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| Am westlichsten Punkt Deutschlands |
Mit "C" war ich mit dem Auto natürlich auch schon mal hier - jetzt auch mit der "X".
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| Die "X" möchte nicht auf den Rollkies - und auch nicht zu den verwaisten Fahrrad-Stellplätzen |
In den Selfkant kommen wir ja selten, Mönchengladbach, Düsseldorf und Aachen sind da eher unsere Ziele. Und zum Touren fahre ich auch nicht so häufig in diese konsequent flache Landschaft.
Wenn man dann mal da ist stellt man aber schnell fest, dass es hier ja eigentlich doch sehr schön ist. Die alten Dörfer, Häuser und Höfe sind urig und die neuen Häuser zeugen von einem gewissen Wohlstand - vielleicht, weil Bauland hier noch recht günstig zu haben ist.
| Im Selfkant lebt es sich nicht schlecht |
Vor einigen Jahren reifte hier die Idee, dass man im kleinen Ort Isenbruch etwas hat, das so kein anderer Ort in der Republik hat - den westlichsten Punkt Deutschlands - den "Westzipfel".
Ein schon etwas älteres Merkmal des Selfkant sind die historischen Windmühlen aus einer längst vergangenen Zeit. In Kirchhofen, Haaren, Waldfeucht und Breberen stehen noch ein paar sehr schöne, funktionsfähige Windmühlen, die an bestimmten Tagen auch in Action besichtigt werden können. Und es gibt die "Selfkant-Mühlenstraße", der man natürlich auch mit dem Bike folgen kann. Was mir heute aber ganz besonders auffällt ist, dass die sonst so imposanten Mühlen vor dem Hintergrund der stetig wachsenden Zahl der immer größer werdenden Windräder nun fast schon winzig erscheinen.
Eine weitere Attraktion ist die "Sekfkantbahn". Mehrmals quere ich die Schienen der historischen Schmalspurbahn, die an ausgewählten Tagen von Schierwaldenrath nach Gillrath und zurück dampft. Mit "M" sind wir mal bei einer Nikolausfahrt dabei gewesen - unvergesslich.
Braunsrath - auf dem Kirchplatz wird so richtig Vatertag gefeiert - Saeffelen, Höngen, Havert und dann "Isenbruch" - der westlichste Ort Deutschlands.
| Willkommen in Isenbruch, der westlichsten Gemeinde Deutschlands |
| Wegweiser zum Westzipfel |
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| <-- Westlichster Punkt Deutschlands |
Jetzt sind es nur noch ein paar hundert Meter, dann liegt der Parkplatz zum "Extrempunkt" auf der linken Seite. Der Platz - ca. 15 Parklücken - ist fast komplett mit Autos gefüllt und auch noch mit Rollkies belegt.
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| Der Parkplatz ist voll - aber wo sind die Besucher? |
Da verzichte ich gerne und stelle die "X" hinter der Straßenverengung ab.
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| Hier möchte die "X" stehen - nicht auf dem tückischen Rollkies. |
Vornean gibt es noch Fahrradparkplätze mit Ankettmöglichkeiten, spannende Dokumentationen zum Westzipfel und ein WC. Alles Videoüberwacht - ist auf einem Schild zu lesen.
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| Infos |
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| Noch mehr Infos |
Da der Westpunkt nicht anders zu erreichen wäre, führt dorthin ein Holzsteg am Rodebach vorbei. Die am Anfang des Stegs aufgestellte Silhouette des Selfkant - ausgelastet aus einer Edelrost-Stahlplatte - dient gerne als Fotomotiv.
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| Westzipfel im Original und in Edelrost-Optik |
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| Mal den Selfie-Stick ausprobieren - das muss aber noch lockerer werden :) |
Ein paar Meter weiter, den Steg entlang, ist er endlich erreicht - der westlichste Punkt Deutschlands.
Der "Westlichste Punkt Deutschlands" das klingt schon irgendwie beeindruckend. Seit 2015 ist aus dem "Erlebnisraum Westzipfel" ein attraktiver und informativer Anlaufpunkt geworden.
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| Da ist er |
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| Genau da |
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| Mehr West geht jetzt nicht |
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| In den Niederlanden auf der Bank sitzen - mit den Füßen in Deutschland |
Interessant wäre jetzt natürlich auch noch, den südlichsten Punkt in Obersdorf, den nördlichsten in List auf Sylt und den östlichsten Punkt Deutschlands in Görlitz zu besuchen. Im "Gipfelpass" dokumentiert kann man dann auch noch das Zipfelpaket erhalten.
Am Parkplatz zurück kann ich dann noch bei einem Gruppenfoto bei Besuchern aus Zwickau behilflich sein. Ein freundlicher GS-R- Fahrer aus Neuss macht noch ein Foto von meiner "X" und mir - und ich eins von seiner GS-F- Begleiterin und ihm - mit dem Hinweisschild zum westlichsten Punkt im Hintergrund.
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| Schön war's - der Westzipfel hat mir wieder gut gefallen |
Auf der Rückfahrt geht's ein Stück durch die Niederlande - in Tüddern schaue ich kurz beim "Bauernmuseum" vorbei und wenn ich Hunger haben sollte - über mindestens zwei Restaurants und eine Eisdiele verfügt der kleine Ort - tief im Westen der Republik.
In Gangelt weisen noch Schilder auf den dortigen "Wildpark" hin, dann bin ich auch schon aus dem Westzipfel heraus und auf dem Weg nach Hause.
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| Erstellt mit Routeconverter und Google Maps |
Viel Spaß & tolle Touren
wünscht HerBert
















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