Samstag 23. April 2022 - Tour durch Ostbelgien, die Provinz Lüttich und Süd Limburg
Schönes Wetter haben wir jetzt schon länger, auch heute lacht die Sonne vom Himmel und angenehme Temperaturen sind vorhergesagt.
Los geht's, für Christine und Günter, ThomasK, Albert und mich in Hückelhoven-Baal und beim McD-Aldenhoven wartet dann Ute schon auf uns.
Um 10 Uhr geht's los - unser erstes Ziel ist Rearen in Ostbelgien.
Nach Belgien fahre ich ja fast immer über die A 45 bis Aachen-Lichtenbusch und dann über Eynatten nach Eupen, oder über die B258 in Richtung Monschau. Heute möchte ich mal sehen, was sonst noch so, ohne Autobahn, bis an die B 258, Monschauer Straße, führt. Da ich schon oft die bekannten Strecken in Ostbelgien und Südlimburg gefahren bin, möchte ich heute vermehrt dort fahren, wo ich noch nicht gewesen bin. Auch bisher unbekannte Cafés und Bistros warten dort auf uns.
Nach der ersten Etappe gibt's dann auch die Frage, ob es da keine "zügigere" Strecke gab und auch eine "Sightseeing Tour" durch Eschweiler und Stolberg wurde vermutet.
Auch ein Grund für die "zögerliche" Anfahrt: Der Eissalon Venezia in Raeren öffnet erst um 11Uhr. Da mussten wir halt etwas trödeln.
Hinter Stolberg fahren wir durch Breining mit seinen alten Steinhäusern und hinter Walheim sind wir auch schon in Belgien.
Die tolle Wasserburg Raeren, die ein bekanntes Töpfereimuseum beherbergt, ist in Folie gepackt und wird zur Zeit wohl restauriert.
Jetzt noch die Hauptstraße hoch, rechts/links - und schon sind wir am ersten Stopp angekommen.
Es ist jetzt kurz vor 11 Uhr - kurz darauf steht auch schon der leckere Cappuccino vor uns auf dem Tisch. Schon mal ein toller Start in den Tourtag.
 |
| Hahn, zwischen Breinig und Wahlheim |
 |
| Hier blüht die Japanische Zierkirsche |
 |
| Burg Raeren (links) |
 |
| Erster Stopp |
 |
| Eissalon Venezia Raeren |
 |
| Der Cappuccino steht pünktlich auf dem Tisch |
Schön und mitten durch die Landschaft kommen wir nach Eupen. Da ich demnächst mal am Marktplatz eine Pause einlegen möchte, fahren wir heute durch die Oberstadt und schauen uns die Motorradparkplätze an, die man auf Google Maps erkennen kann. Es sind nur ein paar wenige, aber Alternativen gibt es auch noch.
Hinter Eupen fahren wir durch das schöne Tal bei Membach und dann hinauf zur Gileppe-Talsperre. Misstrauisch beobachtet vom großen, steinernen Löwen, der auf der linken Höhe die Staumauer bewacht.
Der Weg in Richtung Spa führt uns zum Lac de Warfaaz. Das Wasser des Sees wirkt etwas düster. Dafür schaut man sich, zur Außendekoration des Jardin des Elfes, gerne noch einmal um.
Im Kreisverkehr hätte ich gleich scharf rechts abbiegen müssen. OK, drehen wir halt noch eine Runde.
Die Strecke "Balmoral" bin ich nun schon zum "Xten" mal gefahren, aber dann gibt's doch mal eine coole, neue Strecke. Bei Arbespine biegen wir links ab und halten auf eine Kapelle zu.
Dann überqueren wir die E42 und kurven hinunter nach Polleur. Die alte Brücke über die Hoegne ist immer noch nicht wirklich komplett. Der Blick nach rechts und links lässt ahnen, was die Anwohner hier, bei der großen Flut im Juli 2021, erleiden mussten.
Das historische Örtchen Limbourg liegt auf der Kuppe eines Hügels über der Vestre, die im Tal den Ort Dolhain durchfließt. Da es am Ortsrand einen kostenlosen Besucherparkplatz gibt, sparen wir uns das rumeiern über das Kieselsteinpflaster des Marktplatzes und nehmen dafür einen kleinen und kurzweiligen Fußweg in Kauf.
Nach ein paar Minuten haben wir auch schon die Brasserie St. Georges erreicht. Hier sind schnell zwei Tische und sechs Stühle für uns zusammengestellt und schon geht's an die Bestellung von Speisen und Getränken.
Heute ist niemand dabei, der der freundlichen Bedienung unsere Wünsche in französischer Sprache vermitteln könnte. Aber bei Fritten mit Mayo und Frikadellen - dazu noch alkoholfreies Bier - gibt's üblicherweise keine Verständigungsschwierigkeiten.
