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Donnerstag, 26. Januar 2017

Die „X“ und der Moto-Detail *Adventure* Tankrucksack


Unterwegs mit Gepäck-Lösungen

Eigentlich braucht die „X“ ja keinen Tankrucksack – hat Sie doch da, wo andere Bikes ihren Tank haben, ihr tolles Staufach.

Mittlerweile hat sich ja auch der Inhalt des "Tankklappe"so richtig gut organisiert  auf einer Tour gibt es eigentlich nichts, was da noch fehlen würde.

Ein tolles Staufach  aber trotzdem – ein zusätzlicher Tankrucksack bietet, besonders auf größeren Touren, doch noch einige weitere Vorteile.

Das Angebot der verschiedenen Anbieter ist natürlich reichhaltig und vielseitig. Also kläre ich erst einmal ab, was ein Tankrucksack für meine „X“ so alles können muss?

- Riemenbefestigung, da kein „Metalltank“ vorhanden
- Geeignet für einen "abfallenden Tank“
- Leicht abnehmbar von der Grundplatte mittels Reißverschluss
- Größe erweiterbar, zwischen 20 und 25 Liter
- Klarsicht-Kartenfach
- Klarsicht Regenhaube
- Gute Verarbeitung
- Er muss mir gefallen
- Nachvollziehbares Preis/Leistungs- Verhältnis


Tankrucksack Moto-Detail *Adventure*

So einige Produkte kommen da in Frage, aber letztendlich ist es der *Adventure* von Moto-Detail geworden. Er erfüllt alle meine Vorstellungen und ist zu einem annehmbaren Preis zu haben.


Klarsicht-Kartenfach

Verkauft wird er bei Louis zu einem Preis von 99,99 €. Und der 25 € Gutschein, der für mich im neuen Louis-Katalog lag, wollte ja auch noch eingelöst werden :-)


Tragegriff - Gürteltasche - Kabeldurchführung

Die Befestigung ist wie für die „X“ gemacht. Vorne kann ich die Grundplatte mit zwei Riemen rechts und links an zwei geschlitzten Blechen befestigen.


Riemenbefestigung Hinten

Hinten passen beide Riemen hervorragend an die rechten und linken Rahmenrohre.



Riemenbefestigung Vorne

Der Schlüssel zum Entriegeln des Soziussitzes zur Betankung und zur Entriegelung des Staufachs ist frei zugänglich, nichts behindert den Lenkeinschlag und alle Anzeigen sind für mich zu sehen, auch beim vergrößerten Volumen.


Volumen 20 Liter

Volumen 26 Liter

Reißverschluss zum einfachen Trennen von der Bodenplatte

Bleibt noch das Staufach der „X“.


Staufach geöffnet

Nach dem Lösen der vorderen Clips lässt sich der Deckel, zusammen mit dem Tankrucksack, nach hinten klappen.
Damit der Rucksack dann auch oben noch am "Kofferraumdeckel" geführt wird braucht es eine  etwas "schönere" Lösung als die derzeitige - aber ich arbeite dran ;-)

Einiges wandert nun vom Staufach in den Tankrucksack weil es dort, während der Tour, leichter erreichbar ist als bisher.


Innenansicht

Zusätzlich ist dann noch einiges an Platz übrig für das „Kleine Handgepäck“ auf Reisen – ein deutlicher Mehrwert!


Viel Spaß & tolle Touren wünscht HerBert ;-)


Sonntag, 2. Juli 2017

Schottland in 8-Tagen - Noch 305.....0 Tage

Vorbereitung

Unser Weg durch Schottland

Noch war das Alpenfieber des vergangenen Jahres nicht ganz abgeklungen, da breitete sich ein - nicht ganz neuer Gedanke - in mir aus: Jetzt muss es endlich Schottland sein.

Seit einigen Jahren habe ich Berichte über Schottland-Motorradtouren gelesen, mir Videos auf YouTube angesehen und über 100 Tourdateien erstellt - da muss sich doch was machen lassen.

