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Samstag, 13. Mai 2023

U17 vor der Feste Zons

13. Mai 2023 - Deutsches U-Boot auf dem Rhein

U17 vor der "Feste Zons"

Vor vier Wochen las ich in der Rheinischen Post: Koloss "U17" taucht in Leverkusen auf. Das ist doch mal interessant.
Seit 1973 war U17 im Einsatz und wurde dann, nach fast 40 Jahren, Ende 2010 ausgemustert. Nun startet das U-Boot zu seiner letzten Fahrt ins Museum. Von Kiel aus geht es per Schwimmponton in Richtung Speyer. Es geht über den Nord-Ostsee-Kanal und die Nordsee zunächst nach Rotterdam, dann auf dem Rhein über Dortrecht an Leverkusen, Köln und Koblenz vorbei zum Naturhafen in Speyer. Über den Landweg geht's dann zum Technikmuseum in Sinsheim.
Am 13. Mai ist es dann soweit. In der RP stehen die Zeiten, wann U17 wo zu sehen ist. Da wir das Rheinufer bei Zons ganz gut kennen, machen wir uns dorthin auf den Weg - gegen 14:30 Uhr sollte U17 wohl vor der Feste Zons "auftauchen".
Der Parkplatz in Zons ist rappelvoll - heute gibt's hier auch noch das historien Spektakulum "Sturm auf Zons". Da muss man beim parken auch mal kreativ sein.
Zu Fuß geht's anschließend über den Deich - am Ufer warten auch schon andere "Schaulustige". Aber das Ufer ist ja lang und so finden wir eine schöne Stelle mit guter Sicht auf den Fluss.
Und dann ist es soweit. Von links her kommt das U-Boot in Sicht. Ganz langsam zieht der fast 50 Meter lange und ca. 500 Tonnen schwere stählerne Koloss auf seinem Ponton flussaufwärts an uns vorbei. Ein eindrucksvolles Erlebnis!

Life informiert über den Standort

Da kommt der Koloss 

U17 auf seiner letzten Fahrt 

Auf dem Weg ins Museum 

Wir waren nicht allein 

Die "Feste Zons"

Zum Schluss genehmigen wir uns noch ein Eis in der Gelateria Italiana im Herzen Zons. Vom "Sturm auf Zons" hören wir noch das Donnern der Kanonen, das Klirren der Schwerter und die Rufe der kämpfenden Parteien. Rein akustisch sitzen wir hier in der ersten Reihe 😀
Ein gelungener Ausflug

Viel Spaß & tolle Touren
HerBert


Dienstag, 2. Mai 2023

Maas-Kreuzfahrt "Skyline Roermond"

Dienstag 02. Mai 2023 - Über die Maas-Placen von Maasbracht nach Roermond

Skyline Roermond 

Die Skyline von Roermond habe ich bei meinen Motorradtouren schon des öfteren aus der Ferne bewundern können. Heute geht's mit dem Schiff einmal ganz nah heran.
Dazu fahren meine Frau und ich zum Hafenboulevard in Maasbracht zur Rederij Cascade, direkt am Kreuzfahrtterminal.
Hier checken wir auf dem Fluss-Kreuzfahrtschiff "Stadt Wessem" zu unserer Mini-Kreuzfahrt "Touristuique" zu den Maasplassen ein.



Nachdem wir den Hafen von Maasbracht verlassen haben fahren wir die Maas hinunter zur Schleuse bei Linne. Hier geht es immerhin 4 Meter abwärts.
Dann nimmt der Skipper Kurs auf Roermond. Beim Maasdorf Herten erreichen wir die Zuidplas, einen der schönsten Freizeitseen in Niederländisch Limburg.
Dort fahren wir in der Nähe der schwimmenden Häuser des Resort Marina Oolderhuuske vorbei und haben einen schönen Blick auf den Yachthafen und die Wassersportschule.


Yachthafen Roermond

Resort Marina Oolderhuuske

Während der Fahrt um die Insel Hatenboer haben wir dann einen beeindruckenden Blick auf die Skyline von Roermond.



Skyline Roermond


Nach ca. 3,5 Stunden erreichen wir wieder unseren Ausgangshafen in Maasbracht.
Ein schöner, ruhiger Ausflug mit interessanten Ausblicken!

Viel Spaß & tolle Touren
HerBert


Sonntag, 7. Mai 2017

Der "Wald der blauen Blumen"

April / Mai 2017

Nicht weit von uns gibt es doch tatsächlich etwas besonderes – das Atlantische Hasenglöckchen im "Wald der Blauen Blumen"  ein kleines Waldstück auf dem Höhenrücken zwischen Doveren und Baal.




Mild, feucht und licht, das sind die optimalen Bedingungen, die das Hasenglöckchen, auch Waldhyazinthe genannt, in diesem kleinen Waldstück findet  einzigartig in Deutschland.


