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Sonntag, 2. Dezember 2018

Die vergessenen Türme

Tour im September 2018


Bismarckturm Aachen
Bei dieser Tour begeben wir uns auf die Spurensuche nach den einst hoch verehrten, mittlerweile aber weitestgehend vergessenen - Bismarcktürmen. Die Suche führt uns nach Remscheid, Wuppertal, Mülheim/Ruhr und Viersen.

Die Idee
Touren entstehen aus der Idee - ein tolles Bauwerk, eine besondere Landschaft oder einen interessanten Menschen kennen zu lernen. So ging es auch zur  "Geierlay" - zur längsten Hängebrücke Deutschlands, zu den "Best of Scotland" und in Tirol bekamen wir das "Alpenfieber". Unvergessen auch der Besuch bei Madame Yvette Dardenne - der "Blechdosensammlerin". Diese Ideen stammten meist aus der Zeitung, den Lokalnachrichten oder Magazinen. Etwas besonderes ist es immer bei persönlichen Anregungen, wie auch zu dieser Tour.
"Bismarcktürme, das wären doch mal ein paar schöne Ziele für deine Touren".
Don Vosso lebt in Aachen und nicht weit von seinem Zuhause steht solch ein bemerkenswerter - Bismarckturm.
Nicht, dass er schon einmal dort gewesen wäre und persönlich berichten könnte, aber mit seiner Idee hat er mich elektrisiert. Von einer Serie solcher Türme hatte ich noch nie gehört - das überraschte mich.
Und tatsächlich, es gibt sie noch diese Türme aus dem vorletzten und letzten Jahrhundert. Ca. 170 von ehemals 240 von ihnen stehen in Deutschland und noch in einigen anderen Ländern.
Umfassende und interessante Informationen bietet natürlich das Internet, in diesem Fall die ausführliche Seite "Bismarcktürme" und wie immer "Wikipedia".

Bismarcktürme
Zwischen 1869 und 1934 wurden in Deutschland und einigen anderen Ländern 240 Bismarcktürme und Säulen erbaut, von denen heute noch 174 erhalten sind. Es handelt sich dabei um Denkmale zur Erinnerung an Deutschlands ersten Kanzler Otto von Bismarck. Nach dem Wettbewerb der Deutschen Studentenschaft entstand, durch den preisgekrönten Entwurf "Götterdämmerung", ein - wie wir heute sagen würden - regelrechter Hype auf die Errichtung von Bismarck-Türmen und Säulen. Städte, die etwas auf sich hielten, gründeten Fördervereine, sammelten Spenden und errichteten auf einer Anhöhe ihrer Stadt solch einen Aussichtsturm. Der Grund: Man war dabei, man wurde beachtet und man zog Besucher und somit Kaufkraft in seine Stadt - nicht anders als heute auch.

habe ich mit dem Fahrrad, zusammen mit meinem Enkel "N", an einem tollen Sommer-Vormittag "entdeckt". Für den abenteuerliebenden Grundschüler  ein tolles Erlebnis.
Der Turm steht abgeschieden und besonders malerisch auf dem Aacherer Waldfriedhof und den Schlüssel zum Turm bekommen wir beim Friedhofs-Wächter. "N" schließt bedächtig die eiserne Gittertüre auf und schaut vorsichtig in das Innere des, mit großen Quadersteinen als großes B gebauten, Turms.
Über eine Wendeltreppe geht es hoch hinauf bis wir ganz oben in der Krone angekommen sind. Ein toller Blick über Aachen ist die Belohnung für den Aufstieg. "N" interessiert in erster Lienie, wie sich denn wohl die Ritter unbemerkt anschleichen und die Turmwächter überraschen können.
Wieder unten schwingen wir uns auf unsere Rösser und traben eilig davon - denn jetzt gibt es noch ein Eis im Hörnchen beim Eismännchen :)

Bismarckturm Aachen - Das gekrönte B
Mit dem Fahrrad zum Aachener Waldfriedhof

Verschlossen

Die Wendeltreppe hinauf

Unter der Herzogskrone

Weiter Blick auf Aachen
Geschafft
Ute fährt heute in der Mitte
- ich vor ihr als Tourguide und hinter ihr ThomasK als RL. ThomasK und ich treffen uns in Lövenich auf dem Parkplatz beim Feuerwehr-Museum. Der Weg zum Treffpunkt mit Ute führt uns durch kleine Orte, ganz in meiner Nähe, durch die ich noch nie gefahren bin. Kleinbouslar und Ralshofen, Gevelsdorf und Ameln. Hinter Pütz unterqueren wir die A61, biegen im Kreisverkehr rechts ab und sehen Ute schon auf dem P&R auf uns warten. Sorry Ute, irgendwie war meine Zeitangabe missverständlich.
Unser erster Bismarckturm liegt bei Remscheid - wissentlich bin ich dort noch nie gewesen. Auf dem Weg dorthin liegt aber Schloss Burg - da war ich dafür schon mehrmals - da legen wir unsere erste Pause ein.