Erste Gespräche zeigen aber auch Bedenken – sehr weit – ziemlich teuer – unbeständiges Wetter –  Gruppengröße – schwierige Organisation.

Ich setze mich also noch einmal hin und kalkuliere die Tour unter der Zielsetzung:

Schottland in 8-Tagen für 800€ - passt doch :-)

Der Kosten- und Zeitrahmen ist vergleichbar mit unserer Alpentour 2016 - 2017. Es geht mit 8 Bikes und 9 Bikerinnen und Bikern auf große Schottlandreise!

Um möglichst viel von Schottland zu sehen fahren wir eine Rundtour und zwar gegen den Uhrzeigersinn. Die Nord/West Highlands erleben wir dann - als ganz besonderes Highlight - gegen Ende der Tour.

Wir starten also von Newcastle upon Tyne aus in den Raum Edinburgh-Glendevon, von dort aus geht es in die Grampian-Mountains, über den Malt Whisky-Trail in der Speyside, über die Coast Road to Applecross in den „Wilden Westen“ Schottlands, durch das Glen Coe zum Galloway-Nationalpark und über Gretna Green zurück nach Newcastle Upon Tyne zur Fähre.

Das sind in 6-Tagen ca. 1.700 Kilometer Schottland pur und ca. 400 Kilometer in 2 Tagen für die Fahrt zur / von der Fähre in IJmuiden bei Amsterdam.

Der hohe Norden Schottlands, Ullapool und die Isle of Skye sind nicht in dieser Tour dabei – das wären 3 Tage mehr – aber der Blick auf Skye ist natürlich mit im „Programm“ dabei :-)


Die DFDS - "Princess Seaways"

Als nächstes gilt es, auch wenn es noch 10 Monate hin ist, möglichst früh die Fähre zu buchen. Je früher, umso günstiger ist der Preis.
Das läuft bei DFDS alles problemlos ab und schon bald haben alle ihr Bett in der Doppel-Innen- oder Außenkabine gebucht.
Das Frühstück buchen wir gleich mit – etwas später entschließen wir uns auch noch, das Abendessen im 7-Seas-Büfett-Restaurant mit zu buchen. Trotz des recht hohen Preises eine sehr gute Entscheidung - wie wir später sehen und auch genießen können :-)



Zur guten Vorbereitung gehört natürlich auch eine Plus-Mitgliedschaft beim ADAC oder einer ähnlichen Organisation. Und bei DFDS gibt’s dann auch noch einen Rabatt von ca. 10% auf unseren Reisepreis.



Fehlen noch die Übernachtungen in Schottland. Natürlich wollen wir gerne gemeinsam in einem Haus wohnen – nicht so leicht bei 9 Personen in 3 Doppel- und 3 Einzelzimmern.
Die Rundtour teile ich in etwa 300-Kilometer lange Teilstücke und schaue bei Booking nach, was dort so angeboten wird.
Passt natürlich nicht immer so genau. Dann wird halt ein wenig an der Tour gezogen, geschoben, verlängert und gekürzt bis es passt. Da muss man das eine oder andere Mal schon ganz froh sein, dass man überhaupt etwas gefunden hat, auch wenn der Preis oder der Anspruch vielleicht nicht so ganz den Vorstellungen entspricht ;-)
Jetzt auch schnell die Zimmer gebucht – ist zwar auch noch 9 Monate bis zur Tour – aber wir könnten im Ernstfall noch bis wenige Tage vor der Anreise von unserer Buchung zurücktreten – das beruhigt schon mal :-)



Die Zwischenzeit überbrücken wir mit Videos vom Boarding und dem fachgerechten Verzurren der Bikes.



