Vom Biggesee bis zur Edertalsperre - eine erlebnisreiche Tour durch äußerst reizvolle Landschaften.
Gut geschlafen. Georg und ich hatten je ein Zimmer im etwa 300 Meter entfernten Gästehaus bekommen.
Einerseits schade, nicht mit allen zusammen im gleichen Haus zu sein, andererseits hatten wir die ruhigere Lage erwischt.
Die Gefährten hatten am Abend noch lange kein Auge zugemacht – so lustig wurde vor ihrem Hotel das Schützenfest gefeiert.
Das hielt aber unseren Frühaufsteher Günter nicht davon ab, schon in aller Frühe nach unseren motorisierten Gefährten zu sehen und den Frühtau von den Sätteln zu wischen.
In unserem Bikerhotel geht es frühmorgens so zu wie in einem erwachenden Bienenstock. Und so summt es schon vor dem Öffnen des Frühstücksraums gewaltig auf den Fluren und Gängen, wird an der Rezeption schon mal schnell die Rechnung gezahlt, um später möglichst zügig auf die Piste zu kommen.
Wir gehen es etwas ruhiger an – 8 Uhr Frühstück und um 9 Uhr soll es dann so langsam losgehen.
Zeit genug für ein ausgiebiges und gemütliches Frühstück mit Blick auf die emsigen Bikerinnen und Biker, die so nach und nach in den tollen Tag starten.
Auch das Frühstück lässt im „Haus Wiesengrund“ keine Wünsche offen und so starten wir ein wenig später gut gelaunt in unseren zweiten Tourtag.
Gut geschlafen. Georg und ich hatten je ein Zimmer im etwa 300 Meter entfernten Gästehaus bekommen.
Einerseits schade, nicht mit allen zusammen im gleichen Haus zu sein, andererseits hatten wir die ruhigere Lage erwischt.
Die Gefährten hatten am Abend noch lange kein Auge zugemacht – so lustig wurde vor ihrem Hotel das Schützenfest gefeiert.
Das hielt aber unseren Frühaufsteher Günter nicht davon ab, schon in aller Frühe nach unseren motorisierten Gefährten zu sehen und den Frühtau von den Sätteln zu wischen.
In unserem Bikerhotel geht es frühmorgens so zu wie in einem erwachenden Bienenstock. Und so summt es schon vor dem Öffnen des Frühstücksraums gewaltig auf den Fluren und Gängen, wird an der Rezeption schon mal schnell die Rechnung gezahlt, um später möglichst zügig auf die Piste zu kommen.
Wir gehen es etwas ruhiger an – 8 Uhr Frühstück und um 9 Uhr soll es dann so langsam losgehen.
Zeit genug für ein ausgiebiges und gemütliches Frühstück mit Blick auf die emsigen Bikerinnen und Biker, die so nach und nach in den tollen Tag starten.
Auch das Frühstück lässt im „Haus Wiesengrund“ keine Wünsche offen und so starten wir ein wenig später gut gelaunt in unseren zweiten Tourtag.
Zunächst geht es die gleiche schöne Strecke zurück, die
wir Gestern aus entgegengesetzter Richtung gekommen sind. Einige Zeit später biegen wir dann auf unsere neue Route
ab. Kleinste Wege zwischen grünen Hügeln – eine schöne Wiesen und Weidelandschaft. Aber die gewählte Abzweigung war nicht die Richtige. Und
so endet unser Weg schließlich inmitten einer Blumenweide auf einem Hügel. Einfaches Wenden ist hier nicht drin, die Gräser und Wildblumen
sind feucht vom Frühtau und der Boden ist weich und tief. Was tun? Unser Flügelmann Thomas macht‘s vor. Ganz langsam
starten und in weitem Bogen über die bunte Weide fahren. So schaffen wir es nach und nach alle, wieder festen Boden
unter die Läufe unserer Gefährte zu bekommen. Ich hoffe nur, der Bauer war später nicht sauer, als er
unsere Spuren in seiner schönen Wiese sah ;-)
Tolle Landschaften und Strecken sind das hier, die uns kurvig zum Edersee führten. Ein toller Anblick, als wir ihn zum ersten Mal sahen. Langsam cruisen wir am linken Seeufer entlang und genießen den Ausblick über das glitzernde Wasser.
Unser nächstes Ziel ist „Schloss Waldeck“ hoch über dem Edersee.
Dazu biegen wir nach links vom Seeufer ab, winden uns die Anhöhe hinauf nach Waldeck und parken kurz darauf unsere Bikes am Aufgang zur Burg.
Von hier aus ist es nur noch ein kurzer Fußweg hinauf bis zum Burgtor.
Thomas "Hinter Schloss und Riegel" ;-)
Herrlich ist es, hier oben zu stehen und auf den tiefblauen Edersee und die ausgedehnten Waldgebiete zu schauen.
200 Meter über dem dunkelblauen Wasserspiegel stehen wir auf der mächtigen Trutzburg der Grafen von Waldeck.
Lange Zeit können wir uns nicht von der Burg und ihrer beeindruckenden Ausstrahlung trennen.
Wer weiß? Hätten wir ein Fässchen Pulver zur Hand gehabt –
vielleicht wäre Birgit ja tatsächlich mit der Kanonenkugel bis zur Staumauer geflogen ;-)
So aber stiegen wir wieder gemeinsam auf unsere treuen Rösser
und legten den Weg hinunter zum See in gemächlichem Trab zurück.
An der Ostseite der Staumauer ist so richtig was los und Parkplätze sind hier ziemlich rar.
Aber wir wollten ja sowieso an die Westseite der Mauer.