Der Ort Burg

Schloss Burg
Von früheren Besuchen weiß ich noch, eine Möglichkeit sein Motorrad ordnungsgemäß abzustellen gibt es dort nicht. Da der kleine gebührenpflichtige Parkplatz wie immer mit Autos zugeparkt ist, bleibt ja leider keine Wahl, als sich möglichst unauffällig in die Zufahrt zu quetschen. Logischerweise stellen die nach uns ankommenden Biker  ihre Motorräder auch hier ab - war ja klar.
"Schloss Burg" ist eine tolle Anlage. Schon der Weg durchs Tor ist beeindruckend, und die anschließenden Gebäude bringen uns - fast - zurück ins Mittelalter. Was uns sehr schnell wieder in die Gegenwart zurück bringt, ist der nun plötzlich einsetzende Regen. Da bleibt nur sich unterstellen und abwarten. Schnell ist der Regen weitergezogen und wir machen uns auf die Suche nach einem Kaffee oder Kakao.

Schloss Burg
Burgplatz
Im Café "Zur schönen Aussicht" werden wir fündig. In stilvollem Ambiente schaut man hier von oben auf das Bergische Land, hinunter auf die Wupper und zu den Burg-Besuchern, die mit dem Sessellift an uns vorbeischweben.

Gefährten

Sessellift
Schöne Unterhalten ist ja immer inbegriffen und die Zeit vergeht wie im Flug. Noch einmal geht es über den Burgplatz mit dem beeindruckenden Reiter-Standbild.

Reiterstandbild
Zum Abschluss schießt Ute noch ein Foto von mir und meinem Ross - dann geht's weiter.

Bikerstandbild
Der Turm liegt am Schützenplatz - und dort ist große Kirmes aufgebaut. Trotz Absperrungen müssen wir da durch, denn wir können den 30 Meter hohen Turm schon sehen. Kurz darauf stellen wir unsere Bikes auf der Rasenfläche vor dem Turm ab und machen ein paar Fotos.

Schützenplatz
Der Remscheider Bismarckturm wurde 1901 als Aussichtsturm am Rande des Stadtparks erbaut. Die Volkssternwarte in der Turmspitze ist seit 1968 eröffnet.
Die gesamte Anlage ist durchaus beeindruckend und macht einen gepflegten Eindruck. Die Sternwarte ist -  zu den Öffnungszeiten - sicherlich auch einen gesonderten Besuch wert.

Dann am Bismarkturm Remscheid
Als nächstes fahren wir nach und durch Wuppertal. Es geht am Hauptbahnhof vorbei, "über die Wupper" und unter der Schwebebahn hindurch. So nahe bin ich Wuppertal noch nie gekommen - schon beeindruckend.
Wir befinden uns jetzt auf "Der Hardt", einem Bergrücken und Naherholungsgebiet zwischen Wuppertal Elberfeld und Wuppertal Barmen.
TomTom - wohl noch im "Pässerausch" - führt uns von der Straße Ostersbaum nach rechts den Schwabenweg hinauf. Was ich jetzt noch nicht weiss - am Kleingartenverein vorbei endet der Weg in einem "Trampelpfad", der recht anspruchsvoll den Berg hinauf geht. Zum Wenden ist es jetzt zu eng und zu spät - also in die Fußrasten und Gas geben. Quer zum Pfad verlaufen auch noch gepflasterte Entwässerungsrinnen - Augen zu und durch. Oben angekommen bin ich nur froh, dass Ute und ThomasK gleich hinter mir sind und schon wieder dieses Grinsen im Gesicht haben :]
Ein kurzes Abbiegen nach links, dann liegt der Turm vor uns.

Bismarcksäule Wuppertal

Abbiegen nach Links

Halb gesperrt
Auch dieser Aussichtsturm entstand zu einer Zeit - 1907 - als ganz Deutschland Türme zu Ehren Bismarcks errichtete. Der 22 Meter hohe Turm wirkt ein wenig abweisend, aber der Platz davor ist ganz nett mit schönem Blick über Elberfeld und Barmen. Der Ausblick von der Turmspitze bleibt uns leider verwehrt, mit den Öffnungszeiten klappt das heute halt nicht.

