Sonntag, 11. Dezember 2016

„Indian Summer 2016“ – Im Dreiländereck D-B-NL

Oktober 2016 – Saison-Abschlussfahrt im Grenzgebiet

Indian Summer 2016  am Dreiländereck D-B-NL

Zunächst sehen die Aussichten auf eine Schönwetter-Tour im „Goldenen Oktober“ gar nicht so schlecht aus, aber als es dann soweit ist, will das Wetter dann doch nicht mehr mitmachen. Am frühen Morgen hat es ein wenig geregnet – aber es soll schon noch besser werden.
Daran hält man sich dann gerne fest – was bleibt einem sonst auch anderes übrig :-)

Also alles fertig gemacht, die „X“ aus der Garage geholt, den Schlüssel eingesteckt und den Startknopf betätigt. Nichts ….. 
Wie Nichts? Das kann doch nicht sein! Der Sicherheitsschalter steht auf On, der Seitenständer ist eingeklappt – aber Nichts rührt sich.
Ach Mist, nach meiner letzten Fahrt vor sieben Wochen (wegen Krankheit ist eine Tour ausgefallen) habe ich den Stecker zum TomTom-Aktivhalter nicht aus der Steckdose gezogen. Da muss dann doch ein wenig Strom geflossen sein und die Batterie ist nun leer :-(
Um 10 Uhr wollen wir uns in Baal treffen, das wird nun aber nichts mit mir. Also rufe ich ThomasK in seinem Helm an und fordere ihn und die ganze „Bande“ zum Anschieben bei mir Zuhause an.
Kurz darauf brummen 6 Bikes die Straße hinauf – die Nachbarn sind mittlerweile auch schon aufmerksam geworden.
Die Gefährten stellen ihre Bikes ab, begrüßen mich und … grinsen :-) Habe ich in unserer Anleitung zum TeamTouring nicht empfohlen, dass man sein Bike, am Tag vor der Tour, auch mal zur Probe starten sollte ;-)
Anschieben klappt leider nicht – sooo möchte die „X“ nicht gestartet werden.
Dann suche ich jetzt mal das Starthilfekabel in der Garage. Hilfe, wo ist das denn bloß? Man hat ja alles für den Notfall – aber wo? 

Ok, das Kabel ist gefunden. Thomas hat schon mal, an seinem Crosstourer und meiner NC, alles offen gelegt und kurze Zeit später erwacht die „X“ zu neuem Leben.

Thomas arbeitet - Wir schauen fachkundig zu :-)

Danke an Thomas und Alle! Irgendwie war dieser Tour-Auftakt dann auch schon ein Erlebnis für sich :-))



Jetzt kann es losgehen – nur nicht den Motor ausgehen lassen.


Es erstes Tourziel ist der Rursee, wo Birgit & Thomas einen Tisch für uns im Café zur Post reserviert haben. Der Zeitplan hängt jetzt natürlich etwas hinterher, was auch durch kleinere Kürzungen nicht rauszuholen ist. Ein kurzer Anruf von Thomas – und schon sind wir wieder in der Zeit :-)


Über Aldenhoven, Weisweiler und Zweifall geht es zur Biker-Ranch in Strauch. Wochentags kann man hier links abbiegen und über Steckenborn und Woffelsbach die spannenderen Kurven zum Rursee fahren.


Aber an Wochenenden ist die Strecke für uns gesperrt. Da wählt man halt die zweitschönste Strecke über Kesternich.


Mit einer halben Stunde Verspätung treffen wir im – wie immer von Wanderern und Bikern gut besuchten – Einruhr ein. Eine Wandergruppe erhöht auf ihren letzten Metern noch schnell die Schrittfolge – macht aber nichts, wir haben ja reservierte Plätze :-)


Von hier aus einmal ein Lob an das „Cafe zur Post“. Der Wirt ist sehr freundlich und man wartet nie zu lange auf sein Essen. Die Speisen haben uns immer gut geschmeckt und – nah klar  deshalb kommen wir immer wieder gerne hier hin.

Die Qual der Wahl
Gute Wahl

Nach der Wahl

Unser Favorit ist übrigens die gebratene "Eifeler Forelle im Speckmantel" – aber auch das Schnitzel Wiener Art ist klasse ;-)


Als wir uns wieder für die Weiterfahrt fertigmachen gibt es noch eine interessanten Begegnung, leider ohne Bild.


