Harderwijk" ist noch "Altes Land" - aber blickt man nach Norden - dann ist da "Neues Land".
In Lelystad beginnt der "Houtribdijk" - er trennt das Markermeer vom IJsselmeer. Und am Aida-Snackwagen - bei der großen Schleuse - schauen wir auf die beiden Meere.
Eigentlich wollten wir die Tour zum IJsselmeer schon im vergangenen Jahr fahren - aber da war das Wetter nicht gut genug für diese Tour von rund 460 Kilometern - also ging es dann in die Eifel.
Auch heute soll das Wetter nur so la la werden - aber das schreckt uns jetzt mal nicht.
Um 9 Uhr treffen wir uns - das sind heute Birgit & Thomas, Christine, ThomasK und ich - in Tüschenbroich am Trafohäuschen, hinter dem Golfplatz Wildenrath.
Sich nach vier Wochen wieder zu sehen ist immer schön, die Stimmung sehr gut und das Wetter ist das im Moment auch noch.
Schon oft hier gefahren - und immer wieder schön - geht es über Niederkrüchten und Brügge nach Kaltenkirchen und dort auf die A61.
Nach wenigen Kilometern sind wir auch schon in den Niederlanden, fahren bei Venlo über das beeindruckende Brückenwerk über die Maas und sind nach einer Stunde schon im Raum Nijmegen. Hier überqueren wir den Fluss de Waal - wie hier in den Niederlanden der Rhein genannt wird. "Wo der Rhein zur Waal wird", das haben wir ja schon einmal erfahren.
Wir verlassen bei Arnhem die A50 und wechseln auf die N310. Ein kurzes Stück auf der gut ausgebauten Straße über Land - dann werden wir im kleinen Ort Otterlo förmlich zu einer ersten Pause "gezwungen". Vom Parkplatz des "Petit Restaurant 'T Smulhuis", im Herzen von Otterlo, fährt gerade eine große Gruppe von Oldtimer-Mofas. Das sieht schöner aus, als es riecht - und selbst das Sehen ist durch die starken Ölschwaden recht eingeschränkt. Ist aber schon ziemlich cool und Zuschauer gibt's genug. Wir begegnen den Mofafahrern noch einmal unterwegs und noch einmal in Harderwijk. Auch mit einem Mofa kommt man ganz schön rum.
Da es gerade mit dem Nieselregen angefangen hat, schließen wir, mit noch ein paar anderen Bikern die entstandenen Lücken auf dem Parkplatz des Restaurants und setzen uns ins Trockene und Warme.
Der Innenbereich besticht mit interessantem Ambiente und im verglasten Außenbereich sitzen wir warm, trocken und schön kuschelig zusammen. Die frittierten Gerichte machen was her und schmecken so gut, wie sie aussehen.
Jetzt geht es aber zurück. Auf dem Weg nach Lelystad prasselt es immer wieder heftig gegen mein Visier, so als wären wir unvermittelt in einen Hagelschauer geraten. Es dauert einen Moment bis mir klar wird, dass der feuchte "Meeresboden" der idealer Brutplatz für Insekten ist - für mich wäre das hier nichts.
Wir fahren noch eine Runde durch Lelystad, dann sind wir auch schon bald wieder in Harderwijk, wo es mir gleich besser gefällt.
Über den Deich geht es am Nordufer des de Waal entlang in Richtung Nijmegen. Hier waren wir schon einmal in der anderen Richtung unterwegs. Und da war doch dieses schöne Terrassen-Café am Ufer des Flusses de Waal.
Kurz darauf halten wir an diesem Gebäude mit dem Hinweis "Waalterras" nu Open. Unten verbirgt sich ein nettes Café mit Aussenterrasse und Wintergarten, in dem man - bei weniger Wetter - auch schön gemütlich drinnen sitzen kann. Die Besitzer sind sehr freundlichen und es gibt Kaffee und tolle Kuchen zu humanen Preisen. Den Blick auf den großen Fluss mit regem Schiffsverkehr bekommt man auch noch gratis dazu.
Die Terrasse unten ist mein Tipp - nicht zu verwechseln mit dem Restaurant auf Straßenniveau.
Ein Abschiedsfoto muss her und wir verabschieden uns schon einmal voneinander, denn jetzt geht es ohne weitere Pause nach Hause.
Die letzte Etappe beginnt dann gleich mit einigen Wegsperrungen, die es zuvor noch nicht gab - aber irgendwie schaffen wir es ja trotzdem immer.
Bei Nijmegen überqueren wir de Waal und bei Venlo die Maas. So nach und nach verabschieden sich die Gefährten und um 19 Uhr und 463 erlebnisreichen Kilometern bin ich wieder zurück von unserer Tour - ohne Pässe und Kurven, dafür über Deiche und dem Meer abgerungenes Land - zum IJsselmeer.