Die Brasserie ist ein cooles Lokal in schöner Lage mit leckerem Essen und freundlichem Service. Wir kommen gerne einmal wieder.
 |
| Schön und ... |
 |
| ... mitten durch die Landschaft ... |
 |
| ... kommen wir nach Eupen |
 |
| Auf der Raveestraße liegen ... |
 |
| ... gegenüber dem Marktplatz, ein paar Motorradparkplätze |
 |
| Eupen Oberstadt |
 |
| durch das schöne Tal bei Membach |
 |
| Der Weg in Richtung Spa |
 |
| Außendekoration am Jardin des Elfes |
 |
| Das Wasser des Lac de Warfaaz wirkt etwas düster |
 |
| biegen wir links ab und halten auf eine Kapelle zu |
 |
| Hinunter nach Polleur |
 |
| Die alte Brücke über die Hoegne ist immer noch nicht wirklich komplett |
 |
| Der Blick nach rechts und links lässt ahnen, was die Anwohner hier, bei der großen Flut im Juli 2021, erleiden mussten. |
 |
| Eigentlich sind wenige Biker:innen unterwegs |
 |
| Kurz vor Limbourg ... |
 |
| ... liegt der kostenlose Parkplatz |
 |
| kleiner und kurzweiliger Fußweg |
 |
| Limbourg Ville Historique |
 |
| Ok, hier hätten wir auch einen Platz für unsere Bikes gefunden |
 |
| die Brasserie St. Georges |
 |
| 0,0 % |
 |
| Fritten Mayo und "Frikadellen" |
 |
| So ... |
 |
| ... sieht ... |
 |
| ... es ... |
 |
| ... drinnen ... |
 |
| ... aus |
 |
| Gut was los |
 |
| Brunnen, Kirche und St. Georges |
Es geht hinunter nach Limbourg -Dolhain. Als ich vor einigen Monaten hier durchkam, waren die Flutschäden noch allgegenwärtig. Wenn man genau hinsieht, sind sie zwar immer noch da, aber vieles wurde seitdem geschafft.
Wieder fahren wir eine interessante Strecke, die ich so noch nicht kenne. Vor Welkenrath unterqueren wir die E40, die über eine "typisch belgische" Brücke über uns dahinzieht.
Der nächste Point of View ist das Viaduc de Moresnet. Der Versuch, die eindrucksvolle Eisenbahnbrücke auf der Rue de Viaduc zu unterqueren, scheitert am Durchfahrtverbotsschild und, noch mehr, am Schild mit der Videoüberwachung.
Na gut, dann nehmen wir halt die unspektakuläre Durchführung bei Kelmis.
Danach entschädigt aber gleich wieder der Blick auf die, hoch über uns liegende, Bahnstrecke mit ihren wuchtigen Pfeilern.
Über Plombières kommen wir zur Grenze zu den Niederlanden. Dem Güllefass folge ich nur ungerne - was wäre wenn....
Der Schleichweg Het Veld nach Terzit ist heute voll und verstopft mit Fahrzeugen aller Art. Traktoren, Gülletransporter, Geländefahrzeuge, PKW, Fahrräder und - Motorräder - die nur an den Ausweichstellen aneinander vorbeikommen. Dazwischen noch ein paar freundlich lächelnde Fußgänger, die man hier sonst höchstens mal antrifft. Was war denn hier los???
In Eys nehme ich nochmals eine neue Strecke - da hätten wir uns fast verloren. Doch die aufmerksamen Gefährt:innen werden gleich auf mein klenes Hauptkonzert aufmerksam und gemeinsam geht es weiter nach Elkenrade.
In Hulsberg ist die Ortsdurchfahrt gesperrt, worauf TomTom geschickt mit einer Etappe Auffahrt / Ausfahrt auf der Autobahn Maastricht reagiert.
Über Oesel und Geverik landen wir im kleinen Örtchen Catsop bei deren Ijsboerderie.
Im schönen Vorgarten eines Bauernhofs sitzen wir in der sinkenden Sonne, genießen das leckere Eis und lassen den erfolgreichen Tourtag noch einmal Revue passieren. Dabei waren schöne neue Strecken und zwei Cafés und eine Brasserie mit Wiederholungseffekt. Alles hat gut geklappt - dann kann es ja auf die letzte Etappe gehen.
 |
| hinunter nach Limbourg -Dolhain |
 |
| eine "typisch belgische" Brücke |
 |
| Welkenrath |
 |
| Von Kelmis geht es nach Morisnet |
 |
| Danach fällt der Blick auf die ... |
 |
| ... hoch über uns liegende Bahnstrecke ... |
 |
| ... mit ihren wuchtigen Pfeilern |
 |
| Man riecht's |
 |
| Ijsboerderie Catsop |
 |
| Im schönen Vorgarten des Bauernhofs |
Bei Oude Kerk, an der Gasterij Kasteel Terborgh fahren wir, anstelle auf einer Autostraße, auf einer Fahrradstraße. Kraftfahrzeuge sind erlaubt, Fahrräder haben aber Vorrang. Die Strecke ist sehr schön, Tempo 30, auf mehreren Kilometern, eine Herausforderung.
Bei Gangelt, im Selfkant, Kreis Heinsberg, sind wir wieder im westlichsten Kreis Deutschlands. Die B56 geht in die A46 über und bei Hückelhoven West überlasse ich Christine die Position Eins für den Heimweg der Gefährten.
 |
| Tourlänge 225 km - und viel neues erlebt |
 |
Limbourg Ville Historique geplant mit MyRouteApp und Google Maps |
Viel Spaß & tolle Touren
HerBert
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen