Posts mit dem Label Bike und so werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Bike und so werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 14. September 2023

Ohne Beanstandung

14.09.2023 - Wieder zwei Jahre bis zum nächsten TÜV

Dann bis in 2 Jahren

Meine liebe "X",

im September 2023 war es mal wieder soweit – deine jährliche Hauptuntersuchung stand an. Die Spannung lag in der Luft, als du in die Werkstatt rolltest – immerhin das motorisierte Äquivalent zu einem Arztbesuch, nur ohne Wartezimmermusik.

Und was soll ich sagen? Du hast die Prüfung gerockt, als wärst du auf einem Catwalk für Motorräder! Keine Beanstandungen, kein Tadel – du bist quasi der Einser-Schüler der Zweiradwelt. Deine Bremsen sind so scharf, dass sie glatt als Superhelden durchgehen könnten, und deine Beleuchtung ist heller als die Zukunft eines Glühwürmchens in einer Glühbirne.

Der Prüfer war beeindruckt von deiner strahlenden Persönlichkeit und deinem makellosen Äußeren. Du hast bewiesen, dass du nicht nur ein Motorrad bist, sondern eine rollende Legende der Zuverlässigkeit.

Daumen hoch für dich, Honda NC700 X! Mach weiter so, und vielleicht bekommen wir beim nächsten Mal sogar Konfetti und einen roten Teppich für deine triumphale Rückkehr von der Hauptuntersuchung 😀

Viel Spaß & tolle Touren
HerBert

Sonntag, 24. Februar 2019

Schottland - Eine live Reisereportage

Bildrechte bei Jürgen Skubinna
Zu ihrem Februar Stammtisch hatte die Bikercommunity Cuontrack zu einem wahren Highlight in die  Alte Post in Rheindahlen eingeladen. Jürgen Skubinna berichtete live von seinen Reisen nach Schottland und über die schottischen Inseln.
Der Abend war eine sehr interessante Veranstaltung. Zum einen erinnerte Jürgen Skubinnas Vortrag lebhaft an unsere eigene "Schottland-Tour 2017" und zum Anderen war es toll, "alte" Bekannte aus unserer gemeinsamen Foren-Vergangenheit wieder einmal zu treffen.
Im gut gefüllten Saal reisten wir gemeinsam zwei Stunden lang mit Bildern, Erzählungen und Musik durch die Highlands, zu den inneren und äußeren Hebriden, den Orkneys und den Shetland Inseln.



Auf dem Caledonian Roadtrip erlebten wir besondere Menschen, speziell schottische Ereignisse, Whisky-Destillen und eindrucksvolle Landschaften. Humorvoll nahm uns Jürgen Skubinna auch noch mit auf die Suche nach Seeadlern, Papageientauchern und Fischottern.

Am Ende sind wir - wieder einmal - begeistert von diesem wilden schönen Schottland.

Ganz herzlich bedanke ich mich bei Tina und Axel für die perfekte Organisation des Abends, bei den Bikerinnen und Bikern von Cuontrack für die freundliche Aufnahme und bei meinen Gefährten für die - wie immer - gut gelaunte Begleitung.


Bildrechte bei Cuontrack
Cuontrack ist eine aktive Bikercommunety vom Niederrhein - mit Standort Mönchengladbach. Wo Tagestouren, unter anderem in die Eifel oder das Bergische Land führen, geht es bei den Mehrtagestouren auch zu entfernten Zielen wie Sardinen oder auf den Col de la Bonette.

Zur Seite "Cuontrack"

Den live Vortrag von Jürgen Skubinna möchte ich gerne allen Motorrad- und Reiseenthusiasten weiterempfehlen. Auf seiner Internetseite findet man auch noch weitere interessante Beiträge seiner Reisen.


Zur Seite "jsk-foto"

Allen Bikerinnen und Bikern viel Spaß & tolle Touren
wünscht HerBert

"Schottland in 8 Tagen" - die Vorbereitung


Sonntag, 21. Oktober 2018

Blogparade - Tagestour-Gepäck

Das GefrierbeutelStaufachRegister :)

Beiträge von X_FISH - in seinem Blog www.600ccm.info - gehören zu meiner regelmäßigen Bike-Lektüre. Immer interessant, immer informativ.

Letztens ging es bei seiner "Blogparade" um die Frage: Was habt ihr im Tagestour-Gepäck?

Zu diesem Thema kann ich natürlich auch etwas beitragen - hat meine "X" doch dieses tolle Staufach. Da sich der Tank unter dem Sitz befindet bleibt da, wo er sich sonst befindet, genügend Platz um den Helm, oder, wie bei meiner "X", das komplette Tagestour-Gepäck unterzubringen. Außer, wenn Regen im Tourgebiet angedroht ist - dann kommt auch das Topcase mit der Regenkombi und einem zweiten Paar Handschuhen mit.