Nur in England, im Westen Belgiens und im Nordwesten Frankreichs gibt es ähnlich massenhafte Vorkommen wie in unserem Wäldchen.


Ende April brechen wir dann wieder einmal zu einer kleinen Wanderung auf – weit haben wir es ja nicht. In Doveren gehen wir die Sandstraße hinauf und an der Weggabelung halten wir uns leicht rechts auf dem kleineren Waldpfad.


Nach der landschaftlichen Freifläche  hier gibt es auch eine Bank mit weitem Ausblick auf die jetzt in sattem Gelb blühenden Rapsfelder  geht es beim nächsten Waldstück links in den Wald hinein und nach ca. 100m rechts.


Jetzt sind wir auf dem richtigen Pfad – rechts und links sehen wir schon die ersten Blauen Blumen.


Kurze Zeit später stehen wir auf der Lichtung, auf der die Hasenglöckchen in großen blauen Blütenteppichen wachsen. Ein toller, beeindruckender Anblick.


Alleine ist man hier, zwischen Ende April und Anfang Mai, wohl nie. Ob junge Pärchen, Eltern mit Kindern, Senioren, Radfahrer die ihre Drahtesel schieben, Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern oder kleine oder große Foto- Workshops in verschiedenen Sprachen – alle zieht es hierher.

Eine Woche später zeigen sich dann aber auch die Auswirkung des ständig zunehmenden Besuchs – viele der schönen Blumen liegen niedergetreten am Waldboden – echt traurig  hier waren wohl nicht nur Blumenliebhaber unterwegs :-/
Da sind wir froh, dass wir in der vorigen Woche schon mal hier waren.

Wer auch einmal eine Tour zu den Blauen Blumen fahren möchte, stellt sein Bike am besten auf der Straße „Im Weidenfeld“ in Doveren ab – ein ruhiges Wohnviertel, in dem eurem Bike nichts passieren sollte.
Den Hügel hoch und nach rechts, dann ist man auf der Sandstraße. Kurz darauf geht es dann leicht rechts auf den kleinen Waldpfad. Die Wanderstrecke ist ja nicht so weit  gut ein Kilometer  aber ich finde sie wunderschön.
Wer weniger laufen möchte – und welcher Biker möchte das nicht ;-) – kann sein Bike vielleicht auch neben einem der Feldwege abstellen  wie es die meisten Dosenfahrer machen.

Ps.: Bei meiner Fahrt hinauf auf die „Halde Rheinpreußen“ (langsam und vorsichtig wie die anderen Mountainbiker) wurde ich, oben angekommenen, vom Wächter der Halde darüber belehrt, dass es unten einen Parkplatz, auch für Motorräder, gibt. Nach einigem hin und her waren wir dann schließlich beim Wald der blauen Blumen in meiner Heimat angelangt - und fanden ihn beide richtig toll.
Wo er wohl seine Dose ordnungsgemäß bei den Hasenglöckchen abgestellt hat? :-)


Viel Spaß & tolle Touren
wünscht HerBert :-)


Montag, 29. Februar 2016

"Die Zicke springt nicht an ;-) "

Sonntag 28.02.2016


Halb zog man Sie, halb schob man Sie :-)

Auch ohne Bike ein toller Sonnen-Sonntag in Rees am Niederrhein. Da erinnere ich mich auch gerne an unseren "Regentag vor zwei Jahren". Immer wieder schön, hier zu sein.

Grüße von HerBert


Sonntag, 26. Oktober 2014

„Bad Münstereifel“

Oktober 2014 – Super Sonntagswetter da ist „Ausflug“ angesagt  und das geht auch mal ohne Bike.




Mal die Entfernung bis 100km Entfernung durchgesprochen, dann fiel die Entscheidung für „Bad Münstereifel“.


Die kleine Stadt an der Erft, mit eindeutigem „Tourismus Hintergrund“, hat ja in letzter Zeit, durch die Eröffnung seines einzigartigen "City-Outlet", von sich Reden gemacht.


Und bei seinen Fans ist die „Umsiedlung“ von Heinos Café, von der Innenstadt in das höher gelegene Kurhaus, zunächst auf Unverständnis gestoßen. Mittlerweile haben sich die Wogen ja wohl geglättet und Heino - als Sohn der Stadt – hat zur Eröffnung der neuen Innenstadt, auch seinen Gesangsbeitrag geleistet.





Alles gute Gründe, sich die Veränderungen einmal aus nächster Nähe anzusehen.





Und siehe da, in meinen Augen hat sich das romantische Örtchen sehr zum Positiven verändert, hat durch die Veränderung deutlich gewonnen.




War mein Eindruck im vorigen Jahr, als wir mit unseren Bikes auf der „Rheingoldtour“ hier wieder einmal einkehrten, noch eher ein wenig melancholisch, so erstrahlt der gut besuchte Eifel Ort heute in neuem, frischen Glanz.




