13. Juni 2023 - Römische Wasserleitung von der Eifel bis nach Köln
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| Zu den herausragenden Leistungen... |
...aus der Römerzeit gehört auch die Versorgung der Stadt Köln mit hochwertigem Wasser aus der Eifel bei Mechernich. Bei Vussem überspannte damals eine 70 Meter lange Aquäduktbrücke das Veytal. Mit drei Pfeilern wurde von 1958 - 1959, auf den alten Fundamenten, die Wasserleitung wieder teilweise rekonstruiert. Insgesamt standen hier ehemals zehn bis zwölf freitragende Pfeiler.
Tolles Wetter und somit eine gute Gelegenheit, endlich die schon lange geplante Tour in die "Römerzeit" zu fahren und gleich noch einen Abstecher in die Steinzeit dran zu hängen.
Tatsächlich ist es heute erst meine dritte Ausfahrt der Saison - endlich passt es mal in allen Richtungen.
Meinen ersten Stopp mache ich nach gut einer Stunde in Schmidt, mit dem ersten Passknackerfoto der Saison 2023. Dann geht's die tollen Kurven hinunter zur Rurtalsperre Schwammenauel. Hier bin ich immer wieder gerne.
Die Kurven am See hinauf zum wilden Kermeter und noch ein Passknackerfoto, weil Haus Kermeter ja direkt auf der Strecke liegt.
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| PK in Schmidt |
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| PK Kermeter |
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| An der Rurtalsperre Schwammenauel |
Nun geht's die tollen Serpentinen hinunter nach Gemünd und weiter nach Kall. Dort halte ich mich in Richtung Scheven, Kallmunth, Lorbach und Bergheim. In diese Richtung bin ich, von Kall aus, noch nicht gefahren. Zu Unrecht, wie ich sehe. Denn die Landschaft gefällt mir sehr gut. In Vussem angekommen geht's, auf der Trierer Straße, an der Feuerwache vorbei und dann rechts auf den Holzheimer Weg. Nach 250 m wieder rechts auf die Titusstraße bis zum Fuß der Aquäduktbrücke.
Die von hohen Laubbäumen umgebene Lichtung im Veytal ist heute von hellem Sonnenlicht durchflutet. Rechts plätschert ein kleiner Bach und links ist ein Bogen der Aquäduktbrücke zu sehen. Auch wenn es sich hier "nur" um eine Nachbildung des Originals aus dem 1. Jh. unserer Zeitrechnung handelt, bin ich wieder einmal von solch einem baulichen Erbstück unserer Geschichte beeindruckt.
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| Aus der Römerzeit |
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| In Köln kommt jetzt kein hochwertiges Eifelwasser aus Mechernich mehr an :) |
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| Die "X" an der römischen Aquäduktbrücke |
Von der Römerzeit bis zur Zeit der Neandertaler und eiszeitlichen Jetztzeitmenschen sind es jetzt nur noch ein paar Kilometer.
Im Umfeld der
Kakushöhle fanden sich Spuren von Mammut, Wollnashorn, Höhlenbären und Höhlenlöwen. Bis 80.000 vor Christus reichen die Siedlungsspuren an der prähistorischen Kakushöhle zwischen Eiserfey und Weyer. Jäger- und Sammlergruppen der Neandertaler hinterließen zahlreiche Steingeräte der mittelpaläolithischen Epochen und Tierknochen.
Das Naturschutzgebiet des Kartsteins mit der Kakushöhle in der Stadt Mechernich zählt zu den bedeutenden prähistorischen Fundstätten in Europa.
Oberhalb des landschaftlich reizvollen Feytals im Ortsteil Dreimühlen gelegen, bietet der Kartstein mit der Kakushöhle zahlreiche Möglichkeiten für Wanderer, Natur- und Kulturinteressierte und kleine Abenteurer. Lassen Sie sich einfangen von weitgehend unberührter Natur, Sagen und Geschichten und einem einzigartigen Höhlenareal!
Info EifelParken kann man am Café zur Kakushöhle oder auf dem Seitenstreifen der L115. Die Höhle ist rund um die Uhr zu besichtigen und der Zutritt ist kostenlos.
Bei meinem zweiten Besuch hier konnte ich mir etwas mehr Zeit nehmen alles auf mich wirken zu lassen und einige interessante Eindrücke mitzunehmen.
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| Zur Kakushöhle |
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| Parkplatz am Café |
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| Die "X" auf dem Seitenstreifen |
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| Café zur Kakushöhle |
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| Picknick |
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| Ein kurzer Weg zur Höhle |
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| Gedenkschrift |
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| Vor langer Zeit |
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| Am Eingang |
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| Im Inneren |
Über Nettersheim und Marmagen geht es nach Schleiden zum
Tempelchen. Schon des öfteren vorbeigefahren halte ich heute an und steige den Turm hinauf.
Von der Empore aus hat man einen sehr schönen Blick auf die Eifel und die im Tal der Olef liegende Stadt Schleiden.
Zur gleichen Zeit mit mir ist auch ein anderer "Opa" mit seinem Enkel auf dem Tempelchen. Von ihm erfahre ich, wie sehr die Stadt unter dem Jahrhundert Hochwasser 2021 gelitten hat. Von hier oben war das ganze Ausmaß der Katastrophe ersichtlich.
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| Eifelblick Tempelchen |
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| Blick über Schleiden |
An der Ordensburg Vogelsang vorbei fahre ich die Serpentinen hinunter nach Einruhr zur Biker-Ranch bei Strauch. Nach einer kurzen Pause geht's auf den Heimweg und nach gut 230 km bin ich wieder zurück von einer Tour mit tollen Eindrücken und schönen Landschaften.
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| Gut 330 km |
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| Erstellt mit MyRouteApp |
Viel Spaß & tolle Touren
HerBert