Für die "Schottlandreise" gab's auch noch eine praktische Hecktasche und einen "Tankrucksack" - mehr oder weniger als Handgepäck für die Fähre.

Das, was ich nun nach einigen Jahren Tagestouren immer dabei habe, hat mittlerweile auch in der "X" seinen festen Platz gefunden.

Ziemlich bald stand ich vor der Frage: Wie organisiere ich denn nun mein Tagestour-Equipment in diesem praktischen Staufach? Einfach Klappe auf, Sachen rein und Klappe wieder zu - das funktioniert nicht - da finde ich nach einiger Zeit, ohne großes Raumgesuche, niemals das, was ich gerade brauche.
Als Techniker kam ich da schnell auf eine Lösung, die zwar nicht unbedingt zu den schönsten gehört, sich aber im Gebrauch als unschlagbar praktisch erwiesen hat. Praktische Lösungen sind zu Hause ja mein Beitrag, für die schönen Dinge ist sowieso meine Frau zuständig.

Das GefrierbeutelStaufachRegister :) - für die normale Tagestour.
Ganz unten im Fach liegt ein Reifenpannen-Set, ein Multitool-Werkzeug und ein Bremsscheibenschloss mit Alarmfunktion. Alles in kleine Beutel gesteckt -so kann man die Teile leicht herausziehen.
Darüber kommen dann sechs Gefrierbeutel, wie im Eingangsbild zu sehen. Mittlerweile hat sich aber die Anordnung in Fahrtrichtung, gegenüber der quer dazu, durchgesetzt.

Nr. 1 - Im ersten Beutel, vor mir, befindet sich eine kleine Flasche Wasser zum Trinken oder zum Reinigen des Visiers und mein Thermos-Becher mit Milchkaffee.
Nr. 2 - Beinhaltet 2-3 Müsliriegel, Lese- und Sonnenbrille, Baseball-Cap, Unterziehhandschuhe, Schlauchschal und eine dünne Sturmhaube. Alles, wie fast alle Teile, nochmals einzeln in einer Tüte.
Nr. 3 - Die in Frage kommenden USB-Kabel für die Technik, Schnur, Bindedraht, Isolierband, Einmalhandschuhe, kleine Dose Handwaschpaste.
Nr. 4 - Erste Hilfe-Tasche, Pannen-Warnweste, Landkarten, Passknacker-Poster mit Mini-Klemmen.
Nr. 5 - Papiertücher, Taschentücher, Erfrischungstücher.
Nr. 6 - Helm-Kabelschloss, Seitenständer-Unterlage mit Schnur zum punktgenauen herunterlassen bei unsicherem Untergrund, Powerbank, Parkscheibe, Notizblock, Schweizer Messer, Selfie-Stick mit Stativ, Beutel mit Hartgeld, Beutel für Abfall.

Obendrauf liegen die Warnweste, eine Fleece-Jacke für kühle Tage, die Butterbrotdose und meine Handschuhe.

Außerdem sind noch an günstigen Stellen untergebracht: Eine Hülse mit Ohrstöpseln, ein Stift mit Kugelschreiber und LED-Licht, ein Bleistift an einer kurzen Schnur (schnell mal den Kilometerstand auf dem Tankzettel notieren), und ein kleines Kunst-Fensterleder an einer längeren Schnur (um mal schnell das Visier zu reinigen).

Das Navi wird über einen Winkelstecker mit der Bordsteckdose im Staufach verbunden.

Die Action Cam und die Fernauslösung werden aufgeladen und an ihren Halterungen befestigt.

Ersatzbirnen befinden sich im Heckbereich, zugänglich, wie beim Tanken, über den geöffneten Soziussitz.

Bleibt noch das, was ich bei mir trage: Geldbörse mit Papieren, Hartgeld im Beutel, Handy, Lesebrille, Unterlagen zur Tour, Reserveschlüssel in der Hosentasche.

Jetzt bin ich schon ein bisschen überrascht, was ich da so alles zusammengetragen habe - aber nichts davon ist unnötig - alles habe ich auf meinen Touren auch schon mal gebraucht - bis auf die Ohrstöpsel, die ich bei bei meinem C2-Helm bisher noch nicht gebraucht habe.

Auf einer unserer Touren kommt Günter während eines Stopps zu mir, schaut in das geöffnete Staufach, aus dem ich mir gerade „Registergesteuert“ und somit zielsicher ein Käsebrötchen nehme, und fragt mich:
“Ist das Fach nicht wasserdicht?“
„Doch, wieso?“ frage ich zurück.
„Na weil du alles in Plastiktüten verpackt hast“ :-))

Viel Spaß & tolle Touren
wünscht HerBert


Sonntag, 18. Februar 2018

Ein kleiner Bruder für die "X"

Ein echter Bikertraum - die BMW R 1200 GS Adventure

Letztens in der "Blog-Nachbarschaft" - ein Beitrag zur BMW R 1200 GS Adventure von Lego-Technik - zum selbst-zusammenbauen.

