Donnerstag, 1. Mai 2014

Mai 2013 – Der „Wallenborner Brubbel“


Wenn man an Geysire denkt, denkt man automatisch an Island



Nicht ganz so spektakulär wie auf der weit entfernten Insel, aber immerhin noch sehr beeindruckend, schickt der „Wallenborner Brubbel“ seine Wasserfontäne in die Höhe.

Tourgebiet südliche Eifel - Da lassen wir uns von der A46 zügig zum Kreuz Meckenheim tragen.


Los geht’s um 9:00 Uhr vom McD Erkelenz zum Treffpunkt II, zur Raststätte Bedburger Land. Hier treffen wir uns mit den Bikerinnen und Bikern, die aus Mönchengladbach zu uns stoßen.
















 


„Bikerin-Ute“ und „Uli & Fritzi“ verstärken hier unser Team und - ab geht’s, mit 10 Bikerinnen und Bikern auf 8 Bikes – in die Vulkaneifel.


Gut eine Stunde später sitzen wir auch schon auf  der ausgefallensten Terrasse des Ahrtals – auf „Försters Weinterrasse“.




Hier, wie schon vor zwei Jahren, erleben wir wieder diesen traumhaften Ausblick auf die Weinberge und Täler des  Ahrtals. Denn, mitten auf dem „Rotwein-Wanderweg“ befinden wir uns hier im „Rotweinparadies“ Deutschlands.


„Die Natur kennt keine rechten Winkel“



Hoch oben auf der Terrasse, die wie das gesamte Weingut nach organischen Gesichtspunkten gestaltet wurde, fühlt man sich unweigerlich an die Werke von Hundertwasser und Gaudi erinnert.




Rundungen und weiche Übergänge, anstelle von Kanten und Ecken, sind die Merkmale der warm und freundlich gestalteten Gebäude.





Langsam rollen wir durch die Weinberge, den Blick auf das schöne Bad Neuenahr-Ahrweiler gerichtet. 



Nachdem wir den romantischen Ort durchfahren haben, geht es immer bergauf durch wald- und kurvenreiche Landschaften, über traumhafte Strecken mit herrlichen Ausblicken.




Besonders schön ist der Abschnitt zwischen Kaltenborn und Kesseling – hier könnten wir auch (fast) im Algäu sein. ;-)



Von Kesseling aus geht’s wieder an die Ahr, über die kleine Steinbrücke bei Brück und dann steil hinauf nach Lind. Was auf der Abfahrt folgt, ist eines der lieblichsten Täler an der Ahr, das Liersbachtal, dem wir hinunter bis zur Ahr folgen.



Ein paar Windungen bleiben wir an der Ahr, dann schrauben wir uns bei Insul wieder hinauf nach Harscheid und „stürzen“ uns gleich darauf wieder hinunter nach Schuld.



Einige Ahr-Kurven später sehen wir die Steinbrücke die uns zum nächsten Highlight unserer Tour trägt, den Aufstieg bei Fuchshofen. Es ist immer wieder genial, die Steigungen und Windungen des kleinen Sträßchens bis hinauf nach Reifferscheid zu fahren.



Mittagszeit im „Gröner Hof“. Klasse ist es, hier auf der Terrasse zu sitzen und in die weite Eifler Landschaft zu blicken.



Der Gastraum gewährt einen Blick auf die eigene Hofkäserei und auf die Teller kommen Produkte aus eigenem Anbau und der eigenen Aufzucht.



Hier fahren wir wieder hin.




Gerolsteiner Sprudel ist den meisten ein Begriff. Schön liegt der Ort rechts und links der Kyl. Von hier aus ist es nur noch ein kurzer Ritt bis zu unserem Ziel, dem Kaltwasser-Geysire von Wallenborn.




„Wallenborn“, der südlichste Punkt unserer Tour. Alle 35 Minuten schießt aus dem „Brubbel“, wie die Quelle von den Einheimischen genannt wird, für einige Minuten ein 2 bis 3 Meter hoher Wasserstrahl heraus.



Als wir mit unserem Bike ankommen, sehen wir gerade noch den Wasserstrahl auf seinem höchsten Punkt, dann fällt er auch schon in sich zusammen und „brubbelt“ nur noch so vor sich hin.



Ist aber trotzdem interessant, sich die ganze Sache mal aus der Nähe anzusehen.



Der Grund für die Fontäne ist ein Gaspolster aus CO2 in etwa 30 Metern Tiefe. Dort befinden sich zwei Kammern im Gestein, so genannte Gasfallen, in denen sich das aufsteigende CO2-Gas sammelt. Sobald der Gasdruck groß genug ist, wird das Wasser aus dem Brunnenschacht herausgedrückt. Danach bricht die imposante Wassersäule zusammen, bis sich wieder genügend Druck aufgebaut hat.



Der kleine Obolus, der für die nähere Besichtigung erhoben wird, ist für die Pflege der Anlage sicherlich gut angelegt.



Tankstopp in Daun, dann geht’s zum „Nürburgring“



Viele Geschichten ranken sich um die berühmteste Rennstrecke der Welt zu Füßen der Nürburg



Hier sind sie alle vertreten: Die Formel 1, der Truck-Grand-Prix, Sport- und Tourenwagen, Motorräder und Karts.


Wir staunen nicht schlecht. Rechts von uns schleppen sich völlig verdreckte Sportler über einen matschigen Hindernis- Parcours. Und von Links kommen die Sportler, die wohl bereits das Ziel erreicht haben. Die meisten sind in eine goldfarbene Rettungsdecke gehüllt und scheinen völlig entkräftet, aber recht glücklich zu sein. Ein unwirklicher Eindruck.



Später lese ich, dass es sich um den „Fisherman's Friend Strongmanrun 2013“ gehandelt hat. Eine Kultveranstaltung, von der ich bisher noch nichts gehört hatte.



Wir verlassen den Ring mit seinen imposanten Gebäuden und der grünen Hölle, streifen durch schöne Eifellandschaften und erreichen bei Bad Münstereifel das „Cafe zur Kakushöhle“, die letzte Rast auf unserem Weg zurück an die „B57“.




















Hier lohnt ein Blick auf das umliegende Naturschutzgebiet. Der Kartsteinfels bei Mechernich-Dreimühlen hat eine spannende Geschichte und ist ein einzigartiges Naturschutzgebiet. Der Felsen beherbergt mit der Kakushöhle eine der größten offen begehbaren Höhlen in der Eifel.






















Danke Birgit, für deine tollen Tourbilder :-)

Nach 500 Kilometern sind wir wieder zurück von einer erlebnisreichen Tour durch die Vulkan-Eifel.
Tolles Wetter und die voll erblühte Natur waren dort unsere Begleiter :-)





Kommentare:

  1. Böööööh, 500 km!? ... RÄSCHPÄÄÄÄÄÄKKT!

    BTW, hast du eine Tourenscheibe vorne dran?

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    1. Nee, alles Original. Bei der Kawa gibt’s keine Probleme, und bei der X sitze ich gerne im Wind ;-)

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