Bismarcksäule Wuppertal
Der Turm wurde auch als Feuersäule benutzt

Uns geht's gut


ThomasK im Gespräch - Den Gesprächspartner sieht man aus Datenschutzgründen nicht
PS.: Bitte nicht die geschilderte Auffahrt benutzen, sondern von der Straße Ostersbaum weiter geradeaus auf die Rudolfstraße und später nach rechts auf die Gottfried Gurland Straße. Dann erreicht man sein Ziel auch ohne zusätzlichen Adrenalinstoß.

Wülfrath, Essen-Kettwig, Mülheim-Menden und Kahlenberg - dann liegt der Mülheimer Bismarckturm über einem Bogen der Ruhr vor uns. Das Gelände rundum wirkt nicht so gepflegt, sodass der Turm nicht richtig zur Geltung kommt. Rundum ist er mit Eisen-Gittern abgesperrt - ob zur Absicherung wegen Baufälligkeit oder einer anstehenden Renovierung ist nicht klar zu erkennen - zweites wäre natürlich der erfreulichere Grund.
Der Turm wurde 1909 errichtet und von seiner gut 27 Meter hohen Spitz reicht der Blick bis weit über die Ruhr.

Ruhrtalbrücke der A46 Düsseldorf - Essen

Bismarckturm Mülheim-Ruhr
Über Duisburg-Kaiserberg bietet sich ein Stück Autobahn bis Walsum an. Auf Empfehlung probieren wir hier einmal die "Weltbesten Burger" des Ruhrgebiets. Ich fand sie nicht so besonders - deshalb auch keine Empfehlung von mir.

Mülheim-Ruhr

Mülheim-Ruhr

Pause in Walsum
Trotzdem war es gut, in Walsum gewesen zu sein - so können wir auch einmal die Walsumer Fähre nach Orsy benutzen.

Kraftwerk Walsum

Verlasse dich nie alleine auf dein Navi

Fähre Walsum
Zurück zu "unserer" Rheinseite
Wieder eine Fähre am Niederrhein abgehakt
Deichtor Orsy
Über Kamp-Lintfort und Grefrat erreichen wir Viersen und somit den letzten der vergessenen Türme für heute.
Etwas außerhalb liegt die Grillwiese am Nopper Feld. Als wir dort unsere Bikes abstellen und die Helme abnehmen umfängt uns köstlicher Grillgeruch und orientalische Musik. Bei dem mittlerweile recht schönen Wetter auch eine tolle Möglichkeit, seine Freizeit zu verbringen.
Auf meine Frage an eine ältere Dame einer kleinen Wandergruppe, ob sie mir sagen könne wo wir den hiesigen Bismarckturm wohl finden könnten, beschrieb sie uns gerne und freundlich den Weg. Nicht ohne noch einmal darauf hinzuweisen, dass wir hier im Wald ja nicht mit den Motorrädern fahren dürfen. Und überhaupt - da ginge es auch noch ein paar Stufen hinauf.

Fünf Minuten Wanderung
Wir wollten ja sowieso noch ein wenig wandern und fünf Minuten sind auch nicht sooo lange. Also gehen wir zu Fuß los. Gut so - mit unseren Bikes wären wir die Stufen wohl kaum hinauf gekommen.
Oben angekommen öffnet sich eine Lichtung, auf der der gut 18 Meter hohe Bismarckturm - hier eigentlich eine Bismarcksäule - von 1901 steht. Sehr beeindruckend.

Bismarckturm Viersen
Waldgeister? - Waldkindergarten?
Vier der 24 NRW-Bismarcktürme  haben wir heute gesucht und gefunden - wie viele der 174 es noch sein werden - wir werden es sehen.