Auf Lumenatic: Zusammenbau im Zeitraffer

Das hat mir so gut gefallen, dass ich den Bausatz auch gerne einmal aufbauen wollt.
Mit meinen Kindern und Enkelkindern habe ich natürlich schon Unmengen von Lego-Konstruktion zusammengebaut - aber einen eigenen Bausatz hatte ich bisher noch nicht.
Also die Adventure schnell auf meinen Wunschzettel gesetzt, denn der nächste Geburtstag ist schon nah.
Dann ist es endlich soweit - der Geburtstag ist da und der BMW-Bausatz auch.



Gut 620 Teile sorgen für viel Spaß bei der toll bebilderten Montage - zusätzlich ist eine animierte  Montageanleitung auch auf dem Tablett abrufbar.


Und da sich M spontan am Zusammenbau beteiligt, haben wir nach einigen Stunden mit viel Spaß & Freude das fertige Modell vor uns stehen.


Die Räder drehen sich, sind gefedert und das Vorderrad ist lenkbar. Und das sich über Getriebe und Kardanantrieb die Kolben im Boxermotor gut sichtbar bewegen - das ist ganz großes Bikerkino.
Wie lange das Modell so zusammengebaut wohl überleben wird?


M und N haben schon durchblicken lassen, dass ihnen das futuristische Alternativ-Modell auch sehr gut gefallen würde...

The Story of...

Viel Spaß & tolle Touren
wünscht HerBert


Sonntag, 11. Juni 2017

Ein neuer Kettensatz für die "X"

24.000 km - Die alte Kette ist hin


Eigentlich wollten wir es noch bis zur 30.000 Kilometer-Marke schaffen - aber jetzt muss ich die Kette schon alle 300 km nachspannen - da kann man ja keine gescheite Urlaubsreise mehr machen.

Also habe ich mich im Honda NC-Forum schlau gemacht und ein neues Kettenkit von D.I.D für 120,12 € bestellt.

Und - wow - während ich am nächsten Morgen im Vorgarten wusele überreicht mir unser persönlicher DHL-Bote ein gewichtiges Paket - den neuen Kettensatz für meine "X". Das ging aber schnell :-o

Nur schade, dass ich heute und morgen so gar keine Zeit fürs Schrauben übrig habe :-\

Aber natürlich gehe ich zwischendurch mal zur "X", packe den Kettensatz schon mal aus und lege ihn offen auf die Werkbank.
Hätte ich wohl besser nicht machen sollen - jetzt will Sie die Kette unbedingt haben.

Der nächste Tag ist Christi Himmelfahrt - da gibt es erst einmal eine kleine Fahrradrunde. Danach ist Chillen angesagt.

Nach dem Kaffee starte ich mal vorsichtig einen Versuchsballon, ob ich denn nicht schon mal mit den Vorbereitungen zum Kettenwechsel beginnen könnte - von wegen Langeweile und ich wüsste sowieso nicht so recht was ich so tuen soll.

Okeee - ich mache auch keinen Lärm - ist ja Christi Himmelfahrt.

Meiner "X" eine neue Kette anzulegen traue ich mir schon zu - da freue ich mich regelrecht drauf.

Wenn da nur nicht die "Probleme mit der Ritzel-Mutter" bei der ZR-7S vor ein paar Jahren gewesen wären. Darum entferne ich zuerst die Ritzelabdeckung und löse die Ritzel-Schraube mit einer 14er Nuss auf der Ratsche. Geht!!! :-)

Eigentlich wäre jetzt das Ende meiner heutigen Arbeit erreicht, denn normalerweise würde ich jetzt die Kette aufflexen. Geht aber nicht - es ist ja Feiertag.

Da aber das Rumschrauben am Bike die reinste Sucht erzeugen kann, nehme ich mir die kleine Handsäge und säge die Kette einfach durch. Klappt gut - und wurde auch nicht gehört :-)

Nachdem ich die alte Kette abgezogen habe brauchte ich nur noch das hintere Kettenblatt zu wechseln, die neue Kette zu vernieten und die Länge am Hinterrad richtig einzustellen - alles kein Problem.


Natürlich​ habe ich auch kurz darüber nachgedacht, die einzelnen Arbeitsschritte zu fotografieren um sie hier zu dokumentieren. Aber mal ehrlich - im Netz gibt es schon so viele gute Anleitungen zum Kettenwechsel - da braucht es nicht unbedingt auch noch eine von mir.

