Auf dem Weg über Rahier zur Lienne liegt der Pass von Xhierfomont. Als Passknacker-Erkennungszeichen dient der doppelte Strommast. Als Ruhepunkt mit toller Aussicht für Wanderer - oder auch Motorradwanderer - steht hier oben eine Bank, daneben eine Tafel mit einer französischen Inschrift.
In fünf schönen Serpentinen fahren wir hinunter bis wir die Einmündung der Lienne in die Amblève erreichen.
Flussaufwärts folgen wir, auf knappe 20 Kilometern, den Windungen des kleinen, ursprünglichen Flusses über Bierleux, Chevron und Tours de Bra.
An der Kreuzung mit der N651 verlassen wir die Lienne und fahren rechts in Richtung Bra / Manhay.
An der Kreuzung mit der N30 liegt das
"Le Relais". Da es Zeit für eine Pause ist, kehren wir dort ein.
Die Terrasse an der Straße hat noch Platz für uns sieben und der Wirt ist freundlich bemüht, uns mit regionalem, alkohofreiem Bier zu versorgen. Die Inneneinrichtung lohnt wie immer einen Blick und entspricht den typischen Bistros der Region - gemütlich für Bier und Kaffee.
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| Le Relais (Bild Street View) |
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| TomTom Gespräche |
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| Spitzenplatz (Text & Bild Maud Evrard auf Google Maps) |
Ein wenig weiter liegt diese schöne Rastmöglichkeit an unserer Strecke, das Hotel Restaurant
"Les Sources". Das wäre auch mal ein schöner Stopp.
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| Les Sources |
Über Dochamps treffen wir bei Samrée auf die N89, die uns - eigentlich - mit schönen Kurven und tollem Tempo bis hinunter nach La Roche-en-Ardenne führt.
Heute geht die Strecke aber über den Col de Haussire, den ich schon von den Passknacker-Touren her kenne, die Gefährten kennen die schöne Waldstrecke aber noch nicht.
Von der Straße nach La Roche-en-Ardenne biegen wir schon bald nach links in den Wald ab. Hier geht es nicht nur zum Col de Haussire, sondern auch zu einem Wolfspark. Was ein wenig abschreckt, ist das Verbotsschild, der französische Text darunter und dass dies alles auch noch per Video überwacht wird. Entwarnung gab es, nach der Übersetzung durch Google. Die Sperrung gilt demnach nur während der Winterperiode bei Eis und Schnee.
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| Durchfahrtsverbot nur bei Eis und Schnee (Bild Street View) |
Bei der nächsten Abzweigung nehmen wir die linke Seite und stehen einige Zeit später am Col de Haussire. Auch hier ist mehr los als sonst, wo man hier oben höchstens mal einen Radrennfahrer trifft, der sich für die Inschrift am Gedenkstein interessiert.
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| Locker auf 498 m.ü.NN |
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| Col de Haussire |
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| Interessant für Radrennfahrer ... |
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| ... weniger für Biker |
Abwärts geht es langgestreckt auf kleinen Wegen durch lichtdurchflutete Laubwälder, an Bächen, Flüsschen und kleinen Seen entlang. Das ist alles so schön, dass ich mich immer wieder frage, ob man hier überhaupt mit einem Motorbike fahren darf? Aber wird wohl so sein.
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| Val du Pierreux (Bild Street View) |
Unten kommen wir in La Roche-en-Ardenne an - und da ist mal so richtig was los. Wir arbeiten uns wie geplant zum Place du Bronce durch, aber mit Chillen ist da heute nichts.
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| Gut was los in La Roche-en-Ardenne |
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| Über der Ourthe |
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| Kein Platz am Place du Bronce |
Also cruisen wir einmal um den Platz und fahren dann die Rue du Chalet hinauf bis zum Panzer-Monument. Auf der Strecke hat man nach rechts einen tollen Blick auf die Stadt, die Ourthe und natürlich auf die Burgruine.