Karte erstellt mit Tyre und OpenStreeMap

Viel Spaß & tolle Touren
wünscht HerBert


Samstag, 24. März 2018

Hochofen 5

24.03.2018 - Landschaftspark Duisburg-Nord
Hochofen 5 im Landschaftspark Duisburg-Nord

Während der technischen Ausbildung wurde uns nicht nur vermittelt wie metallische Werkstoffe bearbeitet werden, sondern auch, woher sie kommen.
Da wurde am Schraubstock stundenlang gefeilt und gemeißelt, an großen Maschinen gebohrt, gefräst und geschliffen. Und im theoretischen Unterricht gab es dann die spannenden Grundlagen des Maschinenbaus und der Elektrotechnik. Dort war dann das Fachkundebuch Metall und - da wir uns erst nach einem Jahr für eine bestimmte Fachrichtung entscheiden würden - auch das Fachkundebuch Elektrotechnik unsere Bibel.
Alles war überaus spannend - ganz besonders auch, wie unsere Stahlkocher Eisenerz zu Roheisen schmelzen. Überhaupt wurde der Stahlgewinnung eine große Bedeutung beigemessen - und der Hochofen was der Star unter den Giganten der Stahlindustrie. Obwohl ich nie auch nur in die Nähe eines Hüttenwerks gekommen bin, weiß ich auch heute noch, wie solch ein riesiger Ofen betrieben wird - zumindest in der Theorie.
Auf unserer 2008-Tour "Komm zur Ruhr" kam ich dann erstmals in die Nähe einer - mittlerweile seit 1985 stillgelegten - Hochofenanlage. Mit dem festen Vorsatz - hier komme ich noch einmal hin.
Das hat nun leider noch einmal ein paar Jahre gedauert - aber jetzt stehe ich ganz oben - in 70 Metern Höhe - auf der Plattform von Hochofen 5 im Landschaftspark Duisburg Nord und schaue auf die immer noch beeindruckende Industrielandschaft rund um Duisburg.
Ein langer Weg hierhin.

Das Wetter ist klasse - frisch und sonnig - dabei hatte es in den letzten Tagen nur geregnet. Glück gehabt.
Treffpunkt 1 ist heute bei Birgit & Thomas - wo Thomas mein "X" gleich mal wiederbelebt muss. Vor lauter Freude, uns nach der langen Winterpause wiederzusehen, hatte ich doch glatt die Griffheizung und das Licht angelassen. Nur noch ein müdes Klackern ist beim Startversuch zu hören - ach hätte ich die Batterie doch Gestern noch mal kurz nachgeladen. Thomas ist gleich mit dem Starthilfekabel zur Hand. Anschließen - Starten - und schon läuft der Motor wieder fröhlich vor sich hin. Erleichterung.

Wiederbelebung

Den kurzen Weg zum TP 2 bei Polo in Jüchen verlängern wir uns, indem wir aber auch jeden Schlenker nach rechts und links mitnehmen - wie schön und aufregend ist doch die erste Ausfahrt der Saison.
Bei Polo angekommen geht's noch schnell in den Store - ich brauche doch endlich mal einen gescheiten Rückenprotektor. Da ich den Schildkrötenpanzer eher selten umschnalle, habe ich mich für einen guten Protektor für den Jackeneinschub entschieden. Die freundliche Verkäuferin berät mich kompetent und tauscht auch gleich den einfachen Schaumstoff-Dummy meiner Jacke gegen den RP2001 von Save Max aus. Das gibt sofort ein besseres Sicherheitsgefühl.
Wieder bei den Maschinen trifft auch schon Christine bei uns ein - heute leider ohne Günter. Auch Rainers Saisonstart verzögert sich - ich freue mich schon darauf, wenn die beiden wieder dabei seid.
Jetzt geht es zum TP3 - es folgt sogar noch ein vierter!

Polo-Jüchen

Ute hat uns heute zum Frühstück eingeladen - da legen wir doch sehr gerne einen Stopp bei ihrer ein. Da Heike und Helmut auch schon eingetroffen sind, geht es nach der herzlichen Begründung auch gleich an den lecker gedeckten Frühstückstisch. Tolle Idee Ute - demnächst holen dich gerne öfter von Zuhause ab!

Zum Frühstück -

bei Ute

Nach einer guten Stunde ruhiger Fahrt durch Neuss, Krefeld und Duisburg erreichen wir den Landschaftspark Duisburg Nord - auch LaPaDu genannt.

Willkommen im Chemiepark

Der Rhein bei Duisburg

Homberg

Friedrich-Ebert-Rheinbrücke

Brückentürme
Duisburg-Laar

Der "Landschaftspark Duisburg-Nord" ist eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit für Duisburg, das Ruhrgebiet und Deutschland. Ein komplettes Hüttenwerk - wo einst harte körperliche Arbeit geleistet wurde - wurde zu einem Erlebnisraum verwandelt. Der Geruch von Eisen, Kohle und Rauch liegt in der Luft und verfliegt hier nie. Alles ist echt und so, wie vor vielen Jahren und wird laufend in seiner Tradition bewahrt.