Gute Hilfen findet man wie immer auf YouTube - zum Beispiel:

Kettensatz wechseln - Schritt für Schritt Anleitung

Easy RIV 5 by AFAM - Es geht auch mit einem preiswerten Nietwerkzeug

Zur neuen Kette ist jetzt der "Cobrra Nemo2 Kettenöler" natürlich der ideale Partner.

Viel Spaß & tolle Touren
wünscht HerBert :-)

Freitag, 7. April 2017

Frühlings-Check für das Motorrad

Post aus Kärnten, der Urlaubs- und Bikerregion im Süden Österreichs.

Judith Hopfgartner stellt hier ihre Infografik zum Thema "Do it yourself - Frühlings-Check für das Motorrad" vor. Mit den hier angegebenen Tipps startest du mit deinem Bike sicher in die neue Saison.

Originalquelle: Motorrad Kärnten

Durch den "Do it yourself - Frühlings-Check" kannst du sicher nicht nur einiges an Kosten und Service-Terminen sparen - zusätzlich bekommst du auch ein erstes Gefühl dafür, ob dein Bike gut aus der Winterpause erwacht ist.

Judith Hopfgartner arbeitet als Redakteurin mit der "Kärnten Werbung" zusammen.


Viel Spaß & tolle Touren
und einen guten Start in die neue Saison
wünscht HerBert :-)



Donnerstag, 23. Februar 2017

Neues unter Welt Weit Weg

Gestern in der Post - Das neue Reportage-Magazin "Motorrad ABENTEUER" Ausgabe März/April 2017


Das Reportage-Magazin "Motorrad ABENTEUER" berichtet in seiner neusten Ausgabe auch wieder über Reise-Blogger im www.

Die Autorin Katharina Pötz berichtet innerhalb der "Internet-Reiseseiten" über Blogbeiträge die von Reisen durch Europa, oder von - weiter weg - auf anderen Kontinenten, erzählen.


Ich freue mich - und bin auch ein wenig stolz - dass Sie in der März/April-Ausgabe auch dem "WestwardBlog" einen Artikel gewidmet hat.

Viel Spaß & tolle Touren wünscht HerBert ;-)


Sonntag, 10. April 2016

"Die KAWA fährt jetzt unter einem anderen Fahrer"


Kawasaki ZR-7S

Natürlich war es nur eine Frage der Zeit, bis sich meine treue Begleiterin einen neuen Fahrer suchte.

Seit die „X“ neu in unser Team kam war meiner bisherigen Nr.1 die Zeit auf der Reservebank natürlich etwas lang geworden.



Deshalb kam es auch nicht wirklich überraschend, dass Sie sich nun nach einem neuen Team umgesehen hat.
In der vorigen Woche hat Sie sich dann hübsch gemacht und sich vom TÜV bestätigen lassen, dass sie noch top und ohne Mängel ist.



Dann hat Sie sich bei …. Kleinanzeigen präsentiert und am nächsten Tag hatte Sie auch schon einen neuen Vertrag.



Natürlich fiel mir der Abschied schwer – haben wir in den vergangenen Jahren, auf fast 60.000 gemeinsamen Kilometern,
doch so viele tolle Erlebnisse miteinander gehabt.
Immer war es angenehm mit Ihr unterwegs zu sein - immer war Sie gut drauf - und immer zuverlässig.


Ihr und Ihrem neuen Fahrer wünsche ich immer eine gute Fahrt
und natürlich

Viel Spaß & tolle Touren :-)


Sonntag, 24. Januar 2016

Der neue "Polo-Katalog" ist da

Januar 2016


Ein schöner Tag, -1°C mit strahlendem Sonnenschein.

Und da habe ich ja auch noch die Infokarte von Polo, dass der neue Katalog zur Abholung bereit liegt.

Ein eindeutiger Grund, die "X" und mich startklar zu machen.

Eine gute halbe Stunde ist es bis zu Polo in Jüchen - kein Problem bei meiner verbesserten Winter-Ausrüstung.

15:00 auf dem Polo-Parkplatz steht nur ein einziges Bike, meine "X". Die übrigen Kunden sind mit der Dose gekommen.

Ein Rundgang durch den Lagerverkauf ist immer wieder spannend - Schnäppchen gibt es dort ja immer zu ergattern.

Unter Anderem hängen dort Jacken aus dem aktuellen Angebot, die wegen kleiner Fehler um 50% reduziert sind.

Während der Rückfahrt versinkt die Sonne dann sehr schnell hinter dem Horizont - nun zeigt es sich, dass -1°C, mit oder ohne Sonnenschein, schon einen gehörigen Unterschied machen.

