Sonntag, 21. Juli 2019

Was sonst so war


Anfang Mai sollte es, so der Plan, mit den Bikes in die Region Flandern, nach Belgien gehen. Eine Region, die ich bisher sträflich vernachlässigt habe - vielleicht, weil dort weder Kurven noch Hügel in ausreichender Menge zu erwarten sind. Dazu gab es auch schon den fertigen Tourplan - dem wir alle gerne folgen wollten  - nur das Wetter in Flandern wollte da nicht mitspielen.
Also schweren Herzens die Tour abgesagt, um drei weitere lange Wochen auf den nächsten Termin zu warten.

Jetzt galt es, die Wartezeit möglichst geschickt zu überbrücken.

Zusammen mit "C" - dann natürlich ohne "X" - wurde der Strand von Noordwiyk und der Tulpenpark im Keukenhof erkundet und besichtigt.

In Noordwijk hat uns der tolle, kilometerlange Sandstrand beeindruckt-



und der "Keukenhof" ist eine tolle Sache für sich. 
Wer Pflanzen liebt - hier besonders Tulpen - sollte diesen Park unbedingt einmal besuchen.



Einmal einen ganzen Tag nur schöne Blumen, Beete und Arrangements zu sehen - eine Wohltat für's Auge und die Seele.



Und besonders schön war dann noch Neuharlingersiel in Ostfriesland.
Nach entspannter Autofahrt kommen wir dort am frühen Nachmittag an, klettern auf den Deich und sehen....nichts! Zumindest kein Meer! Nur Matsche - bis zu den Ostfriesischen Inseln - Watt genannt.
Okay, der Erste, den wir fragen, sagt am Nachmittag "Moin" und erklärt uns Landratten, dass wohl die Seeräuber dagewesen wären und....nee, keine Bange, das Wasser wäre morgen früh schon wieder da - Gezeiten nennt man das hier.



Also erst einmal den schönen historischen Hafen von Neuharlingersiel angesehen und dann unser Zimmer im Landhotel Bauernstuben bezogen.
Wir sind ja auf Empfehlung hierher gekommen und waren - tatsächlich - rundum zufrieden.
Zuhause gab's dann erst mal halbe Ration um wieder auf Kurs zu kommen.
Zu sehen gab's viel - besonders haben uns Neuharlingersiel, Carolinensiel, der Strand in Harlesiel, Bensersiel und Esens gefallen.
Fazit - da fahren wir nochmal hin.



Wandern mit "M" sorgte im Mai, Juni und Juli dann auch noch, mit drei schönen 10 km Wanderungen, für die notwendige Fitness.
Zum Einen ging es um Wickrath-Berg und durch den Schlosspark Wickrath.




Zum Zweiten, von Wassenberg aus, durch die landschaftlich reizvolle Myhler Schweiz. Ich fürchte nur, das leckere Eis, beim Eiscafé Kohlen in Wassenberg, hat die abtrainierten Kalorie zumindest wieder aufgefüllt.




Die dritte Wanderung, zwischen Viersen, Süchteln und Dülken, begeisterte mit Wipfelstürmern, historischen Denkmälern und einem Apfelbaum in einem Steinkreis.




Hier möchte ich gerne einmal die Planungs-App "Komoot" erwähnen, mit der ich meine Wanderungen und E-Bike-Touren plane. Dort findet man tolle Tourberichte und Vorschläge, die man leicht für sich abwandeln kann.

Tolle Motorradtouren gab es natürlich auch noch - davon demnächst wieder mehr.



Viel Spaß & tolle Touren
wünscht HerBert

Mittwoch, 17. Juli 2019

PassknackerTour - Tömmer Berg und Circuit de Spa-Francorchamps

Mittwoch 17. Juli 2019

Spa-Francorchamps

Heute komme ich dem Ziel, in diesem Jahr alle Passknackerpunkt Belgiens anzufahren, mit weiteren 12 Nachweisen ein gutes Stück näher. Es geht in die Gegend um St. Vith, Trois-Ponts, Stroumont und Spa. Dort möchte ich die Gelegenheit nutzen, einmal bei der berühmten Rennstrecke Spa-Francorchamps vorbeizuschauen.
Über die A44 geht es bis zur Abfahrt Lichtenbusch und über Roetgen und Monschau zur Bäckerei Moss in Kalterherberg. Ein Milchkaffee und ein Streuselbrötchen müssen hier einfach immer sein.
Die ersten beiden PK-Punkte hole ich mir am Hoch-Wasserspeicher auf der Werether Höhe und an der Wandertafel in Lindscheid.