Im Januar gibt’s für alle die Linksammlung „Gedankenreise Schottland“, zur Einstimmung auf die Highlights unserer Tour. Ende Mai folgt das „Roadbook“ mit allen wichtigen Daten & Infos und auch die 8-Tourdateien liegen für die Gefährten bereit  - gut, wenn dann jeder die Karte von Großbritannien auf dem Navi hat ;-)

Zur Tour-Vorbereitung gehört natürlich auch die Verkostung landestypischer Getränke – in diesem Fall natürlich verschiedener Sorten Whiskey.



Mit einem tollen Glenlivet starte ich meine Whisky-Tour – das war mal ein guter Tropfen :-)
Die nächste Tour gleicht dann einer Testreihe, bei der ich mich gleich durch 3 verschiedene Sorten des torfig-rauchigen Getränks "arbeiten muss". Eindeutiger Sieger: Der „Oban 14“ ist da mein absoluter Favorit ;-)




Und die Schottland-Distel ziert auch schon mein Topcase!

Für unsere Whisky-Tour bei The Glenlivet übernimmt ThomasK die Reservierung und auch bei den Inn’s und Pub's an unseren Zielorten meldet er uns zum Dinner an - macht er richtig gut in Englisch!
TripAdvisor ist da übrigens eine gute Hilfe bei der Auswahl der Lokale.

Jetzt gilt es noch die letzten Vorbereitungen zu treffen, die Bikes zu checken und am 18. Juni 2017 auf den Punkt topfit zu sein.

Im Gegensatz zu einer gewissen Bikerin, die am Vortag der Tour noch auf ihrem Kirschbaum rumkletterte ;-) - habe ich schon seit Tagen nichts riskantes mehr gemacht :-)

Meine „X“ ist auch in Top-Form. Da wird nur noch der Ölstand kontrolliert und der „Cobrra Nemo 2-Kettenöler" nachgefüllt.
Die Kette habe ich ja auch schon erneuert – sie war nach 24.000 Kilometern  einfach nicht mehr „Schottlandtauglich“.
Besonders muss man bei dieser Reise auf den Zustand der Reifen achten. Denn, wie man hört, haben die Straßen in Schottland durchweg einen Grip wie grobes Schmirgelpapier. Die Michelin sind aber immer noch sehr gut und der Reifendruck hat sich seit der letzten Kontrolle nicht verändert.




Dann wird meine Ausrüstung noch in einigen Punkten verbessert. Bei Louis hole ich mir eine neue Proof-Regenjacke und bei Polo eine wasserdichte QBag Innentasche für mein Givi-Topcase, in das sich auch schon mal ein paar Regentropfen verirren können. Nichts ist unangenehmer als feuchte Kleidung auf solch einer Reise.

Jetzt geht’s ans Packen. Dazu habe ich mir schon vor einiger Zeit meine eigene Schottland-Packliste erstellt, die meinem Staufach, dem Tankrucksack, der Hecktasche und dem Topcase die entsprechenden Teile zuweist. Insgesamt werden es so ca. 80 Liter Stauraum sein - das sollte reichen.

Der Blog-Beitrag bei "In fremden Gefilden" über Motorrad-Klau im Urlaub schreckt mich auf. Deshalb gilt für alle - wir nehmen eine zusätzliche Diebstahlsicherung in Form eines Bremsscheibenschlosses oder einer Kette mit.




Im Staufach befindet sich meine „Stand-Tourenausrüstung“, im Tankrucksack sind die Tour-Infos und alles, wo ich schnell mal dran muss, in der Hecktasche ist die Regenkleidung und in der Innentasche des Topcase sind meine Kleidung und die Kosmetikartikel. Die Tasche kommt mit in die Kabine der Fähre und in die Unterkünfte - einfach rausnehmen und mitnehmen - sehr praktisch.



Gut funktioniert's jetzt auch, wenn ich etwas aus dem Staufach der "X" brauche - zwei Gurt-Clips lösen und den Rucksack nach hinten schwenken - dann kann ich den Deckel öffnen.


Auch beim Tanken geht‘s sehr fix – ich löse an einer Schnalle den hinteren Gurt der Hecktasche, klappe sie nach vorne und kann dann den Rücksitz öffnen und die „X“ betanken. Das geht schneller als bei so manchem Tankrucksack.