Am Ende bin ich doch froh wieder zu Hause zu sein um schön gemütlich im neuen Polo-Katalog zu blättern ;-)



Viel Spaß & tolle Touren wünscht
HerBert ;-)


Samstag, 9. Januar 2016

„Winter-Testfahrt 2016“

AuFgerüstet mit Griffschalen, Heizgriffen und Winterhandschuhen „Cool Breaker“ 
geht es auf meine erste „Winter“ Testtour 2016.

Schön sonnig und 5°C, da bin ich bisher nie länger als eine halbe Stunde mit dem Bike unterwegs gewesen.
Da hatte ich dann das Gefühl, dass mir gleich die Finger abfallen. Aber nun bin ich ja 3-fach besser ausgerüstet.

Die  Uferpromenade in Düsseldorf wäre mal wieder schön, 
und ein Fischbrötchen bei Gosch schmeckt ja auch immer toll

Mönchengladbach – Neuss und dann über die Oberkassler Brücke

Am Hofgarten vorbei zur Uferpromenade

Für PKWs ist die Mühlenstraße, die zum Rheinufer führt, gesperrt. 
Für Zweiräder gibt es dort aber sogar eigene Parkplätze

Überraschung – Einen Teil des Burgplatzes nimmt ein Riesenrad ein – 
ja wenn London schon eine solche Attraktion hat

Später verpasse ich im Tunnel die Abfahrt zum Landtag – 
da muss ich dann bei einer anderen Gelegenheit noch mal hin

Die Skihalle Neuss macht von Ferne einen imponierenderen Eindruck

als aus der Nähe, aber dafür ist sie Innen echt cool ;-)

Leider habe ich die Cam etwas zu früh ausgelöst, um das euphorische Winken des grünen Reiters 
noch aufs Bild zu bekommen – ich brauchte die Hand ja auch zum Gruß

Nach 120 km bin ich wieder zurück – eigentlich war alles wie im Frühling. 
6°C und auch noch weniger sind mit meiner derzeitigen Ausrüstung absolut kein Problem mehr

Griffschalen – Griffheizung – und auch die „Cool Breaker“ Winterhandschuhe machen einen tollen Job.
Die 3-Finger-Aufteilung ist aber schon etwas gewöhnungsbedürftig :-)

Auch die Daytona Travel Star waren wieder angenehm zu tragen – nur die Socken hätten etwas wärmer sein können ;-)

Viel Spaß & tolle Touren wünscht
HerBert


Dienstag, 5. Januar 2016

Die "X" und die Daytona - Heizgriffe

Ende Dezember 2015



Kalt ist es in diesem Winter ja immer noch nicht - herrlicher Sonnenschein und warme 16°C zu Weihnachten.

Wer käme da schon auf den Gedanken, dass man auch mal sehr gut ein paar Heizgriffe an seinem Bike gebrauchen könnte ;-)

Durch den erfolgreichen Anbau der SW-Motech Handprotektoren war ich schon mal genügend motiviert, den etwas komplizierteren Anbau von Heizgriffen in Angriff zu nehmen.

Im Honda-NC-Forum werden zwar die Oxford- Heizgriffe bevorzugt behandelt, aber die super beschriebenen Erfahrungen bei deren Montage gelten natürlich auch für andere Fabrikate.

Meine Wahl fiel letztendlich auf das Heizgriff-Set "Daytona", das bei Louis zum Jahresende im Angebot zu haben war.
Auch der Gutschein, der bei den letztens bei Louis gekauften Handprotektoren beilag, kommt jetzt zum Einsatz.
So bindet man seine Kunden mit kleinen Geschenken ;-)

Ok, die Steuerung der Oxford ist mit ihren Sensoren moderner und auch in feineren Stufen abgestimmt, aber der Drehregler der Daytona, mit seinen beiden Heizstufen, sollte für meine Zwecke wohl auch genügen.



Zudem ist die Grifflänge der Daytona annähernd gleich der NC-Originalgriffe.

Das linke Griffgummi ist schnell ausgetauscht, den Trick kenne ich ja noch von der Montage der Griffschalen.

Nun geht es an die Gasseite, was den bedeutend schwierigeren Teil der Heizgriffmontage ausmacht.

Laut Erfahrungsbericht wäre es günstiger, die Gas- Drehhülse zu demontieren. Aber die Schritte bis dahin, einschließlich des Aushängens der Gaszüge, schrecken mich doch ein wenig ab.
Ich begnüge mich damit die Bauteile links des Gasgriffs zu lockern um sie dann etwas verschieben zu können. Das gibt Platz zum Arbeiten.

Also trickse ich erst einmal das Griffgummi, dieses Mal nicht mit dem Stielkamm, sondern mit einer Stricknadel, von der Drehhülse ab. Das geht ganz gut und das Gummi bleibt unbeschädigt.

