 |
| September 2012 – Tour zum „Place Ducale“ in Charleville – Mézières |
Die Tour führt uns – über die Grenzgebiete von Belgien und Frankreich – nach Charleville-Mézières. Durch eine Reportage in der Tageszeitung auf den „Place Ducale“ aufmerksam gemacht, steht diese Tour schon lange ganz oben auf der Wunschliste. Und da die alte Festungsstadt Sedan auch recht nahe an unserer Route liegt, sind wir schon sehr gespannt, die geschichtsträchtige Festungsstadt mit eigenen Augen zu sehen.
Um 09:00 geht es vom
McD-Erkelenz los. Rund 500 km werden wir heute zurücklegen – ganz
schön viel – aber wir sind sicher, dass es bei dem schönen Wetter
eine tolle Reise wird.
Neun Bikerinnen &
Biker begleiten mich auf dieser spannenden Tour – Thomas &
Birgit, Ute, Christine, Günter, Utes Sohn Tobias, Matthias, Rainer und ThomasK.
Während der Saison haben wir genügend Kondition gesammelt, um die
weite Strecke gut zu schaffen. Zeit und schöne Orte für kleine Pausen wird es auch zur Genüge geben.
Einen ersten kleinen Stopp legen wir nach ca. einer Stunde in einem kleinen Waldstück ein.
 |
| In der Falle - Straßensperre bei reichlich Gefälle |
 |
| Typisch Belgien |
 |
| Kaffeepause |
Danach geht es durch schönste Ardennen-Landschaften nach Durbuy - "Die kleinste Stadt der Welt".
Durbuy ist uns ja nicht unbekannt - bisher aber noch die "La Ferme au Chene", welche die "Mikrobrauerei Marckloff" beherbergt. Die 1989 gegründete Minnibrauerei knüpft an die örtlichen Traditionen des 14. Jahrhunderts an.
Die kleine Brauerei, die insbesondere die handwerklichen Traditionen des Bierbrauens hochhält, verkauft ihre Bierspezialitäten direkt vor Ort.
Für uns gibt es natürlich "nur" Kaffee & Kuchen und eine Flasche des guten Markloff mit der schönen bernsteinfarbenen Farbe.
 |
| Chateau Durbuy |
 |
| Durbuy |
 |
| La Ferme au Chene |
 |
| Blick über die Ourthe |
Hinter Durbuy geht es nach Vresse sur Semois, von wo aus wir der tollen Semois folgend der Meuse (Maas) entgegenstreben.
 |
| Verfolger |
 |
| Vresse sur Semois |
 |
| Die Semois |
 |
| Thilay |
Bei Thilay lotst uns das Navi auf die Route des Eteignières - ein Glücksgriff wie sich herausstellt. Kilometerlang geht es über kleine Forstwege, bis wir bei Monthermé auf die Meuse stoßen.
 |
| Auf der Route des Eteignières |
 |
| In die Büsche geschlagen |
 |
| Kleiner Snack für zwischendurch |
 |
| Foret Domaniale de Chateau--Regnault |
Wir folgen der Meuse bis wir über Bogny-sur-Meuse "Charleville-Mézières", das eingebettet in vier großen Maasschleifen liegt, erreichen.
 |
| Typisch französisch |
 |
| Grenzübertritt |
 |
| Glücklich - Am Ziel |
Was bei uns kaum jemand weiß: Einer der schönsten Plätze Europas liegt in diesem „fernen“ Charleville–Mézières in den französischen Ardennen.
Hier – im Departement Champagne-Ardennes – finden wir ein Glanzstück der Architektur – den „PlaceDucale“ – den Herzogsplatz.
Der beeindruckende Platz ist ganz ähnlich der "Place des Vosges" in Paris. Kein Wunder – beide Architekten waren Brüder.
 |
| Wohl einer der schönsten Plätze, an denen ich bisher gewesen bin. |
Eingebettet in den
Stadtkern von Charleville bemerkten wir den großartigen Platz erst in dem Moment,
in dem wir ihn über eine der vier schmalen Zufahrtsstraßen erreichen.
Die Fassaden der Gebäude
und die gleichmäßigen Gewölbe-Arkaden versetzen uns in eine
vergangene Zeit.
Beeindruckend das geschlossenes Bild der ockergelben Natursteingebäude und die
dunkel eingedeckten Schieferdächer.
Die vielen Restaurants,
Bistros und Cafés laden uns und viele andere Besucher zum Verweilen ein - es gibt immer etwas zu sehen und langweilig wird es hier nie.
Und noch eine Attraktivität hat dieses Städtchen zu bieten.
Wohl an keinem anderen Ort hat man je so
viele Marionetten, in allen nur möglichen Größen, Formen und Farben gesehen. Im zweijahres Rhythmus, jeweils im September, treffen sich hier weit über 100 Puppenspieler-Gruppen aus ca. 25 Ländern und lassen dort für 10 Tage die Puppen tanzen. Über 150.000 begeisterte Zuschauer bevölkern dann das beschauliche Provinzstädtchen.
Einfach überall treten
die Marionetten auf, Ob in den Fußgängerzonen, auf dem Herzogsplatz, im Theater, in
den Sälen oder in der Kirche - an allen Ecken und Enden faszinieren die Marionetten und ihre Spieler mit
ihrem bunten Spektakel.
Aber es gibt hier noch etwas sehr interessantes - was Marionetten betrifft. Dazu gehen wir zum nicht weit entfernten „Place
Winston Churchill“ - und staunen.
In eine
Hausfassade eingebaut steht eine gigantische, sicherlich zehn Meter hohe Spieluhr - die einmalige „Grand Marionnettiste“.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen