Sonntag, 10. August 2014

Gleiten durch die Rureifel

August 2014 - WestSideBiker



Die RurEifel liegt ja fast bei uns vor der Haustüre.

Also, eine Stunde braucht man schon, aber bei der richtigen Streckenwahl fährt man spätestens nach einer halben Stunde durch die schönen Kurven von Langerwehe über Schevenhütte nach Gürzenich.

Schevenhütte - ab hier läuft die Cam

Um 15:00 Uhr geht es in Hückelhoven-Baal mit 6 Maschinen der WestSideBiker los. Heike und Helmut kommen fast direkt von der Arbeit, Thomas, Frank und ich haben Urlaub und Albert fährt, glaube ich, wann immer er möchte ;-)

Gestern noch Mosel hin und zurück so 500 Kilometer - da nimmt er heute unsere 200 Kilometer gleich auch noch mit :-)

Knapp eine Stunde brauchen wir, um das flache Land hinter uns zu lassen.












Nach der ersten kurvigen Abfahrt bei Schlagstein öffnet sich der Blick auf das Staubecken Obermaubach.
Hier halten wir natürlich wieder mal am Café Flink.

Die Rentner sind wie immer auch schon da. Alles im 60er-Jahre-Charme. Aber ist doch nett hier und man wird sehr freundlich bedient – ist ja nicht überall so ;-)

Der Kuchen ist hier wie immer toll, ob Schwarzwälder oder Erdbeertorte  oder vielleicht doch lieber ein Eis oder ein alkoholfreies Radler?

Natürlich geht auch hausgemachter Kartoffelsalat mit Würstchen – Frank wollte lieber was Deftiges.


Hoch nach Brandenberg, toll kurvig runter nach Zerkall, wieder hochgeschraubt nach Nideggen und schön runter nach Heimbach.
Immer wieder geht es an den steil aufragenden "Buntsandsteinfelsen" vorbei, die bereits vor 220 Millionen Jahren hier entstanden sind.
Bis zu 90 Meter tief hat sich die Rur inzwischen in das Gestein gegraben.


Die Felsgruppen sind ebenso ein beliebtes Klettergebiet für Bergsteiger wie auch ein gutes Brutgebiet für die größte Eule Europas, den Uhu.
Die Vögel haben sogar eine eigene Blitzanlage auf der Strecke zwischen Nideggen und Heimbach ;-)


Auf der Tour lohnt sich ein Abstecher in den historischen Ort "Nideggen". Sein Wahrzeichen ist die auf dem Berg thronende Burg.

Nur ein bisschen aufpassen mit dem Tempo. Wir sind ja immer ganz vorsichtig, denn den  Führerschein wollen wir nicht verlieren. Auch zivil gekleidete Motorradfahrer der Polizei mit Onboard-Cameras sind am Rursee verstärkt im Einsatz. Ist aber schon hart, wo uns da überall 50 km/h abverlangt wird. Aber das hat ja alles seine Gründe  die vielen verunglückten Biker in der Eifel.

Ganz langsam geht es durch Heimbach und dann die schöne Strecke hinauf zur Abtei Mariawald.

Hier gibt es die berühmte Erbsensuppe  aber heute ist keinem von uns danach. Falsche Uhrzeit.

Bei der kurvigen Abfahrt genießt man den weiten Ausblick auf den Rursee und die umliegenden Eifellandschaften.

Anschließend gaaanz langsam über die Krone der Staumauer Schwammenauel – großartig bei tief stehender Sonne.

Hoch nach Schmidt geht es durch tolle Haarnadelkurven – super Feeling. Zum Glück war kein bremsender „Blechling“ unterwegs.

Von Schmidt aus über die Hochebene Richtung Strauch. Hier kann man es schön laufen lassen.

Hinter Steckenborn fahren wir hinunter nach Woffelsbach und gleich wieder hoch nach Rurberg. Die tolle Strecke ist an Wochenenden und Feiertagen leider für Biker gesperrt.











Über's „Seeufer“ und den "Damm" geht’s zum Parkplatz des „Imbiss am Damm“.

Hier trifft man immer andere Biker, redet Benzin oder isst ein paar Pommes-Schranke, die hier immer gut laufen

Zwischen der NC-X und der Boldor liegen 30 Jahre Honda

Heike's Chopper passt heute sehr gut in unsere Gruppe. In den Kurven muss sie schon mehr  „arbeiten“ als wir um „rum“ zu kommen, aber auf den Geraden dreht sie dann mächtig auf. Das passt alles super!

Ein "Fun-Crossover-Bike" wie die „X“ wäre aber auch nicht schlecht ;-)













Auf geht's zur "Bikerranch"

Ausgiebiges Relaxen auf der Bikerranch, bevor wir uns über Pommes Rot-Weiß und Schnitzel mit Champignons hermachen können ;-)

















Dann geht es über Rollesbroich,


Zweifall


Vicht und Weisweiler


wieder zurück an die B57, wo sich unsere Gruppe so nach und nach wieder auflöst.






Danke an meine Mittourerin und Mittourer – es war wieder ein super Tourtag mit euch :-)




Kommentare:

  1. Tzäää, warum ihr alle so schlank seid, also echt ey!
    Schöner Bericht mal wieder, man fühlt sich direkt mitgenommen :-)

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