Natürlich kann man den Griff auch einfach längs aufschneiden und dann ganz leicht abnehmen. Aber dann ist er ja kaputt .... was eigentlich auch egal wäre, denn wer will schon einen Heizgriff in einen unbeheizten Griff zurückbauen.

Der nächste Schritt fällt nicht ganz so leicht wie der erste.

Von der Hülse müssen der vordere und der hintere Steg und auch die Längsstege "abgetragen" werden.
Das klappt bestens mit einer Feile, denn der Kunststoff der Hülse lässt sich sehr leicht bearbeiten.



Bei der "X" hat die Hülse nun genau den richtigen Durchmesser, dass sich das Griffgummi mit der richtigen Kraft aufschieben lässt. Auf beiden Seiten sitzen die Griffe nun so fest, dass sie nicht geklebt werden müssen.

Jetzt muss noch die Elektrik laut Schaltplan angeschlossen und die Kabel gut geschützt und ordentlich verlegt werden.
Plus und Minus hole ich mir von den Kabeln der Bordsteckdose, die ich mir schon vor längerer Zeit installiert habe.

Alles ist fertig, nun muss es nur noch funktionieren.

Den Schlüssel ins Schloss, den Anlasser betätigt und schon schlägt der Motor meiner "X" in seinem rhythmischen 2-Takt-Sound.

Ich schalte die Heizgriffe ein und ..... sie werden warm und wärmer :-)


Fazit: Die Selbstmontage von Heizgriffen ist möglich - aber man muss sich schon was trauen ;-)


Viel Spaß und tolle Touren wünscht
HerBert






Sonntag, 6. Dezember 2015

Die "X" und die SW-Motech Handprotektoren STORM

Ein voller Erfolg :-)



Alles hat super geklappt - von der Bestellung bis zur Probefahrt.

Bis Sonntag galt noch der Louis-Gutschein über 25,00 €, den ich gerne für Handprotektoren für die "X" einsetzen wollte.

Lange hatte ich gezögert, denn ganz so einfach schien die Montage ja wohl nicht zu sein.
Die Lenkergewichte ausbauen und die Griffe abziehen um an verborgene Ankerpunkte zu kommen - da wird man schon ein wenig nachdenklich, ob man das überhaupt selber schaffen kann.

Aber nachdem ich die gut 350 Beiträge im supertollen "Honda-NC-Forum" gelesen hatte war klar - ich kann die Bestellung abschicken - ich schaffe das.


Schon 36 Stunden später halte ich das Paket von der Tante in der Hand und kann es kaum abwarten, bis ich die gut verpackten und vollzählig vorhandenen Teile an meine "X" anbauen kann.

Aber da gibt es ja nicht nur meine NC und mich - und erst zwei weitere Tage später sind die STORM-Protektoren montiert und zwei weitere Tage später kann ich endlich mit meiner "X" ausfahren - die Montage ist super gelaufen, alle Teile haben genau gepasst und die Testfahrt war äußerst erfolgreich. 




Obwohl es heute nicht so besonders kalt war merkte ich sofort, dass die Hände sehr gut vor dem Fahrtwind geschützt sind - und die Optik der Barkbusters-S5 gefällt mir auch sehr gut.


Nach den guten Erfahrungen mit den Protektoren werde ich mich demnächst mit der Montage von Heizgriffen beschäftigen.
Auch dazu gibt es tolle Infos im Netz ;-)

Ganz viele Beiträge im Bereich "Handprotektoren" des NC-Forums waren sehr hilfreich für mich.
Stellvertretend möchte ich mich bei 2 Kommentatoren ganz besonders bedanken:

Bei "Ralf", für seine tolle Bilddokumentation auf seinem Album, die es mir leicht machte die Montage einfach und perfekt hinzubekommen.

Und bei "bike-didi" für seinen erstaunlich einfachen Tipp im Thema Heizgriffe, wie man die Griffgummis in "Nullkommanix" herunter bekommt ohne sie zu beschädigen.

Eine Fahrradspeiche in Spüliwasser eintauchen und zwischen das Gummi und den Lenker schieben. Dies rundum mehrfach wiederholen, dann kann man das Gummi leicht und ohne Beschädigung abziehen.

Anstelle einer Fahrradspeiche habe ich den Stielkamm meiner Frau und Spüli verwendet - das klappte auch super :-)

Viel Spaß & tolle Touren wünscht
HerBert






Sonntag, 18. Oktober 2015

Die „X“ und die Honda Tourenscheibe



NC mit Honda-Tourenscheibe

Ich hätte es besser wissen müssen – aber ich muss ja immer alles haben ;-) 

Im NC-Forum nehmen die Beiträge zum Windschild einen großen Raum ein. Da haben sich schon sehr viele ganz viel Mühe gemacht, was denn wohl die beste Lösung für eine windgeschützte Fahrt mit der NC sein könnte. Normalscheibe, gekürzte Normalscheibe, Tourenscheibe, Scheibenaufsatz – als Zubehör gibt es dazu eine ganze Menge Angebote und sogar Scheiben „Marke Eigenbau“ wurden dort getestet.