Kurz vor dem "Zündstoff" biegen wir rechts ab und überqueren die Eder.
Auf der anderen Seite fahren wir, auf der "Straße Zur Sperrmauer", direkt bis zu unserem Ziel.
Dort ist es so richtig ruhig und schön.
Ein Gigant aus Kaisers-Zeiten – "Die Eder Talsperre"
Ein Gigant aus Kaisers-Zeiten – "Die Eder Talsperre"
Die Eder Talsperre wurde zwischen 1906 und 1914 fertiggestellt.
Mit Ihrer Kronenlänge von 400m und 47m Höhe ist sie ein imposantes, sehenswertes Bauwerk.
Der 27km lange Eder See dient der Stromgewinnung,
der Schifffahrt und der Wasserspeisung des Mittelland-Kanal in den Sommermonaten.
Doch das Plakat der "Operation Chastise" erinnert daran,
dass es an diesem Ufer nicht immer so friedlich und sicher wie heute war.
Und der Blick von der Staumauer hinauf zur Burg, dem Wahrzeichen der Region Waldeck,
ist nun auch auf der Wunschliste abgehakt :-)
Nun geht es wieder westward, wir haben den östlichsten Punkt unserer Reise erreicht.
Schon von weitem sahen wir, dass es sich bei dem Landgasthof um einen großflächigen Bäuerlichen Betrieb
mit weiten Wald und Weideflächen handelte.
Der 27km lange Eder See dient der Stromgewinnung,
der Schifffahrt und der Wasserspeisung des Mittelland-Kanal in den Sommermonaten.
Doch das Plakat der "Operation Chastise" erinnert daran,
dass es an diesem Ufer nicht immer so friedlich und sicher wie heute war.
Und der Blick von der Staumauer hinauf zur Burg, dem Wahrzeichen der Region Waldeck,
ist nun auch auf der Wunschliste abgehakt :-)
Nun geht es wieder westward, wir haben den östlichsten Punkt unserer Reise erreicht.
Über Frankenberg und Hallenberg streiften wir durchs
Rothaargebirge bis sich, kurz vor Bad Berleburg, der große Hunger bei bei uns bemerkbar machte. Zum Glück wurden gerade jetzt Birgit
& Thomas auf ein Schild des „Landgasthof Wittgensteiner Schweiz“ aufmerksam.
Der Hof lag, noch ein bis zwei Kilometer entfernt, mitten in der tollsten
Landschaft.
Schon von weitem sahen wir, dass es sich bei dem Landgasthof um einen großflächigen Bäuerlichen Betrieb
mit weiten Wald und Weideflächen handelte.
Kaum hatten wir unsere motorisierten Gefährten auf dem Hof abgestellt,
wurden wir auch schon von der freundlichen jungen Chefin empfangen.
Auf Bikerart wurden schnell Tische und Stühle auf dem Hof zusammengestellt
und schon ging's ins Restaurant ans warme Buffet.
Hier kann man an Sonntagen „Essen so viel man möchte“ – und das zu einem wirklich
günstigen Preis.
Drinnen sind alle Plätze belegt – jeder aus der Umgebung,
der sich am Sonn- und Feiertag nichts mehr selber kochen möchte, war hier sicherlich
anwesend. Das erklärt auch die enorme Dosendichte auf dem Parkplatz neben den
Stallungen.
Ein wenig erstaunt schienen die Damen und Herren schon, dass sich
solch merkwürdige Fremde in ihr Resort verirrt hatten und mit ihrer Beute auf
den Tellern wieder auf den Hof verschwanden.
Aber alle waren zurückhaltend
freundlich und winkten uns fröhlich zu, als sie später an uns vorbeikamen
um mit ihren Limousinen den Heimweg anzutreten.
Schön ist es ja auch immer, wenn sich einige der Herrschaften für unsere Bikes interessieren. Dabei stellt sich meistens heraus, dass so
mancher „früher“ auch mal auf einer BMW oder DKW gefahren ist.
So bekamen wir auch noch den Tipp, dass wir ruhig noch
ein Stück in den Wald hineinfahren könnten – der Weg führe auf jeden Fall zurück auf die K40 und später auf die L717 nach Bad Berleburg.

Einen Mini-Stopp gibt's noch am "Rhein-Weser-Turm" – damit man mal dagewesen ist – und gut eine Stunde später haben wir dann Windeck-Schladern und das „Elmore’s“ an der Sieg
erreichen.
"Betreutes Fahren" und "Ambient & Chillout-Musik" -
im Elmore’s Biergarten & Lounge fügt sich beides perfekt zusammen ;-)
Dort lohnt es immer eine Pause einzulegen,
um die einzigartige Atmosphäre und den Blick auf die „Siegfälle“ zu genießen.
Georg verabschiedete sich hier von uns. Er hatte noch einen
Termin den er nur einhalten konnte, wenn er auf direktem Weg über die Autobahn nach
Hause fuhr.
Wir anderen ließen es etwas gemütlicher angehen und waren am frühen Abend, nach 390 Kilometern, wieder in unserer Region.
Ein herzliches Dankeschön an meine Mittourerinnen
und Mittourer – Es war wieder toll mit euch!
Und danke Birgit für deine schönen Bilder - Ich finds ja immer toll, wenn du mit deiner Trans Alp hinter mir fährst - deine Soziabilder vermisse ich aber auch ;-)
Und die „nicht enden wollende“ Schotterstrecke durch die
Baustelle? - Ich hoffe, ihr habt sie mir verziehen ;-)
Viel Spaß & tolle Touren wünscht
Westward