Landschaftspark Duisburg-Nord

Die kostenlosen Parkplätze liegen gegenüber des Hauptzugangs und es ist schon reichlich was los. Einweiser regeln den steten Zufluss an Fahrzeugen - erstmal kein gültiger Parkplatz für unsere Bikes in Sicht. Also folgen wir den Anweisungen des Personals, fahren den Platz hoch und am Ende wieder etwas zurück. Passt schon - der Fußmarsch ist jetzt nicht mehr allzu weit.

Kostenfrei Parkplätze

Heute ist der erste schöne Tag nach langem Mistwetter. Das merkt man auch an der Menge der Besucher. Da der Zutritt zum kompletten Gelände kostenfrei ist, hat sich der Park zu einem beliebten Anlaufpunkt für rund 1 Million Besucher pro Jahr entwickelt.

Meilensteine europäischer Industriekultur

Auf dem Gelände

Schon der erste Eindruck ist beeindruckend - Hochöfen, Werkshallen, mechanische und elektrische Geräte bestimmten das Bild.





Unser erster Anlaufpunkt ist das Besucherzentrum im ehemaligen Hauptschalthaus. Hier gibt es Informationen rund um den Park und für uns einen Lageplan "Entdeckt, staunen, erleben".

Hauptschalthaus



Besucherzentrum

Unser Höhepunkt ist der Aufstieg auf den 70 Meter hohen Hochofen 5. Immer weiter geht es hinauf über schmale eiserne Treppen. Auf jedem Meter gibt es etwas interessantes zu sehen, an vielen Stellen erklären Infotafeln die Funktionen der Hochofenanlage, in der bei bis zu 2400 Grad Hitze, Eisenerz zu Roheisen geschmolzen wurde.

Aufstieg auf den Hochofen 5
















Mitten im Aufstieg erreicht uns ThomasK WhatsApp - jetzt ist auch er zu uns gestoßen.
Auf der Aussichtsplattform angekommen genießen wir einen großartigen Rundumblick über die Anlagen des Landschaftsparks, das Ruhrgebiet und den Niederrhein. Super, dass alle mit hochgekommen sind - wieder ein tolles Abenteuer!

Ausblick auf 70 Meter Höhe



Turtles Crossing




Zurück am Boden von Hochofen 5 treffen wir ThomasK - quasi am TP 4. Nach einem Termin am Morgen hat er seine KTM auf die Bahn gesetzt und ist - im Gegensatz zu uns - blitzschnell hier angekommen. Und hat sich auch noch einen Parkplatz direkt neben den E-BIKES geschnappt. Schön, dass das noch geklappt hat.

ThomasK - über den Winter um einige Kilos leichter geworden - aber keineswegs zu übersehen
Gießhalle

Gasometer

So eine Hochofen-Besteigung macht hungrig - und da trifft es sich gut, dass es, gleich neben dem Besucherzentrum, das Restaurant "Hauptschalthaus" gibt. In imposanter Kulisse - mit Aussicht auf alte Industrieanlagen - genießen wir Burger oder Flammkuchen - ganz wonach einem gerade so ist.
Es geht wieder auf die Heimreise. Wir haben noch lange nicht alles gesehen, was es hier zu bestaunen gibt - aber man kann ja nochmal wiederkommen.

Das Restaurant im Hauptschalthaus

mit toller Aussicht
ist gut besucht

und die Burger

und Flammkuchen

schmecken super

Duisburg, Moers, Krefeld, Viersen. Ansich keine schlechte Strecke - wenn da nicht die vielen roten Ampeln wären. Das sind wir so nicht gewohnt. Bei unseren Ardennentouren kommen wir vielleicht auf drei rote Ampeln - hier waren es gefühlte 300. Das reicht jetzt für den Rest der Saison.
In Viersen suchen wir uns noch einen freundlichen Italiener und gegen 18 Uhr sind wir alle wieder wohlbehalten Zuhause.

Brückentürme - etwas später
Brückenkonstruktion aus Stahl

Eiscafé Cellitino in Viersen

Und tschüss
Der Frühling ist endlich da

Die ersten 168,4 Tourkilometer in 2018

Ein schöner, ruhiger Tourtag als Start in die Saison 2018 der uns zeigt - wir können es noch!

Herzlichen Dank an die Gefährtinnen und Gefährten für den tollen Tourtag, Ute für die klasse Idee mit dem Frühstück und an Birgit für die tollen Bilder.



Viel Spaß & tolle Touren
wünscht HerBert