Eine einzige Lösung für jeden gibt es wohl nicht, dazu sind sowohl die Bikerinnen und Biker wie auch die Erwartungen zu unterschiedlich.

Eigentlich bin ich mit der „Normalscheibe" ja zufrieden, Verbesserungen wünsche ich mir noch bei etwas geringeren Verwirbelungen am Helm im Tourenmodus und weniger Winddruck an Oberkörper und Helm bei Autobahnfahrten bei ca. 130km/h.

Nach dem Studium all der tollen Tests, Vorschläge und Empfehlungen gab es für mich nur einen Schluss: Mit der Normalscheibe fahren oder ev. auf eine kleinere Scheibe umsteigen. Auf keinen Fall versprechen größere Scheiben und Aufsätze einen zufriedenstellenden Erfolg.

Aber, ich kann es ja nicht lassen – immer muss ich das selbst ausprobieren – dafür bin ich ja schließlich Techniker.

Kurz vor der nächsten Tour mit 2x100 km Autobahnfahrt besorgte ich mir bei meinem freundlichen Honda-Händler doch noch schnell die Honda- Tourenscheibe.

Einen Tag vor der Tour montierte ich die neue Scheibe auf der „X“ – gut sieht sie damit aus. Wegen Zeitmangel fällt eine Probefahrt aus, die Tour morgen ist dann auch gleich der Test.

Als ich am nächsten Morgen zu Hause losfahre merke ich sofort, das wird nicht so super. Schon bei normaler Geschwindigkeit knattern die Windabrisse der höheren Scheibe an meinem Schubert C2, der sonst immer für ein ruhiges Fahrgefühl sorgt.

Also müssen jetzt leider Stöpsel in die Ohren – zum ersten Mal seit Jahren :-(

Das Tourenschild nimmt zwar auf der AB sehr gut den Winddruck vom Oberkörper und vom Helm, so dass man die Geschwindigkeit sehr viel geringer spürt. Aber die Lautstärke der Verwirbelungen lässt die Ansage meines TomTom im Rauschen und Gewittern untergehen. Da hilft dann nur noch die Lautstärke hoch zu regeln.

Urplötzlich geraten wir im Katteneser Mühlental in dichten Nebel. Hier zeigt sich nun ein weiterer Nachteil der höheren Scheibe. Da man „nicht mehr in Wind sitzt“, werden die Wassertröpfchen, die sich nach wie vor auf das Visier setzen, nicht mehr vom Wind abgedrückt. Im Gegenteil. Sie wandern nun an den unteren Rand des Visiers um dann an dessen Innenseite nach oben zu steigen – Grrrrr.

Am nächsten Tag kommt die Tourenscheibe gleich wieder ab und es wird überlegt, wie es weiter gehen soll.

Es ist ja noch nicht alles gekauft, was die Sache verbessern könnte ;-)

Da gibt es ja auch noch einen Windschildaufsatz. Also auf nach Louis – dort ist er nämlich gerade im Angebot.

Auf der wieder montierten Tourenscheibe angebracht sieht die Sache doch ziemlich abenteuerlich aus. Ich kann so eben noch drüber schauen, was nicht angenehm ist – aber den entscheidenden Durchbruch bringt mir diese Lösung auch nicht.

Also alles abmontiert und wieder die „Normalscheibe“ montiert – geht ja zum Glück sehr einfach.

Jetzt wird die „Normalscheibe“ mit dem Aufsatz getestet. Egal in welchem Winkel ich die kleine Scheibe einstelle - wenn man sich nichts vormacht - da wird nichts besser.

Nun geht es den entgegengesetzten Weg – eine kleinere Scheibe muss her.

Nach meinen Vorstellungen fertigt mir mein „Lieblingsmonteur“  eine 10cm kürzere Scheibe aus Makrolon, die nur so eben über das Display der „X“ hinüber lugt.

Und – das ist mal eine prima Lösung.

Mit der „Minischeibe“ sitze ich zwar mehr im Wind, aber dafür fahre ich im Tourenmodus mit weniger Geräuschen.

Den Aufsatz auf die Minischeibe zu montieren bringt dann aber auch wieder nichts, dann sind die Geräuche gleich wieder stärker.