Ausweise, Geld, Reiseunterlagen und das Handy sind wasserdicht in meiner Jacke verstaut, die Schlüssel sind am Halsband und der Reserveschlüssel ist in der Hosentasche.
Alle Akkus sind geladen – darunter auch eine neue Powerbank zum Nachladen im Tankrucksack.



Links am Spiegelhalter und am Windschild klebt je ein gelb/grünes Flatterbändchen – die sollen mich an den Linksverkehr erinnern. Ob das so klappt – wir werden‘s ja sehen :-|



Alles fertig - die "X" steht bereit. Ich hoffe mal, dass ich nichts vergessen oder übersehen habe. Morgen geht’s dann endlich los mit unserer tollen Reise durch die schottischen Highlands :-)

Sonntag, 10. Juli 2016

„Alpenfieber“ – Im Kurven- & Pässerausch II

Juni 2016 – „Auf der Silvretta Hochalpenstraße“

Speichersee Kops

7:00 Uhr – mein Handy spielt „Inspiration“ mit seiner Weckfunktion. Das wirkt. Schnell aus dem Bett und aus dem Fenster geschaut – das geht – unsere erste Tour in die Tiroler Alpen können wir heute beruhigt starten. Ist aber auch gar keine Frage, wir fahren ja mittlerweile bei jedem Wetter ;-) Wirklich bei jedem? Na gut, bei Neuschnee hinter einem Schneepflug und bei Schneetreiben um die 0 Grad sind wir, ehrlich gesagt, doch noch nicht unterwegs gewesen. Aber was noch nicht war, das kann ja noch kommen :-)
Ab 8:00 Uhr treffen so nach und nach alle am Frühstücksbuffet ein. Was für eine Auswahl – morgen treffen wir uns schon um 7:30, da sind wir uns alle einig, dann können wir länger genießen.
Kurz vor 9 Uhr breitet sich in der großen Garage, in der an die 20 Motorräder stehen, fröhliche und erwartungsvolle Aufbruchsstimmung aus. Da wird die heutige Route aufs Navi geladen, Helme aufgesetzt und Handschuhe angezogen



SAM nimmt Platz in Brigittes Tankrucksack und ist mit Schutzbrille und Kopfbedeckung bereit für die Abfahrt

Kurzfristig gibt’s noch Aufregung im Hintergrund – Ute hat aus Versehen die Tourdatei Nauders_01_Silvretta.itn gelöscht. Macht aber nichts – wir werden uns hier schon nicht verlieren



Draußen stehen wir in einer Reihe und als Thomas aufschließt und mir zunickt sind alle Maschinen abfahrbereit und es geht los zu unserer ersten Alpentour



Schon ein schönes Gefühl, mit einer Gruppe von 10 Bikes langsam durch Nauders enge Gassen zu fahren. Links gleitet später der Gasthof Lamm an uns vorbei – manche Dinge brauchen halt etwas länger ;-)

Unser Start in die Tiroler Bergwelt, mit ihren kurvenreichen Pässen, den atemberaubenden Panoramastraßen und eisigen Gletscherstraßen, liegt heute nordwestlich von Nauders. Unser Hauptziel ist die „Silvretta-Hochalpenstraße“ – „Pflichtprogramm" aller Alpentouren. Weitere Ziele sind der Arlbergpass, die Stadt Bludenz im Montafon, die Bartholomäberg-Panoramastraße, das Zeinisjoch, der Stausee Kops und die hochgelegenen, einsamen und kleinen Sträßchen bei Kappl, Perpat und Langesthei


Zuerst gibt es aber an der BP noch preiswerten Treibstoff für unsere mechanischen Gefährten – einige waren ja mit fast leerem Motorradtank auf dem Hänger angereist – spritsparend für die Zugmaschine :-)

