TeamTouring braucht Training.
Zum TeamTouring gehört auch der aufmerksame Blick in den
Rückspiegel,
besonders bei Teams größer
8 Bikes.
Ist das hinter mir fahrende Bike noch da, oder ist es mir schon "aus dem Spiegel gefallen?"
Es gibt da eine gewisse Scheu, den Verlust seines
„Rückbikes“ lautstark nach vorne zu melden.
„Der war auf einmal weg“ heißt es dann - einige km und
kostbare Fahrzeit später - etwas kleinlaut ;-)
Ich muss gestehen, dass ich auch schon mal, beim nächsten
Blick in den Spiegel, mein komplettes Team verloren hatte. Hat sich dann aber
wiedergefunden :-)
Vergesst jegliche
Scheu und haut voll auf die Hupe, egal wann ihr den Verlust bemerkt.
Es ist nie zu spät, den Verlust zu melden.
Es ist nie zu spät, den Verlust zu melden.
Einfach das Signal nach vorne weitergeben, bis es den
Tourguide erreicht.
Der zieht sonst ganz versonnen seine Spur weiter, nicht ahnend, dass er einen Teil seiner Truppe verloren hat.
Der zieht sonst ganz versonnen seine Spur weiter, nicht ahnend, dass er einen Teil seiner Truppe verloren hat.
Schon bevor man von der Hauptfahrtrichtung abbiegt
überzeugt man sich, mit einem Blick in den Spiegel, ob das Bike hinter einem
die nächste Aktion überhaupt mitbekommt.
Ist das unwahrscheinlich, verringert man seine Geschwindigkeit noch vor dem Abbiegen,
so dass es vielleicht noch aufschließen kann.
Auch ein kurzer Stopp vor dem Abbiegen, oder kurz danach
kann notwendig sein – aber immer nur an einer sicheren Stelle!
Wenn das alles nicht geht, hält man unbedingt an der
nächsten sicheren Stelle und wartest ab, bis TG und RL die Lage, eventuell telefonisch,
geklärt haben.
Erfahrene TG nehmen vor Autobahnausfahrten, Abbiegungen
und unklaren Verkehrsführungen schon frühzeitig die Geschwindigkeit heraus und
setzen auch schon frühzeitig den Blinker.
Die nachfolgenden Bikes können dann weitestgehend
aufschließen und geben weit nach hinten ein sichtbares Zeichen zum Abbiegen.
Viel Spaß & tolle Touren ;-)
Ich fahre ja nicht so oft in Gruppenformation, allerdings hatten wir immer einen hinten, der als "Lumpensammler" agierte und mit dem Road Captain, also dem Anführer, in Funkverbindung stand, um einen Verlust, Panne o.ä. zu melden. Hat gut geklappt.
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