Freitag, 20. Februar 2015

"Eifelkrimi"

Mai 2012 - Tour durch die  literarisch  wohl gefährlichste Gegend Deutschlands.



Das hätte ich nicht gedacht  Die Eifel ist Deutschlands Krimi-Region Nummer eins ;-)

Zahlreiche Verbrechens- und Mordgeschichten diverser Krimi-Autoren handeln in dieser reizvollen und eindrucksvollen Eifellandschaft in unserer unmittelbaren Nähe.

Den ersten Anstoß gab der Schriftsteller Jacques Berndorf mit seinen "Eifelkrimis".

Als "Hauptstadt des Verbrechens" gilt seitdem der kleine Eifelort Hillesheim. Hier hat Ralf Kramp gemeinsam mit seiner Frau Monika ein Kriminalhaus eingerichtet. In der ehemaligen Gerberei sind ein Buchladen, das deutsche Krimiarchiv und das Cafè Sherlock untergebracht. In "kriminellem" Ambiente, zwischen Mordwaffen und antiken Möbeln schlürfen Gäste eine Tasse „Schwarzer Tod“, „Chocolat Poirot“ oder genießen die „Miss Marple-Teatime“. Ein lohnendes Ausflugsziel für alle Krimifans – und natürlich auch für uns.

Von Hillesheim aus führt auch ein Wanderweg zu den Schauplätzen der legendären Eifelkrimis. Auch der „Dreimühlen-Wasserfall“ bei Non ist von hier aus ein lohnendes Ziel.

Auf unserer Eifelkrimi - Tour kreuzen wir so manche Spur von "Jacques Berndorf", "Ralf Kramp", "Carola Clasen" und Co. Da erinnert uns der Zug in Dahlem an den „Mord im Eifel-Express“ und zwei Leichen und eine brennende Scheune bilden in Jünkerath den Auftakt zu einem mörderischen Puzzle für Berndorfs Helden Siggi Baumeister.

Da braucht es schon starke Nerven und natürlich auch gute Verpflegung. Gut, dass entlang unserer Route einige verlockende gastronomische Angebote auf uns warten.


Zu unserer kriminalistischen Erkundungstour trafen wir uns um 09:00 im McD Erkelenz. Dem „Spurensucher“ folgten Birgit, Thomas, Helmut, Sander, Albert/Q606, Albert/Daddy, Paul & Mary, Georg und ThomasK.
Touristisch-Zügig ging es dann über Aachen und Kornelimünster hinein in die Rur-Eifel.
















Die "Bikerranch" bei Simmerath-Strauch ist immer ein hervorragendes Sprungbrett für die weitere Fahrt in die Eifel.
















An schönen Tagen, wie an unserem Tourtag, ist es einfach toll hier zu sitzen, sich zu erfrischen, zu stärken und dem bunten Treiben der anderen Biker zuzuschauen.
















Langweilig wird es einem auf der Bikerranch nie. Eben ist eine Gruppe auf Mini-Bikes hier angekommen.
Mit den kleinen Motorrädern von Neuss bis in die Eifel - Alle Achtung!
















Startvorbereitungen - gleich geht es wieder los.



Immer weiter fahren wir Richtung Süden durch kleine ruhige Dörfer, die reizvoll in der hügligen Landschaft liegen. Ein paar Vögel am Himmel, Schwarz-Weiße Kühe auf ihren Weiden, die kurz aufschauen als wir an ihnen vorbeifahren, und ein Bauer, der uns von seinem Traktoren aus zuwinkt  sonst ist außer unseren 10 Bikes hier niemand unterwegs – Herrlich, so durch den wunderschönen Tag zu gleiten.

















Da, wo auch Berndorfs und Kamps Ermittler gerne einzukehren pflegen, halten wir zu Mittag in der „Birgeler Mühle“
















Die Web-Seite der Mühle bietet nicht nur eine große Auswahl an tollen Steisen,
sie ist auch noch super informativ und sehr interessant.

















Die Historische Wassermühle in Birgel ist wie ein Mini-Freilichtmuseum.
Voll funktionsfähig sind die Korn-, Öl- und Senfmühle,
eine Schnapsbrennerei und das Backhaus aus dem 17. Jahrhundert.



Hier schmeckt es uns hervorragend, denn im Restaurant kocht Hans-Peter Rheinheimer für seine Gäste.
Sein Mühlenteam gehört zu den Auserwählten, die Jahr für Jahr, beim Sommerfest des Bundespräsidenten,
tausende Gäste bewirten.
















Die „Traditionelle Mühlenkarte“ der Birgeler Mühle bietet vom Eintopf bis zum Spanferkel für jeden etwas Passendes.



Da es in der Mühle reichlich voll ist, sitzen wir, bei diesem herrlichen Wetter, sehr gerne im Hof und lassen uns das Essen so richtig gut schmecken.
















Ein Rundgang durch die Gebäude und die Außenbereiche kann ich jedem nur empfehlen – hier ist es so richtig historisch und romantisch – einfach toll.



Mit Bitburg erreichen wir den südlichsten Punkt unserer Reise. Langsam fahren wir durch die Stadt, in der eines der bekanntesten Biere gebraut wird. Ganz schön riesig, die "Bitburger Brauerei"

















Noch eine kurze Pause, dann sitzen wir wieder auf unseren Bikes und folgen den unzähligen Windungen der munter neben uns fließenden Kyll bis Gerolstein.


Unterhalb der Gerolsteiner Burgruine gibt es für uns „Gerolsteiner Sprudel“
und für unsere motorisierten Gefährte einige Liter Gerolsteiner Total.




Und im "Kriminalhaus", mit dem Krimicafé „Sherlock“ in Hillesheim gibt’s dann noch hausgebackenen Kuchen 
zum spezial gerösteten Kaffee „Schwarzer Tod“

















Nicht nur für Krimifans ist es hier toll eine Pause zu machen,
eine Tasse Kaffee zu trinken und ein leckeres Stück Kuchen zu essen.

















Das Ambiente ist ganz auf den Krimiinteressierten Leser abgestimmt
und entführt uns schnell in die Welt einer Miss Marple und eines Sherlock Holmes.

















Auch einige „Geocacher“ trafen wir hier. Irgendwie passte das auch gut zusammen.


Update September 2013:
"Kriminalhaus" wechselt in geschichtsträchtiges Gebäude
54576 Hillesheim
Am Markt 5-7




Wieder auf unseren Bikes ging es erneut durch schöne ruhige Eifellandschaften Richtung Norden.
Noch einen kurzen Stopp am Café Flink in Obermaubach, wo aber leider schon die Rollladen heruntergelassen waren.
















Der potentielle Flink-Café-Gast saß sicherlich schon zu Hause vor dem Fernseher. Gegen 21:00 Uhr erreichten wir dann, nach 430 Kilometern, unsere Heimatregion an der B57.


Dank & Gruß an meine Mittourerinnen und Mittourer – 
ohne euch hätte ich mich wohl kaum in diese "gefährliche" Gegend getraut ;-) 

Etwas "Pausenlastig" unsere Eifelkrimi-Bilder – Birgit war ja selbst mit ihrer Trans Alp unterwegs ;-)



Die Datei zur Tour findest du 
"HIER"

Eine Tour des GoWestTeam12 und der "WestSideBiker"

Viel Spaß und tolle Touren
wünscht Westward


1 Kommentar:

  1. Wie gut, daß Ihr da heile wieder rausgekommen seid! Das ist ja eine wirklich gefährliche Gegend!
    Mein Vater hat auch die Eifel Krimis quasi verschlungen und immer schon auf Nachschub gelauert.

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