Unsere Mai-Tour führt uns nach Norden, bis hin zum "IJsselmeer". Dort wurde dem Meer neues Land abgerungen - "Harderwijk" ist noch "Altes Land" - aber blickt man nach Norden - dann ist da "Neues Land".
In Lelystad beginnt der "Houtribdijk" - er trennt das Markermeer vom IJsselmeer. Und am Aida-Snackwagen - bei der großen Schleuse - schauen wir auf die beiden Meere.
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| Quelle Wikipedia |
Eigentlich wollten wir die Tour zum IJsselmeer schon im vergangenen Jahr fahren - aber da war das Wetter nicht gut genug für diese Tour von rund 460 Kilometern - also ging es dann in die Eifel.
Auch heute soll das Wetter nur so la la werden - aber das schreckt uns jetzt mal nicht.
Um 9 Uhr treffen wir uns - das sind heute Birgit & Thomas, Christine, ThomasK und ich - in Tüschenbroich am Trafohäuschen, hinter dem Golfplatz Wildenrath.
Sich nach vier Wochen wieder zu sehen ist immer schön, die Stimmung sehr gut und das Wetter ist das im Moment auch noch.
Schon oft hier gefahren - und immer wieder schön - geht es über Niederkrüchten und Brügge nach Kaltenkirchen und dort auf die A61.
Nach wenigen Kilometern sind wir auch schon in den Niederlanden, fahren bei Venlo über das beeindruckende Brückenwerk über die Maas und sind nach einer Stunde schon im Raum Nijmegen. Hier überqueren wir den Fluss de Waal - wie hier in den Niederlanden der Rhein genannt wird. "Wo der Rhein zur Waal wird", das haben wir ja schon einmal erfahren.
| Über den De Waal |
Wir verlassen bei Arnhem die A50 und wechseln auf die N310. Ein kurzes Stück auf der gut ausgebauten Straße über Land - dann werden wir im kleinen Ort Otterlo förmlich zu einer ersten Pause "gezwungen". Vom Parkplatz des "Petit Restaurant 'T Smulhuis", im Herzen von Otterlo, fährt gerade eine große Gruppe von Oldtimer-Mofas. Das sieht schöner aus, als es riecht - und selbst das Sehen ist durch die starken Ölschwaden recht eingeschränkt. Ist aber schon ziemlich cool und Zuschauer gibt's genug. Wir begegnen den Mofafahrern noch einmal unterwegs und noch einmal in Harderwijk. Auch mit einem Mofa kommt man ganz schön rum.
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| Wer schiebt mich an? |
Da es gerade mit dem Nieselregen angefangen hat, schließen wir, mit noch ein paar anderen Bikern die entstandenen Lücken auf dem Parkplatz des Restaurants und setzen uns ins Trockene und Warme.
Ich mag diese holländischen Restaurants - sie haben so eine ganz eigene Atmosphäre. Gemütlich sitzen wir dort herum, trinken etwas und wer mag, der isst schonmal eine Kleinigkeit.
Als wir später aufbrechen hat sich der Regen wieder gelegt und, nachdem die Sitze trockengewischt sind, sitzen wir auf und setzen unsere Reise fort.
Schnell merke ich, dass mein TomTom ein Problem mit der Routenführung hat. Ständig hängt unser Startpunkt wie an einem Gummiband und es gibt keine korrekte Routenanweisung mehr. Alle meine Bemühungen, ihm einen neuen Startpunkt einzugeben scheitern. Das habe ich bisher noch nicht erlebt und dass sich mein TomTom - gerade hier in seinem Heimatland - nicht mehr zurechtfindet, erstaunt mich doch sehr.
Jetzt tritt Plan B in Kraft - Thomas mein Wingman übernimmt bis zum Zielpunkt Harderwijk die Führung. Mit "Route fortsetzen" kann ich ab dort wieder übernehmen.
Unter Thomas Führung klappt die Routenführung nun wieder einwandfrei. Wir durchstreifen lichte Laubwälder, die noch tropfnass und voller Dunst vom letzten Regen sind.
Es geht durch die Vororte von Harderwijk. Dass ich jetzt schon eine ganze Zeit an zweiter Position und rechts fahre gefällt mir richtig gut. Ohne auf die Streckenführung achten zu müssen habe ich deutlich mehr Gelegenheit die Umgebung zu betrachten - dafür kommt aber der aufmerksame Blick auf das vor mir fahrende Bike dazu.
Wir haben den Altstadtbereich von Harderwijk erreicht. Schöne kleine Gassen, auf denen wir manchmal nicht mehr wissen, ob wir hier überhaupt noch fahren dürfen. Auf jeden Fall wohl nicht hier auf dem Strand-Boulevard.