Über ein paar schöne Kurven geht es aus Nauders hinaus. Die Fahrt geht durch einige Tunnel und entlang von mit Galerien geschützten Berghängen. Bei Pfunds überqueren wir den Inn, der hier der Grenzfluss zwischen Österreich und der Schweiz ist. Wir folgen dem wilden Fluss in weiten Schwüngen durch sein weites schönes Tal bis Landeck



Am Berg haben sich dunkle Regenwolken festgesetzt – es ist zwar nicht mehr weit bis zum Arlbergpass – aber ohne Regenkleidung wird das wohl nichts



Also ran an die nächste Tankstelle und, wer seinem Goretex nicht so ganz vertraut, zieht im Schutz der Überdachung seine Regenkleidung über



Wie wir schnell feststellen sind die Schauer hier zwar heftig, aber kurze Zeit später scheint dann auch schon wieder die Sonne



Nach 1,5 Std. Fahrzeit erreichen wir den Arlbergpass *** / SG2 von 5. 9 Spitzkehren führen uns hinauf auf 1793m. Mit 12% Steigung gehört er fahrtechnisch eher zu den leichten – landschaftlich aber zu den schönen Pässen



Leider nimmt die sehr gut ausgebaute und breite Straße ein wenig vom Gefühl, einen Pass überquert zu haben. Da es neben der Passstraße auch noch eine Schnellstraße mit Tunnel gibt, genießen wir Biker wenigstens unseren Trip bei deutlich geringerem Verkehrsaufkommen als es die Dosen haben ;-)



Ein kurzer Stopp, ein Besuch im Souvenirladen – aber leider gibt es das hier nicht mehr, was ich gerne besorgen wollte :-(



Noch tröpfelt es ein wenig, aber das kann uns nicht die Freude an dieser tollen Landschaft trüben.



Die gute Laune ist ja immer mit uns unterwegs :-)



90 Minuten später stellen wir unsere Bikes auf dem Parkplatz in Bludenz ab



Das sollte für einen Bummel durch die Stadt wohl reichen



Die Regenkleidung haben wir auch schon wieder wegpacken und bei schönstem Wetter  streifen wir durch die verwinkelten Gassen und romantischen Laubengänge der schönen, jahrhundertealten Alpenstadt Bludenz



Was mag es wohl "Feines für den Gaumen" bei Doris geben?



"Altes Rathaus" von Bludenz


Die verkehrsfreie Altstadt mit ihren Cafés, Restaurants, Arkaden und prächtigen Bürgerhäusern läd zu einer ausgiebigen Pause ein.



Arkaden und Kunst


In Sankt Anton im Montafon soll es einen 30m hohen Wasserfall geben – den versuchen wir zu finden ;-) Die Sträßchen werden immer schmäler und schlussendlich verweigert uns ein Sperrschild die Weiterfahrt. Während wir noch unschlüssig mit unseren Bikes so herumstehen kommt ein Anwohner auf uns zu und bietet freundlich an, dass wir unsere Bikes auf seinem Hof abstellen können um dann den restlichen Weg zum Wasserfall zu Fuß zurückzulegen. Äääm – sooo wichtig ist uns dann doch kein Wasserfall, dass wir dafür unsere Rösser verlassen würden :-)



Wir bedanken uns herzlich – er winkt uns zu – und ein wenig später sehen wir den Wasserfall in einiger Entfernung an uns vorbeiziehen – einer von noch ganz vielen des heutigen Tages



Jetzt geht es auf einen fahrerischen Geheimtipp im Montafon. Bei Sankt Anton steigen wir auf die „Panoramastraße Bartholomäberg“ **** auf.



Über kurvenreiche Höhenlagen erleben wir prächtige Ausblicke auf das Montafon und die umliegenden hochalpinen Gipfelwelten.