Werether Höhe

Lindscheidt

Über Mützenich und Winterscheid geht es noch einmal kurz über deutsches Gebiet, bevor es über das Belgische Steinebrück zum PK-Punkt Thömmer Berg geht.
Die Bank bietet eine sehr schöne Aussicht über die Ardennen - toll für eine kleine Pause.

Thömmer Berg

Neben der Bank befindet sich eine Gedenkstätte, die an die Ereignisse an dieser Stelle, während des Zweiten Weltkrieges bei der Ardennenoffensive zugetragen haben.

Gedenkstätte

Erst kurze Zeit sitze ich hier, da kommen zwei Wanderinnen, die neben mir auf der Bank Platz nehmen und ihre Pausenbrote auspacken.
Wir kommen ins Gespräch in welchem mir die Beiden erzählen, dass sie für eine Pilgerwallfahrt nach Kevelaer, bei uns am Niederrhein, trainieren. Schon in den nächsten Tagen soll es losgehen. Ich bin ehrlich beeindruckt und wünsche eine schöne Zeit und heile Füße.
Ich werde demnächst auch mal - mit der "X" - eine Tour nach Kevelaer planen.
Einmal längs durch St. Vith, dann fahre ich direkt auf den Kontrollpunkt Stechelsberg zu. Die Wasserscheide von Rhein und Maas liegt mitten auf dem Kreisverkehr.

Stechelsberg

Der nächste Stopp liegt am Mont-le-Soi und am Côte de Wanne. Der Blick auf den kleinen Weiler Wanne hat etwas von einem alten Gemälde.

Côte de Wanne

In Richtung Trois-Ponts folgt der Col de Dairomont. Hier ist das Gipfelkreuz mittlerweile abhanden gekommen. Übrigens keine Seltenheit.
Nach dem Côte de Brume stelle ich die "X" am Straßenrand vor der L'Ancienne Barrière ab, um mein Foto zu schießen.
Irgendetwas geht hier ab. Immer wieder kommen ältere, militärisch aussehende Bikes mit Startnummern vorbei, denen die Gäste der Taverne zujubeln. Zwischendurch ist auch mal ein weißes Polizeimotorrad dabei.

Côte de Brume

L'Ancienne Barrière

Da ich nur ein kurzes Stück auf der N66 fahren werde, schwinge ich mich schnell in den Sattel, fahre ein Stück mit den coolen Bikes und biege schon bald ab zum Côte de Xhierfomont. Hier sind die Doppelmasten das Kennzeichen für ein Nachweisfoto.

Côte de Xhierfomont

Über Stroumont geht es über die Côte de la Vecquée zum Col de Maquisard.

Côte de la Vecquée

Col de Maquisard

Durch ein schönes Waldstück geht's zur Côte du Rosier und dann zum letzten Passknackerpunkt des Tages, der Hof aus Natursteinen gebaut, mit dem Pferd auf dem Tor, am Col de la Haute Levée.

Côte du Rosier

Col de la Haute Levée

Jetzt ist der Weg frei, die Fahrt zum Circuit de Spa Francorchamps. Im ersten Anlauf klappt es nicht, aber dann finde ich den richtigen Zugang. Auf dem Parkplatz stelle ich die "X" ab und begebe mich in Richtung Tribünen. Von dort aus habe ich einen tollen Überblick über den Start - Ziel Bereich. Mit dröhnenden Motoren ziehen Sportwagen dort unten ihre Runden und ich schaue und höre ihnen von hier oben zu - Cool.

Parkplatz an der Rennstrecke

< Public Entrance


Zugang zum Fahrerlager


Brrrrum

Ein ganz besonderes Erlebnis

Excusiv für mich

Panoramaübersicht

Auch mal eine Runde drehen?

Jetzt geht es zügig auf den Heimweg. Noch der obligatorische Stopp an der "Frite D'Or".

Frite D'Or

Dann bin ich, nach 364 Kilometern und einer reinen Fahrzeit von 5:45h wieder zu Hause und habe nun 52 Passknackerpunkte zum Länderpreis Belgien gesammelt.


Eine super Tour voller toller Erlebnisse - was will man mehr!


Viel Spaß & toll Touren
wünscht HerBert


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