Aber zu verlockend ist die Möglichkeit, die Bikes an der schönen Promenade, gegenüber der Fischrestaurants und neben den schönen Jachten, abzustellen. Da kommt gerade die Gruppe von heute morgen mit ihren "Bromfietsen" vorbei - wir nichts wie hinterher.
Essen in den Niederlanden ist meist deutlich teurer als bei uns. Nun weiß ich aber, dass es dort das "Vorteil Menü" gibt. Das entspricht in etwa unserem Tagesmenü und ist deutlich günstiger als ala Carte zu essen. Dazu führen die multikulturellen Einflüsse immer wieder zu einem geschmacklichen und optischen Erlebnis. Wir entscheiden uns für das "Johannes Kok" - und werden nicht enttäuscht.
Der Innenbereich besticht mit interessantem Ambiente und im verglasten Außenbereich sitzen wir warm, trocken und schön kuschelig zusammen. Die frittierten Gerichte machen was her und schmecken so gut, wie sie aussehen.
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| Solch einen Seifenhalter hatten wir schon mal in Belgien. |
Mit Harderwijk haben wir den Scheitelpunkt unserer heutigen Tour erreicht - es sei denn, wir liegen so gut in der Zeit, dass wir noch bis zum Abschlussdamm fahren können.
Am Hafenbecken entlang kurven wir uns aus dem netten Fischerdorf hinaus und "betreten" das dem Meer abgerungene "Neue Land".
Und irgendwie sieht das hier auch so neu aus. Ob Landschaft oder Gebäude - alles ist relativ neu und noch im Wachstum begriffen.
| Neues Land |
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| Segelschiffe über dem Land. |
Über die Schleusen bei Lelystad fahren wir auf den "Houtribdijk", der die neue Stade Lelystad mit Enkhoizen verbindet und das Markermeer vom IJsselmeer trennt.
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| Bataviahaven |
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| Houtribcomplexbrug |
Nach einem kurzen Stück fahren wir am Kreisel rechts ab und am Aida-Snackwagen schauen wir auf die großen Schleusen.
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| Aida Snacks |
Jetzt geht es aber zurück. Auf dem Weg nach Lelystad prasselt es immer wieder heftig gegen mein Visier, so als wären wir unvermittelt in einen Hagelschauer geraten. Es dauert einen Moment bis mir klar wird, dass der feuchte "Meeresboden" der idealer Brutplatz für Insekten ist - für mich wäre das hier nichts.
Wir fahren noch eine Runde durch Lelystad, dann sind wir auch schon bald wieder in Harderwijk, wo es mir gleich besser gefällt.
Unsere Maschinen tanken wir in Voorthuizen wieder auf - Benzin war in Holland schon immer sehr teuer.
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| Modern und neu - Lelystad |
| Lelystad Airport |
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| Zurück in Harderijk |
Über den Deich geht es am Nordufer des de Waal entlang in Richtung Nijmegen. Hier waren wir schon einmal in der anderen Richtung unterwegs. Und da war doch dieses schöne Terrassen-Café am Ufer des Flusses de Waal.
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| De Waal |
Kurz darauf halten wir an diesem Gebäude mit dem Hinweis "Waalterras" nu Open. Unten verbirgt sich ein nettes Café mit Aussenterrasse und Wintergarten, in dem man - bei weniger Wetter - auch schön gemütlich drinnen sitzen kann. Die Besitzer sind sehr freundlichen und es gibt Kaffee und tolle Kuchen zu humanen Preisen. Den Blick auf den großen Fluss mit regem Schiffsverkehr bekommt man auch noch gratis dazu.
Die Terrasse unten ist mein Tipp - nicht zu verwechseln mit dem Restaurant auf Straßenniveau.
Ein Abschiedsfoto muss her und wir verabschieden uns schon einmal voneinander, denn jetzt geht es ohne weitere Pause nach Hause.
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| WAALTERRAS NU OPEN |
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| De Waal-Wächter |
Die letzte Etappe beginnt dann gleich mit einigen Wegsperrungen, die es zuvor noch nicht gab - aber irgendwie schaffen wir es ja trotzdem immer.
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| Das Schild gab´s letztens noch nicht |
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| Ups |
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| Wenden auf kleinstem Raum |
Bei Nijmegen überqueren wir de Waal und bei Venlo die Maas. So nach und nach verabschieden sich die Gefährten und um 19 Uhr und 463 erlebnisreichen Kilometern bin ich wieder zurück von unserer Tour - ohne Pässe und Kurven, dafür über Deiche und dem Meer abgerungenes Land - zum IJsselmeer.
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| Erstellt mit Google Maps |
Viel Spaß & tolle Touren
wünscht HerBert











































































