Große Industriegebiete, alte Zechen-Siedlungen, Hochöfen und Krupp-Stahl – das sind die Erinnerungen aus meiner Kindheit, wenn wir zu unseren Verwandten ins Ruhrgebiet – in den Kohlenpott fuhren.
Nach und nach hat sich dort nicht nur die Luft von Schwefel-Gelb nach Himmel-Blau
geändert, auch die Landschaft an der Ruhr wurde grüner und der Pott immer
vielfältiger und bunter.
Einen maßgeblichen Anteil an den interessanten und
außergewöhnlichen Bauwerken im Ruhrgebiet, haben die „Landmarken“
und die Industriekultur des Ruhrgebiets.
Schon einmal waren wir mit unseren Bikes mitten im Pott – 2010 auf
der Tour „Komm zur Ruhr“. 10 außergewöhnliche Denkmäler der Industriekultur
lagen damals an unserer Strecke, darunter auch die Zeche Zollverein in Essen,
die Luisenhöhe ebenfalls in Essen, der Duisburger Innenhafen, das
Schiffshebewerk Henrichenburg und der Gasometer in Oberhausen.
Damals eine Tour, die uns die gewaltige industrielle
Leistungskraft des Ruhrgebiets erahnen ließ.
Irgendwie stieß ich vor einigen Jahren auf „Mowwe der Hof“. War es nun der Name, das rote Haus oder die hausgemachten Reibekuchen - ich weiß es nicht mehr so genau. Aber eine Tour dorthin hatte ich damals schon geplant.
Irgendwie stieß ich vor einigen Jahren auf „Mowwe der Hof“. War es nun der Name, das rote Haus oder die hausgemachten Reibekuchen - ich weiß es nicht mehr so genau. Aber eine Tour dorthin hatte ich damals schon geplant.
Heute geht es also noch einmal ins Ruhrgebiet – besser gesagt – rund um den „Bunten Pott“.
ThomasK und ich treffen uns bei Birgit & Thomas, dann geht es zu Polo, wo Christine & Günter und Rainer zu uns stoßen.
Heike ist heute ohne Helmut dabei – das Spiel mit dem Schläger und dem kleinen leichten Ball ist seine Leidenschaft ;-)
Es könnte losgehen – wenn da nicht ein Defekt an einem Fahrlicht wäre. Ist ja eigentlich kein Problem eine neue Lampe bei Polo zu kaufen und sie schnell mal auszutauschen. Ist es aber doch – nach einer halben Stunde und 3 verschlissenen „Monteuren“ :-) geben wir auf – wir bekommen die Spannklammer einfach nicht wieder montiert. Muss es halt so gehen ;-)
Fehlt noch Ute – für sie gibt's den Abholservice in Düsseldorf Süd am Park-Inn by Radisson :-)
Dann geht es über die A46 bis Haan Ost und von dort über Land zum „Cafe Hubraum“. War ja klar – ganz schön viel Betrieb auf der Strecke. Aber ich wollte das ja alles einmal mit eigenen Augen sehen – denn die „Klingenstadt-Solingen“ hat auch einiges an Industriekultur zu bieten. Nicht wenige der Firmennamen, die groß und stolz über ihren Eingangsportalen prangen sind immer noch ein Begriff.
Dann geht es über die A46 bis Haan Ost und von dort über Land zum „Cafe Hubraum“. War ja klar – ganz schön viel Betrieb auf der Strecke. Aber ich wollte das ja alles einmal mit eigenen Augen sehen – denn die „Klingenstadt-Solingen“ hat auch einiges an Industriekultur zu bieten. Nicht wenige der Firmennamen, die groß und stolz über ihren Eingangsportalen prangen sind immer noch ein Begriff.
Unvermittelt liegt der „Haribo-Werksverkauf
Solingen“ vor uns. Der Solinger Fabrikverkauf bietet alles an Produktneuheiten,
Klassikern oder auch Fan-Artikeln – hier gibt es alles was das Haribo-Herz
begehrt.
Noch ist nicht viel los beim „Cafe
Hubraum“.
Die Bikes schön in Reihe abgestellt und rein zum Kaffee-Fassen.
Ist schon eine tolle Atmosphäre hier an der Wupper mit Sandstrand – da sollte man doch mal öfter hinfahren.
Die Bikes schön in Reihe abgestellt und rein zum Kaffee-Fassen.
Ist schon eine tolle Atmosphäre hier an der Wupper mit Sandstrand – da sollte man doch mal öfter hinfahren.
Ab geht’s ins Bergische – tolle Kurven in bezaubernder Landschaft.
Wir durchfahren romantische Ortschaften mit idyllischen Fachwerkhäusern und
schöne Täler mit unzähligen Bächen und Flüssen. Cronenberg, die Olper Höhe, die Herbringhausener Talsperre, Keilbeck, Ennepetal, Hagen, Schwerte und Wickede liegen an unserer Strecke.
Vorsichtshalber habe ich beim Bauernhof-Cafe einen Tisch für uns
bestellt, mit neun Personen ist das schon angesagt. Da wir den genannten
Zeitpunkt aber nicht einhalten können, gibt es einen kurzen Telefonstopp und
schon ist alles wieder in der Zeit ;-)
Eine halbe Stunde später ist Lanstrop erreicht. Noch einmal biegen
wir rechts ab und schon rollen wir auf den Hof des roten Hauses.
