Sonntag, 11. Mai 2014

"Drachenland"



Juni 2010 - Wir warten auf die Fähre nach Königswinter.




Mit 12 Bikes und 3 Sozia durch das Siebengebirge bis zu den Siegfällen in Windeck-Schladern.

Schon etwas länger her, aber immer wieder eine tolle Tour.



Nahe Königswinter, am Fuße des Siebengebirges, da wo der Rhein ins Flachland der Kölner Bucht fließt, ragt der gewaltige, sagenumwobene Drachenfels über dem großen Fluss empor.





Die beeindruckend schöne Landschaft und die sich um den Drachenfels rankenden Sagen und Geschichten, haben dazu beigetragen, dass einst das „Drachenland“ zu einem der bekanntesten und beliebtesten Ausflugsziele des Rheinlands wurde.




Von der Rheinfähre bei Mehlem - Königswinter hat man den direkten Blick auf das Siebengebirge - mit Drachenburg, Petersberg und den Drachenfels.

„Drachenland“ – einfach „Sagenhaft“ dieser Blick.





Vom Anlegeplatz der Fähre geht es geradewegs ins Siebengebirge. Aber zuerst noch eine kleine Kaffeepause.





Im Biergarten des „Altes Fährhaus“ gibt es Platz für die Bikes, ein angenehmes Ambiente und einen schönen Ausblick auf den Rhein.




Das Siebengebirge.

Warum gerade Sieben? Das scheint nicht eindeutig geklärt. Immerhin sind es an die 50 Erhebungen die in diesem Gebirge auf uns warten. Vielleicht sind ja nur die 7 höchsten gemeint? Oder Sieben, als die alte, immer wieder vorkommende magische Zahl? Oder abgeleitet von „Siepen“, von Nass und Feucht? Ist aber auch nicht so ganz wichtig für uns - die Landschaft ist zum Touren einfach nur klasse.





Kurz hinter Oberdollendorf sehen wir die Chorruine - Kloster Heisterbach. Das ehemalige Zisterzienserkloster aus dem 13. Jh. besaß die größte romanische Kirche im Rheinland nach dem Kölner Dom. Sie wurde während der französischen Revolution zerstört. Die Chorruine ist heute ein Kulturdenkmal von europäischem Rang.





Eine Reise in die „putzige“ Fachwerkstadt Blankenberg gleicht einer Reise in eine andere Zeit. 




Hoch über der Sieg liegt die mittelalterliche Stadt, in der Burgruinen alte Stadtmauern und Tortürme von einer Zeit der Ritter und Burgherren erzählen.





Am Fuße des Berges, unten in der Schlucht, liegt die „Mühle zum Blankenberg“. Direkt neben dem plätschernden Mühlbach sitzt man im Schatten des Blankenbergs und genießt im Biergarten seine Mittagspause.





Weiter geht es den Windungen der Sieg entlang bis wir Windeck - Schladern erreichen. 




Hier ist der Besuch des außergewöhnlichen „Elmores“ ein absolutes „Muss“.







Vom Biergarten der ehemaligen Elmores Kupferwerke blickt man, aus verschiedenen Perspektiven, auf das Panorama der „Siegfälle“.




Dieser besondere Platz und die außergewöhnliche „ Ambient & Chillout-Musik“ machen einen Stopp bei Elmores immer zu einem besonderen Erlebnis.






Zurück geht es auf schnittigen Straßen, durch schnuckelige Dörfer und natürlich durch ganz viel Landschaft. Über die Sophienhöhe bringt uns die Drachenfelsstraße wieder zurück nach Königswinter zur Fähre Niederdollendorf – Bad Godesberg.





Nach der Rheinüberquerung lockt, vom Biergarten der Bastei-Terrasse, ein letzter Blick auf das eben noch durchquerte Siebengebirge.





Tourstart: Rheinfähre Mehlem-Königswinter, Tourende Rheinfähre Königswinter-Bonn, Tourlänge: ca. 200 km, Reine Fahrzeit: ca. 5 Stunden, Tourcharakter: Mittelschwere Landschaftstour, Fahrerprofil: Normaltourer mit sicher Beherrschung des Bikes.

Die Tourdatei zum Download gibt’s auf BikerSzene.de unter:

  
Danke auch noch mal an meine Mittourerinnen und Mittourer:
Birgit - Thomas - Matthias - Horst & Heike - Georg & Verena - Rainer - Peter - Uli - Carsten & Liane - Uschi - Helmut






Kommentare:

  1. Eine "Drachenland-Schlemmertour", sozusagen :)

    Sehr schön und ganz nach meinem Geschmack ... *grins* ...

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    1. Schnell hab ich gemerkt, dass das Essen bei den Pausen das Wichtigste an einer Toure ist ;-)

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  2. Hab' mir für Übungszwecke die Tour auf mein TomTom geladen ... und es hat endlich mal geklappt. Jetzt bleibt abzuwarten, was mein Navi daraus gemacht hat.

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    1. Bei Bikerszene habe ich die BCR-Datei vom Motorrad Tourenplaner hochgeladen.

      Hoffentlich hat deren Konvertierungsprogramm eine ordentliche ITN daraus gemacht.

      Die Datei ließe sich aber auch noch leicht mit „Tyre“ nacharbeiten.

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    2. ... *grins* ... Wir sind nur bis Düren gekommen, aber das Navi wusste, dass das 1. Ziel Königswinter ist. Das lässt also hoffen :-)
      Allerdings wollte mich das Navi immer irgendwie anders schicken, als wir gefahren sind. Ich hatte meine bewährte Strecke über Dülken, Erkelenz, Linnich etc. im Kopf und habe 'Lisa', die eh mundtot ist, ausgetrickst.

      Tyre geht leider nicht auf Apple und um die Route auf das TomTom zu schieben, habe ich den Windows-Rechner genommen. Ach so, und ja, es war eine INT.

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  3. Bis Düren war doch schon mal super – dann kennt „Lisa“ ja schon mal deine halbe Wunsch-Anfahrt.

    Das schöne bei ihr ist ja, dass sie es einem nicht übel nimmt, wenn man mal nicht das macht, was sie sagt :-)

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