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| Blick auf die Ourthe |
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| Blick auf St. und die Burgruine |
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| Oben geht es zur Ru du Paradis und nach Cielle |
Oben am Achilles-Tank angekommen geht's wieder hinunter und über die Brücke auf die andere Seite der Ourthe. Natürlich geht es gleich wieder hinauf - anders kommt man nicht aus dem Talkessel hinaus.
Die Ru du Paradis nach Cielle macht ihrem Namen alle Ehre - als wär's das Bikerparadies.
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| M10-Achilles Tank |
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| Ru du Paradis nach Cielle |
Über Cielle führt eine sehr schöne Strecke nach
"Beffelyhills". Und hier klärte sich auch das coole Wortspiel auf - die Brasserie Beffelyhills liegt auf dem Hügel der kleinen Ortschaft Beffe.
Und wie kann es in den Ardennen auch anders sein - zwischen Kirche und Friedhof steht ein amerikanischer Sherman Panzer, der im Dezember 1944 während der Ardennenoffensive eingesetzt wurde.
Auf der Terrasse des historischen Gebäudes der Brasserie sitzen wir für eine schöne Kaffeepause und werden aufmerksam mit allem versorgt und umsorgt. Ein freundliches Familienunternehmen, in dem auch schon mal die Tochter aushilft.
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| Beffelyhills |
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| Ein freundliches Familienunternehmen |
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| Sherman Tank 1944 |
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| Motobikes 2020 |
Immer wieder beeindruckend ist der Moment, einem dieser Lost Places zu begegnen.
Hinter Amonies treffen wir auf einige aufgegebe Waggons der Tramway touristiyue de l'Aisne.
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| Historische Hinterlassenschaften |
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| An der Ourthe und Aisne |
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| Vergessene Plätze |
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| Aufgegebene Dinge |
Einer Straßenbaustelle sieht man es meistens an, ob man sie mit dem Motorrad durchfahren kann oder nicht. Da in Érezée heute keine Arbeiter auf der Baustelle zu sehen sind und der Schotter der Fahrbahndecke schon festgerüttelt ist, steht einem Versuch nichts im Weg - und wird mit Erfolg belohnt.
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| Samstag befahrbar |
Jetzt haben wir zwar noch einige schöne Strecken vor uns, aber den Großteil der Lütticher Ardennen liegt jetzt hinter uns. Der Blick in den Rückspiegel zeigt es ganz klar - (das) Paradi(e)s liegt jetzt hinter uns.
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| Paradis |
Eine Pause haben wir noch - in der Boulangerie Bourotte in Stroumont. Hier gibt's Eis, Kaffee und tolle Kuchen, oder auch ein alkoholfreies Bier. Bei schönem Wetter sitzt man auf der Außenterrasse, bei nicht so gutem Wetter haben wir auch schon im Café gesessen.
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| Landschaft bei Stroumont |
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| Boulangerie Bourotte |
In Spa probieren wir mal eine andere Strecke aus. Hinter dem Kreisverkehr auf der Avenue Reine Astrid fahren wir links hinauf zum Cimetière de Spa, den Friedhof von Spa, der oben am Hang an der Avenue des Platanes liegt. Der Anblick ist beeindruckend.
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| Avenue Reine Astrid |
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| Cimetière de Spa (Bild Street View) |
Später kommen wir noch an den Themen und eindrucksvollen Villen vorbei - hier fahren wir sicherlich noch mal vorbei.
In Balmoral sind wir wieder auf der uns bekannten Strecke und über Jalhay, Eupen und Eynatten erreichen wir die A44, die uns wieder zurück nach Hause führt.
Toll wars, nach längerer Zeit wieder einmal mit den Gefährten durch die Ardennen zu fahren.
Danke an Birgit, die unsere Tour wieder mit ihren schönen Bildern eingefangen und meine Erinnerungen wachgehalten hat!
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| Hückelhoven-Baal - Start und Ziel |
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| 350 km 6:00 h reine Fahrzeit |
Viel Spaß & tolle Touren
wünscht HerBert
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Erstellt mit MyRouteApp und Google Maps Legende: Rot=Stopp, Grün=POI, Gelb=PK, Plau=Route |
(aktualisiert 16.03.2021)
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(aktualisiert 16.03.2021)
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