Thomas und ich sind uns einig - bisher hatten wir wirklich tolle Strecken auf unserer Tour - nur die vielen Tempo 50 Beschränkungen auf Landstraßen sind schon ungewöhnlich :-(
Thomas und ich sind uns einig - bisher hatten wir wirklich tolle Strecken auf unserer Tour - nur die vielen Tempo 50 Beschränkungen auf Landstraßen sind schon ungewöhnlich :-(
„Mowwe der Hof“ liegt
in Dortmund-Lanstrop, mitten in einem Landschaftsschutzgebiet. Man könnte sich
schon vorstellen, dass Fuchs und Hase sich hier „Gute Nacht“ sagen :-)
Bei dem schönen Wetter ist die Außenterrasse natürlich gut besucht
– nur noch der für uns reservierte Tisch ist frei. Viele Radfahrer nutzen die schöne
Lage, mit Blick auf die grasenden Kühe und Pferde auf den Weiden, für eine
Pause auf ihrer Tour. Und Straßenverkehr gibt es hier natürlich auch nicht – nur ein
Traktor mit Heu kommt hin und wieder vorbei.
Da wir uns die Speisekarte natürlich schon im Internet angesehen haben, ist die Bestellung schnell erledigt. Reibekuchen mit Apfelkompott und Reibekuchen mit Lachs sind die Renner ;-)
Da wir uns die Speisekarte natürlich schon im Internet angesehen haben, ist die Bestellung schnell erledigt. Reibekuchen mit Apfelkompott und Reibekuchen mit Lachs sind die Renner ;-)
Gut eine Stunde später steigen wir gut gestärkt auf unsere
Bikes – auf geht’s zum Schiffshebewerk Henrichenburg.
In Lünen verlieren wir uns kurzfristig innerhalb einer Straßensperrung mit Umleitung, aber kurze Zeit später sind wir wieder vollzählig – unser Team
ist eben gut organisiert ;-)
Es geht vorbei am Trianel Kohlekraftwert Lünen, über den
Datteln-Hamm-Kanal und durch Waltrop zum „Schiffshebewerk
in Henrichenburg“.
Hier legen wir am Café-Restaurant „Kortmann“ einen kurzen Stopp ein – 2010 waren wir schon einmal hier. In Erinnerung sind uns noch die tollen Kuchenstücke, die uns auch heute aus der Kuchenvitrine anlachen – Grund genug, noch mal auf einer extra „Tortentour“ hierher zu kommen :-)
Hier legen wir am Café-Restaurant „Kortmann“ einen kurzen Stopp ein – 2010 waren wir schon einmal hier. In Erinnerung sind uns noch die tollen Kuchenstücke, die uns auch heute aus der Kuchenvitrine anlachen – Grund genug, noch mal auf einer extra „Tortentour“ hierher zu kommen :-)
Nach der Überquerung des Rhein-Herne-Kanals fahren wir einen nördlichen Abstecher über Datteln nach Haltern am See.
Auf der Strecke in Richtung Halten am See steigern sich nochmals die Stecken mit Tempo 50 - wohlbemerkt auf gut ausgebauten Landstraßen. Über die Zusatzschilder "schlechte Wegstrecke" höre ich im Vorbeifahren laut den "Amtsschimmel" wiehern.
Auf der Strecke in Richtung Halten am See steigern sich nochmals die Stecken mit Tempo 50 - wohlbemerkt auf gut ausgebauten Landstraßen. Über die Zusatzschilder "schlechte Wegstrecke" höre ich im Vorbeifahren laut den "Amtsschimmel" wiehern.
Von Haltern am See geht es dann westlich über Dorsten, Hünxe und Voerde.
Hier fahren wir praktisch mitten durch das Steag-Kraftwerk Voerde.
Über die Dammstraße erreichen wir Duisburg-Ruhrort, das letzte
Ziel unserer Rundreise um den Pott.
Mit der Rolle des „Horst Schimanski“
hat der 2016 verstorbene "Götz George" Fernsehgeschichte geschrieben. Ihm zu
Ehren hat die Stadt Duisburg eine kleine Gasse nach ihm benannt – die "Horst-Schimanski-Gasse".
Grund genug, dort einmal vorbeizuschauen.
Die Bikes stellen wir auf dem Platz vor der Schifferbörse
Duisburg-Ruhrort ab.
Von hier geht es ein paar Stufen hinunter und schon sind wir am Kai des Vinckekanals. Direkt vor uns liegt das Museumsschiff „Oscar Huber“, das ab Mitte April besichtigt werden kann.
Ein Stückchen weiter liegt die Kneipe am Hafen – „Zum Hübi“ – eine Szenekneipe mit interessanten Ausblicken auf den Hafen, auf ein Hotelschiff, das sich geraden für die Weiterfahrt fertig macht und auf die Friedrich-Ebert-Brücke.
Wir sitzen in der Abendsonne und genießen die Atmosphäre – hierher komme ich ganz bestimmt noch einmal zurück :-)
Von hier geht es ein paar Stufen hinunter und schon sind wir am Kai des Vinckekanals. Direkt vor uns liegt das Museumsschiff „Oscar Huber“, das ab Mitte April besichtigt werden kann.
Ein Stückchen weiter liegt die Kneipe am Hafen – „Zum Hübi“ – eine Szenekneipe mit interessanten Ausblicken auf den Hafen, auf ein Hotelschiff, das sich geraden für die Weiterfahrt fertig macht und auf die Friedrich-Ebert-Brücke.
Wir sitzen in der Abendsonne und genießen die Atmosphäre – hierher komme ich ganz bestimmt noch einmal zurück :-)
Von hier aus hat man auch den Einblick in die Horst-Schimanski-Gasse. Immer wieder kommen Tatort-Fans zur Gasse, schießen ein Foto oder stellen sich in Pose für ein Selfie. Einer hat sogar ein ausgedrucktes Tatort-Logo dabei ;-)
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| > Rheinorange |
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| Tourverlauf Polo - Duisburg-Ruhrort - ca. 250km |
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Tourverlauf Hückelhoven - Hückelhoven
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Viel Spaß & tolle Touren
wünscht HerBert :-)





















