Samstag 16. Oktober 2021
| Nebelmaschine Kraftwerk Weisweiler |
Eigentlich hatte ich gedacht, dass ich im Oktober wohl kein freies Wochenende mehr für die Abschlusstour übrig habe. Dann wird doch noch ein Samstag frei und das Wetter spielt auch noch mit.
| und das Wetter spielt auch noch mit |
Traditionell geht's zum Saisonabschluss ja gerne nochmals in die Eifel. Da die Tage schon kürzer werden, schätzt man doch die kurze Anfahrt. Nur die Temperaturen lassen einen doch etwas frösteln.
Ute 8:03: 2°C und Sichtweite nur für Fußgänger.
Rainer 8:05: Hier ist blauer Himmel! Du kannst ja erst mal schieben.
Rainer 8:07: Dafür habe ich Raureif auf dem Moped.
ThomasK 8:08: Das hatten wir schon deutlich schlimmer.
Gut, dass wir uns heute erst um 10:15 Uhr in Erkelenz-Lövenich treffen. Die Sonne hat den Dunst aufgesogen und die Luft schon etwas erwärmt.
Am Parkplatz Alter Schulhof warten schon Christine, Ute, Helmut, Rainer und ThomasK auf ihren Tourguide - dann kann es ja losgehen.
Über Glimbach und Tetz geht es nach Jülich und dann nach Kirchberg. Dort beeindruckt die "Villa Buth" mit ihrem morbiden Charme.
| Anfahrt auf Glimbach |
| Villa Buth - weiter links, hinter den Mühlsteinen |
Unser erster Stopp liegt heute am Aussichtspunkt Schophoven am Tagebau Inden. Vor ein paar Monaten "war ich schon mal da", der Ausblick ist beeindruckend.
Wir stellen die Bikes auf dem kleinen Parkplatz ab und steigen den kleinen Hügel hinauf.
Wow! Was ist das denn? Wir sind völlig erstaunt! Da, wo eigentlich ein großes Loch sein müsste, liegt ein Meer aus "Watte". Jetzt ist klar, wohin der ganze Nebel verschwunden ist ;)
| Da ist ja der ganze Nebel |
| Nebelsuppe im Tagebau Inden |
Wir sind mal gerade ein paar Minuten unterwegs, da blinkt ein entgegenkommendes Fahrzeug auf. Mal schnell die Gashand zurücknehmen - kurz darauf werden wir von einem Polizisten herausgewunken. Dort wird der Platz jetzt etwas eng, da stehen schon vier Bikes. Nach uns kommt noch eine PKW-Faherin dazu, die offensichtlich nicht angeschnallt ist.
In einem freundlichen Gespräch erklärt uns der Polizist, der selbst Motorrad fährt, dass wir, in der 70er Zone vor dem Kreisverkehr, etwas schneller waren als erlaubt. Zum Glück haben die Kollegen nur die ersten drei von uns gemessen - der "Schaden" hält sich in Grenzen. Wir bekommen noch den guten Rat, heute in der Eifel vorsichtig zu fahren - eigentlich ja immer!
Über Gürzenich und Hürtgenwald erreichen wir Rollenbroich. Hier gibt's eine Straßenbaustelle, aber auch eine ortsnahe Umleitung. Dann sind wir auch schon an der "Bikerranch" in Simmerath-Strauch.
Wir finden einen schönen sonnigen Platz vor dem Blockhaus und bestellen uns etwas zu Mittag. Schnitzel oder Currywurst mit Pommes schmecken hier immer gut und das Geschehen rundum ist, wie immer, interessant und unterhaltsam.
| Bikerranch Strauch (Bild einer anderen Tour) |
Bis zum Kaffee-Stopp kurven wir noch weiter um den Rursee herum. Rurberg, Einruhr, Gemünd, Heimbach, Berg und Nideggen. Dann haben wir, nach vielen tollen Kurven, das "Hausener Kaffeestübchen" erreicht.
In der Anfahrtsbeschreibung wird auf die Parkmöglichkeiten im Innenhof hingewiesen.
"Bitte fahren Sie mit dem Fahrzeug durch die Toreinfahrt"
Da muss man nachher aber schauen, wie man wieder herauskommt. Wer draußen parkt, hat's eindeutig einfacher ;)
Das Hausener Kaffeestübchen ist von den Gebäuden und der Einrichtung her romantisch / historisch angelegt. Die Auswahl an Kuchen ist groß und die Stücke und Windbeutel sind beeindruckend und sehr lecker. Dazu noch die freundliche Bedienung - da kommen wir gerne noch einmal wieder.
| Foto: Galerie Hausener Kaffeestübchen Hofeinfahrt Burg Hausen |
| Foto: Galerie Hausener Kaffeestübchen Im Kaffeestübchen |
| Der Weg hinaus |
Auf geht's, zur letzten Etappe der Saison - über Heimbach, Schmidt, Vossenack, Zweifall und Heistern nach Aldenhoven. Am P&R halten wir noch einmal an und verabschieden uns voneinander - und dem Tourjahr 2021.
Viel Spaß & tolle Touren
HerBert
| Geplant mit MyRouteApp und Google Maps |