Da, wo wir früher am Orchheimer Tor, zwischen dem Printenhaus und der Glasbläserei, "unsere Bikes abstellten", stehen heute auch wieder zahlreiche Bikes - kostenfrei. Nun zwischen den neuen Outlet Gebäuden und dem City Outlet Info.
Für PKW’s stehen mehrere kostenpflichtige Parkplätze rund um den Ort zur Verfügung. Einen freien Platz zu ergattern war aber trotzdem nicht so einfach.





Beim Bummeln durch die Stadt begegnet man Bikerinnen und Bikern auf jedem Schritt und Tritt. Immer noch ist Bad Münstereifel bei ihnen sehr beliebt.




Ein sehr lohnender Weg führt hoch über die Stadtmauer mit tollen Ausblicken über "Bad Münstereifel" und die Berge der Eifel.




Wenn man dann schon mal hier ist, lohnt auch ein Abstecher zur Restauration des Kurhauses. Hier ist, nach der Eröffnung des City-Outlets, auch „Heinos Café“ untergebracht.





Wir sind zwar keine Heino „Fans“, aber „Prommis“ üben ja immer eine gewisse Anziehung aus. 
Und Heinos „Schwarzbraun ist die Haselnuss“ ist in Form von „Heinos Haselnusstorte“ immer noch „Erste Sahne“.
Egal ob drinnen im Café oder draußen auf der Terrasse.




Auf der Rückfahrt gibt’s dann noch mal einen Kaffee & Kuchen- Stopp im "Morsbacher Hof", bevor es an unserem schönen Rursee vorbei wieder nach Hause geht.





Fazit: Als Tourismusort hat Bad Münstereifel durch das City-Outlet deutlich dazu gewonnen. Warum nicht mal etwas im Outlet einkaufen, wenn man schon mal auf einen Bummel durch den schönen Ort hierhergekommen ist – oder umgekehrt :-)




Sonntag, 27. April 2014

Bei "Königs" im Gewächshaus


Das gibt’s nur für drei Wochen im Jahr




Prächtig, beeindruckend und wunderschön




In den Königlichen Gewächshäusern in Laeken, bei Brüssel




€-City




Auf der „Grand Place“ ist der „Kilometer 0“ Belgiens




Auch das „Manneken Pis“ darf nicht fehlen




Endlich Live und in neuem Glanz





Dienstag, 22. April 2014

Déjà-vu in Rees am Niederrhein



Flirt an der Uferpromenade…


als der Soldat im Bärenfell erscheint…


bleibt nur noch der Sprung über die Mauer ;-)


Mittwoch, 26. Februar 2014

Sonntag, 23-02-2014 - Mit der "Vestre" nach Verviers II

Kurz hinter Konzen entspringt im belgischen Hohen Venn der kleine Fluss Weser. Nur 70 Kilometer lang ist ihr friedlich stiller Lauf, bis sie in Lüttich in die Ourthe und wenig später mit ihr in die Maas mündet.

Eindrucksvolle Landschaften und jede Menge beachtliche Architektur sind die beeindruckenden Begleiter auf unserer Reise entlang der ehemaligen Hochburgen der wallonischen Tuchindustrie.


Über bizarre Venn-Landschaften erreichen wir zunächst die Wesertalsperre. Der Stausee versorgt Eupen mit Trinkwasser und ist das wichtigste Trinkwasserreservoir Belgiens.

Das saure und kalkarme Venn-Wasser der Weser war von Beginn des 17. Jahrhunderts an die Quelle für die aufblühende Textilindustrie, die bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts dem gesamten Tal zu großem Wohlstand verhalf.


Die Auffahrt und die Überquerung der Staumauer ist wie immer ein tolles und beeindruckendes Erlebnis.
Der ehemalige Aussichtsturm ist heute ein beliebter Ort für Kletterer und Freeclimber. Bis auf 30 Meter Höhe können hier Kletterprofis und – Amateure – ihre Fähigkeiten unter professioneller Anleitung testen – aber ganz sicher ohne mich :-)


Von der Sonnenterrasse des Café- Restaurant  zeigt sich uns ein herrlicher Ausblick auf die Wald- und Seenlandschaft der Wesertalsperre.

Westlich von Eupen erreichen wir zusammen mit der Weser das französische Sprachgebiet Belgiens. Dort heißt der Fluss nun Vestre und fließt durch die Provinz Limburg

Es geht durch Verviers, die größte Stadt an der Vestre. Deren ehemaligen Reichtum, durch die Produktion wertvoller Stoffe, können wir noch an vielen Stellen erkennen.


In Pepinster beenden wir unsere Reise entlang der Vestre und fahren lieber zum „Au Vieux Tancrémont“ mit seinen tollen „Tarts“ und dieser unvergleichlichen Savoir-vivre.




Laissez Faire – und dann ab nach Aachen.


War wieder mal ein toller Tag ;-)