Ein wirklicher Geheimtipp – nicht ein einziges anderes Bike begegnet uns auf dieser tollen Strecke



Maut 12 €



Nun geht es zum Highlight dieser Tour, die „Silvretta Hochalpenstraße“ **** / SG2 von 5




Die kurvenreiche Fahrt begeistert uns auf einer Länge von 26km mit ihren 33 Kehren und führt uns auf ihre Passhöhe, die „Silvretta-Bielerhöhe“, von 2036m





ThomasB" lauert uns auf" :-)




Schöne Kurven - guter Belag



Brigitte und ThomasB fahren von der Mautstelle schon mal hoch und schießen in den Kehren einige Fotos von uns – klasse, das hatten wir auch noch nicht



Auf der Bielerhöhe warten Brigitte und SAM auf uns








Fotoshooting Parkplatz Bielerhöhe



   
Auf dem Scheitelpunkt, mit dem „Silvrettasee“ direkt an der Flanke des berühmten Piz Buin, legen wir, bei 10°C und in den Wolken, eine Pause im „Restaurant am Silvrettasee“ ein.






Der Blick vom Holzhaus auf den See ist schon etwas Besonderes. Unwirklich und beeindruckend, besonders bei der heutigen Wetterlage.





Angler an der Silvretta-Straße




Noch sind die besonderen Eindrücke auf unserer Silvrettarunde nicht zu Ende – auf unserem Weg von der Bielerhöhe herunter biegen wir nach links ab zum weniger bekannten „Stausee Kops“



Nicht nur der Ausblick auf den von Bergen umgebenen Speichersee lohnt einen Abstecher zum „Zeinisjoch“ *** / SG2-3 von 5





Die Strecke bietet sehr schöne Ausblicke ins Paznauntal und ins Montafon





Hier stürzen sich einige beeindruckende Wasserfälle ins Tal




SAM am Aussichtspunkt Speichersee-Kops



Der Stausee Kops ist dann der Höhepunkt. Vom Parkplatz aus sind es nur wenige Meter bis zum Aussichtspunkt – was für ein Panorama!!!









Zurück auf der Silvretta Straße folgen Mathorn und Ischgel im Paznauntal. Bei Ulmich geht es noch einmal nach links hinauf in die Berge





Dort verbinden kleinste, romantische Wege die Bergdörfer Kappl, Perpat und Langesthei




Man könnte glatt meinen, dass wir hier um Jahrzehnte in der Zeit zurückversetzt wurden – ein beeindruckender Ritt mit tollen Ausblicken




Bei Sessleben sind wir dann wieder im Tal der Trisanna, die mit uns zusammen in Landeck am Inn ankommt



Jetzt noch zügig den Inn hinauf bis Pfunds, dann an der BP in Nauders schon mal die Tanks für die morgige Tour gefüllt. Wow, wie sehen unsere Bikes denn aus! Über und über mir grauem Staub bedeckt. Das muss dann halt für die nächsten Tage so bleiben – Passt schon :-)


Gefahren: 280 km von 9:00 bis 17:30 Uhr
Fahrtrichtung der Tour: Für mich genau richtig
Schwierigkeit: Kein Problem, wenn man sein Motorrad beherrscht


Glossar
Spaßfaktor nach „Alpenrouten“
*Naja  **Ganz nett  ***Hinfahren lohnt sich  ****Ein Highlight  *****Absolut grandios

Schwierigkeitsgrade nach „Denzel“
SG1 Strecke sehr leicht, SG2 Strecke ohne nennenswerte Anforderung SG3, Strecke erfordert Erfahrung im Gebirge

Zwischen Perpat und Langestei schließen die Online-Tourenplaner die Strecke nicht. Mit TomTom gibt es dort aber keinerlei Problem

Online-Tourenplaner wie z.B. Google Mapps und MotoPlaner in den Wintermonaten
Bei Verwendung von Online-Tourenplanern werden die Rundtouren bei gesperrten Pässen und Strecken, wie z.B. in den Wintermonaten, nicht wie geplant dargestellt. Navis im Offline-Modus stellen die geplante Route dagegen richtig dar.



Die Datei zur Tour gibt’s –  HIER


Viel Spaß & tolle Touren wünscht HerBert :-)