Vom Fährhafen Amsterdam-IJmuiden bis in die Nähe von Mönchengladbach - Über
Utrecht, Eindhoven und Roermond zurück an den Niederrhein
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| Die Princess Seaways hat uns sicher über's Meer gebracht |
Während ich in
meiner Koje so langsam wach werde, bemerke ich das leichte Schwanken der
Princess Seaways in den Wellen der Nordsee. Ein schönes Gefühl – bis meine Gedanken zur „X“ schweifen, die da unten im Bauch der Fähre angebunden steht. Steht
sie bei diesem Seegang auch sicher genug? Der Gedanke beunruhigt mich
doch ein wenig.
Um 8 Uhr haben wir
uns zum Frühstück verabredet – da wird noch einmal vom tollen Buffet des 7-Seas
Restaurant geschlemmt – Grau- & Schwarzbrot gibt’s dann ab morgen wieder ;-)
Um 9 Uhr holen wir
unsere Sachen aus den Kabinen und warten am „Guest Service Center“ auf das Öffnen der Fahrzeugdecks.
Ein Stewart kommt mit der Info zu uns, dass wir schon zu unseren Maschinen hinunter können –
dann nichts wie los.
Einige Decks tiefer
stehen unsere Maschinen – alle wohlauf. An meiner “X“ wurden noch zwei
Spanngurte an den Streben der hinteren Fußrasten angebracht – die Crew hatte da
noch einmal nachgebessert – gut so!
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| Ein Deck voller Bikes & Bikern |
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| Christine hat Spaß :-) |
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| Helmut fachsimpelt |
Hier unten herrscht
wieder eine tolle Stimmung – alle haben viel gesehen und erzählen von ihren
Erlebnissen.
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| Heike hat auch Spaß :-) |
| Eigentlich haben wir alle Spaß :-) |
| Birgit & Thomas natürlich auch :-) |
Irgendwann starten
dann die Motoren der Fahrzeuge vor uns – und dann ist jeder wieder mit sich und
seiner eigenen Maschine beschäftigt. Helm auf - Startknopf drücken -
Seitenständer einklappen - Gang einlegen - und schon rollt einer nach dem
anderen aus dem weit geöffneten Bug der Princess Seaways heraus – der Kontinent
hat uns wieder.
Die
Ausweiskontrolle erfolgt im Vorbeifahren – es reicht der Personalausweis, den
ich im Klarsichtbeutel um den Hals trage.
| Tor zum Kontinent |
| Gute Fahrt mit DFDS-Seaways |
An der Stelle, an
der wir uns vor einer Woche für den Check-In aufstellten, halten wir noch einmal
an, um uns für die Weiterfahrt fertig zu machen. Und tanken sollten wir
natürlich auch noch. Unsere Tanks sind ziemlich leer, nachdem wir gestern in England nicht mehr getankt hatten. Ein paar hundert Meter weiter liegt eine große Shell-Tankstelle,
an der wir unsere Tanks auffüllen – bis in den Raum Mönchengladbach kommen wir
jetzt allemal.
| Fertig für die Weiterfahrt |
| Mach fertig Thomas |
Amsterdam, Utrecht,
Eindhoven und Roermond liegen auf unserem Weg. Auf halber Strecke halten wir
noch einmal an einer Autobahnraststätte und dann wird es auch schon Zeit, dass
wir uns voneinander verabschieden. Eine Woche lang und 1700 + 400 Kilometer weit sind
wir zusammen durch Schottland gereist, haben viele tolle Landschaften
durchstreift, einzigartige Sehenswürdigkeiten besucht und freundliche und
interessante Menschen getroffen. Schottland in 8 Tagen – ein besonderes Erlebnis!
| Eine Woche zusammen auf Tour - toll war's wieder! |
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| IJmuiden - Zuhause 222 Kilometer |
Viel Spaß & tolle Touren
wünscht HerBert
Und sonst noch?
Schottland in 8-Tagen
war, von der Vorbereitung her, die bisher größte Herausforderung für unser Team. Dazu
galt es zunächst einmal, meine Frau von der Notwendigkeit einer solchen Reise zu
überzeugen ;-) Danach wurde die Fähre gebucht und die Unterkünfte - für
9-Personen in Tagesetappen-Entfernung - gesucht und bei Booking reserviert. Das
alles war bis Ende August 2016 unter Dach und Fach.
Danach wurde am Tourverlauf noch hier und da etwas gestreckt und gestaucht, bis alles passte.
Zur Tour-Einstimmung gab es für die Gefährten, ein paar Wochen vor dem Start, ein Roadbook
und die Tourdateien.
Dann war der Tag unserer Reise endlich da – und wie sie verlaufen
ist, konntet ihr hier nachlesen.
Toll!
Mein Team, das mich immer und überall unterstützt und mir – mit guter Laune und viel Elan – zu den “Best of Scotland“ gefolgt ist. Alleine wäre ich da wohl nie hingekommen :-)
ThomasK für deine
Reservierungen in den diversen Inns und Pubs – und für die nachgeholte Whisky-Verkostung
im Red Poppy :-)
Meine Gefährten, die mir ihre Fotos für den „WestwardBlog“ zur Verfügung stellen. Sie
sind der roten Faden unserer Tour – vieles davon hätte ich
mittlerweile sicherlich schon wieder vergessen – ich kann mir ja gut was merken
– nur nicht so lange :-)
Birgit, deine
eindrucksvollen Aufnahmen. Während der Fahrt vom Soziussitz des Cross-Tourers aus geschossen. Dynamik,
Landschaft und Momentaufnahmen – immer wieder super!
Und die Nachkalkulation?
Die „Schottlandreise“ war – trotz Überfahrt mit der Fähre – auch nicht teurer als unsere letztjährige Tour in die Tiroler Alpen – Überfahrt in der 2er-Innenkabine und Übernachtung im Doppelzimmer – Benzinkosten und Abendessen inbegriffen. Die
Nachkalkulation liegt dann auch für mich - mit 100€/Tag - ganz nah bei der Vorplanung. Einzelreisende
zahlen leider – wie immer und überall – gut ein Drittel mehr.
Und demnächst?
Die Planung für
2018 läuft und die Unterkunft ist schon gebucht :-)