Aber, was soll ich sagen, mittlerweile habe ich die Originalscheibe wieder montiert - sie gefällt mir einfach besser :-)

Nun hab ich halt die schöne Tourenscheibe und den Aufsatz und die Minischeibe da liegen und kann mich schlecht von ihnen trennen, weil sie so gut aussehen und ich ja immer alles haben und ausprobieren muss ;-)

Letztens habe ich mich dann doch von der schönen Tourenscheibe getrennt - schade eigentlich :-(


Viel Spaß & tolle Touren
wünscht
Westward 




Donnerstag, 12. März 2015

"Die Kawa hat nun lange genug geschlafen"






Freitagnachmittag

Seit der letzten Fahrt mit der KAWA sind jetzt schon wieder 11 Monate vergangen!

Puh, wie schnell die Zeit vergeht.

Einfach nur mal probieren, ob Sie sich noch regt?

Na ja, wäre schon ein bisschen viel verlangt für einen Vergasermotor und eine 12 Jahre alte Batterie.

Als ich den Schlüssel ins Zündschloss stecke und den Anlasser starte blinzelt die alte Dame müde in die beginnende Dunkelheit und murrt nur ein wenig über meine Bemühungen, ihre Ruhe zu stören. Nach dem dritten Versuch sehe ich dann aber gleich ein, dass das so nichts wird und lasse Sie vorerst in Ruhe.

Die Batterie muss also erst einmal mit frischer Spannung versorgt werden. Ist ja nicht so schwierig, aber das braucht mehr Zeit, als ich an diesem Wochenende zur Verfügung habe.
Schon schlimm, wie man sich die Zeit zum „schönsten Hobby der Welt“ so abknappsen muss :-(

Ausgebaut hatte ich die Batterie in den vergangenen Jahren noch nie, aber bei der Installation der Bordsteckdose musste ich schon einmal bis zu den Poolklemmen vordringen – und das war ein wenig umständlich, wie ich mich noch schwach erinnern konnte. Das Luftfiltergehäuse ist an dieser Stelle im Weg und muss erst einmal ausgebaut werden.

Den Sitz abgenommen, die beiden Befestigungsschrauben des Tanks losgeschraubt, die Seitenverkleidungen am Tank gelöst, den Tank hochgewinkelt und mit zwei Holzklötzen abgestützt.

Weiter komme ich heute nicht, ich werde anderweitig benötigt :-(


Samstagmorgen

Besorgungen und Erledigungen – alles ist wichtiger als meine Batterie. Der Blechling muss auch noch gewaschen werden – denn am Nachmittag geht es nach Essen zu Besuch.
Spät zurück – Die Kawa wartet nun schon 24h, dass ich endlich weitermache :-(


Sonntagmorgen

Um 10 Uhr kommt Besuch – also vorher schnell in die Garage, den Halter der Tankbefestigung abgeschraubt, die vier Schrauben des Luftfiltergehäuses entfernt und den kompletten Luftfilter herausgehoben.

An die Batterie komme ich jetzt von oben dran. Zum Ausbau ist aber keine Zeit mehr – also werde ich sie im eingebauten Zustand laden.

Eigentlich soll man das ja nicht so machen – und schon gar nicht mit einem stinknormalen PKW-Ladegerät. Ich habe aber im Moment nichts anderes zur Hand. Also die Ladekabel auf die Pole geklemmt, das Ladegerät auf die niedrigste Stufe gestellt und ab geht’s – der Besuch ist auch schon da :-)


Sonntagabend

Am Nachmittag waren wir dann auch noch mit Freunden im Bauernhof-Café leckeren Kuchen essen :-)

Im ZR-7 Forum habe ich auch noch schnell gegoogelt und gelesen „blos nicht zu lange mit einem Autoladegerät aufladen“. Also schalte ich nach 10h Ladezeit ab und vertraue darauf, dass das nicht zu viel und auch nicht zu wenig war.


Montagabend

Schon wieder sind 24h mit anderen, anscheinend wichtigeren Dingen, vergangen :-(

Endlich kann ich den Demontageprozess wieder in umgekehrter Reihenfolge aufheben und anschließend die Kawa zum Garagentor hinausschieben.

Den Schlüssel ins Schloss - den Starter betätigt - und schon springt der Motor an. Erst scheint er noch nicht auf allen Töpfen zu laufen, aber schon nach kurzer Zeit schnurrt der Vierzylinder munter drauf los. Erst blubbert noch weißer Rauch aus dem Auspuff und verströmt bekannte Gerüche in die Einfahrt, dann dreht die ZR-7 S kräftig in ihrem 4-Takt Rhythmus - Toll :-)



Jetzt muss DonVosso nur noch ein kleines Zeitfenster finden - dann drehen wir wieder einmal zusammen eine Runde an den Maas-Seen :-)


Und die "X"?

Vier Monate habe ich sie auch schon nicht mehr bewegt.


Ein Druck auf den Starter und sie springt sofort an - Dann kann es ja bald wieder losgehen :-)