Ein Biker kommt vom Außenbereich des Cafés auf uns zu, ihm sind an einigen unserer Bikes die Embleme der WestSideBiker“ aufgefallen. Es stellt sich heraus, dass auch er zu den WSBikern gehört, wir aber leider bisher nicht die Gelegenheit hatten, einmal miteinander zu fahren.
„Weißt du eigentlich, dass ich durch dich zu den WSBikern gekommen bin“.
Aber ja, ich erinnere mich. Wilfried (Garfield) hatte im Honda-NC-Forum von einer interessanten Reise mit seiner Tochter, von der Quelle der Mosel bis zu ihrer Mündung, berichtet. Und da hatte ich ihm das WSB-Forum empfohlen.


Wir wünschen Wilfried und seiner Frau, die mittlerweile mit einer GS unterwegs sind, noch einen schönen Tourtag – wie klein ist doch die Welt.

Einruhr - Warum wird das bloß mit h geschrieben? Die Rur hier hat doch auch keines

Haben Biker-Sticker eigentlich ein Verfallsdatum? :-)

Über Seifenauel und Dedenborn geht es an der Rur entlang, dann folgen Eicherscheid und Konzen.


Seifenauel

Die Rureifel bei Dedenborn

Ab Rötgen fahren wir jetzt durch Belgien. Raeren, Walhorn, Lontzen, dann geht es bei Sippenaecken über klitzekleine Sträßchen nach niederländisch Limburg.


Walhorn - Ost-Belgien

Het Veld - Zwischen Belgien und den Niederlanden


Tolle kleine Wege

Jetzt sind wir im Ausflugs- und Wandergebiet der Südlimburger, auf der Eperbaan. Schöne Landschaft, tolle Strecken – und das Wetter wird hier auch gleich schöner.


Auf dem Terpoorterweg zur Eperbaan


2RaumWohnung

Hier begegnet man immer vielen Wanderern, Mountainbikern und Motorradfahrern – und dementsprechend gibt es hier reichlich viele Ausflugslokale.


Wir sind nicht allein

Buitenlust

Bei Cammering wartet dann das Restaurant „Buitenlust“ auf uns.



Schon oft sind wir hier vorbeigekommen, heute halten wir einmal an und legen eine Pause ein.



Das an den Hügel gebaute Haus bietet schöne Sitzgelegenheiten auf der Außenterrasse, dem Balkon und im Innenbereich.



Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Limburgse Flaai genießt man von hier den weiten Fernblick auf das umgebende Hügelland.


Ausblick


Hügelland

Rainer hat noch einen Termin beim Handballpfeifen und macht sich schon einmal auf den Heimweg – wir anderen fahren in Richtung Dreiländereck weiter.



Mittlerweile traut sich die Sonne endlich durch den diesigen Vorhang, der uns bisher um den vollen Genuss des Indian Summers 2016 gebracht hat.



Der „Vaalser Berg“ ist der höchste Punkt der Niederlande und am Grenzstein stoßen Deutschland, Belgien und die Niederlande zusammen.



Vom Aussichtsturm hat man einen weiten Blick über die Vaalser Region.



Unsere letzte Etappe bringt uns bei Gangelt wieder auf die deutsche Seite. Ute geht bei Geilenkirchen auf die Schnellstraße zur A46 und Thomas & Birgit, Christine und Günter und ThomasK erreichen mit mir, nach 230 Kilometern, fast pünktlich gegen 18 Uhr unser Tourende in Hückelhoven.


Casteel Wijnandsrade

Schlossweiher

Danke an meine Gefährten für den entspannten Tag bei unserer Saison-Abschlusstour 2016 im Grenzgebiet. Das Wetter hätte einen Tick schön sein können – aber Birgit macht auch daraus schöne Bilder :-)


Erstellt mit Tyre und Google


Start: Baal - 11 Einruhr - 14 Monschau Hoscheid - 26 Buitenlust - 28 Dreiländerpunkt - 38 Wijnandsrade - Ziel: Hückelhoven
Erstellt mit Motorrad Tourenplaner


Viel Spaß & tolle Touren wünscht HerBert ;-)


Kommentare:

  1. Obwohl es ja fast unsere Haurunde ist, entdeckt man immer wieder schöne Ecken und kann sich neu freuen;-)
    Vielen Dank für die Eindrücke.
    LG T&B

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    1. Genau Thomas, Süd-Limburg hat unglaublich viel zu bieten und ist zu unsererHausstrecke Nr. 1 geworden. Spätestens zum Saisonstart sind wir wieder dort :-)

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  2. Da wäre ich gerne dabei gewesen

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    1. Ja Bernd, eine Tour im Grenzgebiet Eifel - Belgien - Süd-Limburg macht immer Spaß und gute Laune - auch wenn das Wetter schon mal nicht 1A ist.

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